Karriere

Barbara Birk - Von der Tiermedizin zur Forschung

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Für meine jetzige Position - Teamleiterin für das globale Birds & Mammals Team - war der Weg über die Forschung ein wichtiger Baustein für diesen nächsten Schritt und hat sich für mich in jeder Hinsicht gelohnt.

Barbara Birk

Global Team Leader Birds & Mammals

Als Tierärztin zu BASF? Barbara ist das perfekte Beispiel dafür, dass in manch unerwarteten Kombinationen das größte Potenzial stecken kann. Nach ihrem BASF-Start im Bereich Lebensmittelsicherheit wechselte sie in die Toxikologie und war an der Forschung von Alternativen zu Tierversuchen beteiligt. Ein absolutes Herzensthema! Heute arbeitet sie als Teamleiterin für das globale Birds & Mammals-Team.

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Tierärztin ist sicherlich kein Abschluss, mit dem man typischerweise in BASF landet. Schon zu Studienzeiten hatte ich mich jedoch in Richtung Industrie orientiert. Nach einigen Jahren in einer kleinen Auftragsforschungsfirma bewarb ich mich bei BASF. Ich begann als Laborteamleiterin für Lebensmittelsicherheit bei Agricultural Solutions - und das war erstmal ein Schock: Dieses riesige Unternehmen mit all seinen Möglichkeiten war eine totale Umstellung für mich. 5 Jahre vergingen und ich wurde von meinem späteren Gruppenleiter angesprochen, ob ich nicht in die Toxikologie kommen wolle, um an Alternativen zu Tierversuchen zu forschen. Das überraschte mich, ich war ja keine ausgebildete Toxikologin. Doch das Thema sprach mich emotional dermaßen an, dass ich sofort zusagte. Ich lernte so viel in den folgenden 6 Jahren! Der Austausch mit den Kollegen, die Unterstützung in Form von Weiterbildung, die Möglichkeit BASF extern zu vertreten und sich selbst zu vernetzen, das war wirklich einmalig. Dass ich dadurch einen Überblick über das gesamte BASF-Portfolio erhielt empfinde ich heute als besonders wertvoll. Schließlich wurde ich seitens Agricultural Solutions angesprochen, ob ich nicht in die Ökotoxikologie wechseln wolle. Es wurde eine Teamleitung gesucht, die mit toxikologischem Hintergrund viele Aspekte der BASF kennt und gut vernetzt ist – und beides konnte ich dank meiner Tätigkeit in der Forschung vorweisen. Dass ich dafür meinen Expertenstatus aufgeben musste, war für mich kein Hinderungsgrund. Jetzt bin ich Teamleiterin für das globale Birds & Mammals Team und damit auf eine gewisse Weise wieder bei meinen tiermedizinischen Wurzeln angekommen. Der Weg über die Forschung war ein wichtiger Baustein für diesen nächsten Schritt und hat sich für mich in jeder Hinsicht gelohnt.

Anfangs weiß man einfach nicht, was es alles für Möglichkeiten in BASF gibt. Bei jedem meiner Wechsel in BASF wurde ich angesprochen, es konnte sich also jemand vorstellen, dass ich für den Job die Richtige bin. Voraussetzung dafür ist, ein Netzwerk zu haben und einfach zu zeigen, dass man einen guten Job macht, loyal und teamfähig ist und Ergebnisse liefert. Man muss zu einem gewissen Maß sichtbar werden mit dem, was man tut. Hierfür bedarf es sicher auch die richtige Führungskraft, die einem den Raum für diese Entwicklung lässt und vielleicht am Anfang auch ein bisschen anstupst, wenn man selbst noch zögert. Der Rest ergab sich bei mir von selbst.

Karriere bedeutet für mich nicht „Ich muss der nächste Herr Brudermüller werden“. Karriere in BASF ist ein Weg, bei dem es nicht unbedingt den Berg hoch gehen muss, der aber in viele großartige und unbekannte Gegenden führen kann. Ich habe auch Stellenangebote abgelehnt und mich bei meinen Entscheidungen nie unter Druck setzen lassen, selbst wenn mir gesagt wurde, so eine Gelegenheit ergäbe sich nie wieder. Auch Expertin zu sein hat mich in meiner Entscheidungsfindung nicht beeinflusst. Und: Es war mir immer wichtig, auf eine gute Weise zu gehen, denn man sieht sich immer mehrfach in BASF.