Lokale Initiativen für Umwelt- und Naturschutz

 

Deutschland/Ludwigshafen

BASF liegt mit dem Standort Ludwigshafen direkt an Europas wichtigster Wasserstraße, dem Rhein. Um zur Artenvielfalt und Schutz des Flusses beizutragen setzte BASF biologische Klärverfahren ein, es wurden Maßnahmen zur Vermeidung von Störfällen ergriffen und die Emission von Schadstoffen nachhaltig reduziert.

Am Rheinufer der BASF wird regelmäßig mit Elektrofischen der Fischbestand aufgenommen. So können die Fische ohne Schaden bestimmt und gezählt werden. Inzwischen werden wieder um die 15 verschiedene Fischarten im Rhein gezählt. Unter anderem Bachneunauge, Flussbarsch, Aal und Rapfen. Außerdem unterstützt BASF die Wiederansiedlung des Lachses in heimischen Gewässern.

 

Elektro-Befischungen im Oberrhein  (doctype pdf, 87 kb)

Foto: Aufnahme des Fischbestands

Seit über 25 Jahren brüten Wanderfalkenpärchen auf dem Werksgelände in Ludwigshafen ihre Eier aus. Dieser unter strengem Naturschutz stehende Vogel bringt Jahr für Jahr auf dem Dach eines Fabrikgebäudes seine Jungen zur Welt. Der Vogelschutzbeauftragte der BASF bewacht das Nest mit einer Alarmanlage, damit die Eier geschützt sind und die Aufzucht der Jungen gesichert ist. Darüber hinaus beringt er die Jungtiere, um ihren Werdegang weiterverfolgen zu können.

Foto: Wanderfalke in seinem Nest

Deutschland/Wattenmeer

Im südlichen Teil des schleswig-holsteinischen Wattenmeeres betreibt die BASF-Tochtergesellschaft Wintershall mit einem Partner seit 1987 die Bohr- und Förderinsel Mittelplate zur Erdölförderung. Durch eine Pipeline-Anbindung wird seit 2005 ein erheblicher Beitrag zur Verbesserung der Umweltbilanz geleistet. Etwa 2000 Schiffsbewegungen entfallen seitdem pro Jahr. Unabhängige Gutachten haben gezeigt, dass der kurzfristige Eingriff beim Bau der Pipeline die Watt Ökologie nicht nachhaltig beeinflusst hat. Mehr...

Foto: Bohr- und Förderinsel Mittelplate

England

In England hat BASF seit 2003 in der sog. "Voluntary Initiative" mitgearbeitet, einem Fünfjahresprogramm von Landwirtschafts­organisationen und Regierung. In Rawcliffe Bridge einem landwirtschaftlichen Betrieb in Yorkshire werden Ackerbaumethoden und Biodiversität verknüpft um in einem kommerziellen Betrieb, durch Forschung, Training und Bewusstseinsbildung die Auswirkungen von Pestiziden zu minimieren, den Ernteertrag zu optimieren, die  Wasserqualität zu schützen und Biodiversität zu fördern.

Biodiversity & Agriculture (nur auf Englisch verfügbar)

Foto: Eine Biene auf einer Blüte

Malaysia

Das malaysische Gemeinschaftsunternehmen BASF PETRONAS Chemicals führt seit 2002 regelmäßige Reinigungsaktionen des angrenzenden Balok River in Gebeng durch, um das Bewusstsein für die ökologische Bedeutung des Mangrovensumpfes zu stärken.

 

Philippinen

Auf den Philippinen hat sich die BASF an der Bepflanzung des an ihr Grundstück angrenzenden Ufers des Flusses San Cristobal beteiligt.

Foto: Schmetterling

Standorte und Schutzgebiete

Von unseren sechs Verbund-Standorte grenzt keiner direkt an ein Biosphärenreservat oder einen Nationalpark. Der Standort São Bernardo do Campo in Brasilien grenzt an ein UNESCO Biosphärenreservat. In diesem Biosphärenreservat hat BASF zusammen mit der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) 2005 die Stiftung "Espaco Eco" eröffnet. Schwerpunkte liegen im Bereich der Ökoeffizienz, der Umweltbildung sowie der Wiederaufforstung.

Espaço ÉCO Foundation

Logo Espaco Eco:

USA

BASF feierte im Jahr 2011 die Eröffnung eines Unterrichtsraumes auf einem ehemaligen Produktionsgelände in Rensselaer, New York. Dieser wird dazu dienen Schüler aus der lokalen Umgebung über Umweltthemen zu informieren. Auf dem Gelände ist außerdem neuer Lebensraum für Wildtiere entstanden, der z.B. als Zwischenstopp von Zugvögeln genutzt werden kann. Dass Projekt wurde vom Wildlife Habitat Council zertifiziert.

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Foto: Eine blühende Wiese

Brasilien

Mata Viva: Im brasilianischen Guaratinguetá renaturiert BASF seit über 20 Jahren eine mehr als 128 Hektar große Flusslandschaft, die an den Produktionskomplex angrenzt. Rund 180.000 Setzlinge verschiedener Baumarten wurden bereits gepflanzt.

 

Mata Viva Projekt (nur auf Englisch verfügbar)

Foto: Ein Pflänzchen wird gepflanzt

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