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BVC Portfolio Day

Was BASF und Startups voneinander lernen können

Startups aus aller Welt waren am 11. November 2019 zu Besuch in Ludwigshafen. Die BASF Venture Capital (BVC) hatte Vertreter der jungen Unternehmen aus ihrem Portfolio eingeladen, sich BASF-Führungskräften, Finanzexperten sowie Kollegen aus Forschungs- und Geschäftseinheiten zu präsentieren. Persönliche Gespräche und Paneldiskussionen boten zahlreiche Gelegenheiten zum Netzwerken und Kennenlernen.

„Mit dieser Premiere konnten wir das vielseitige Spektrum der Kooperationen und damit unserer Arbeit zeigen. Wir haben viele neue Kontakte und Projekte initiiert, aber auch in geballter Form Feedback der von uns unterstützten Startups und der beteiligten BASF-Kollegen eingeholt“, so das Fazit von Markus Solibieda, Geschäftsführer der BVC.

Die BVC ist der unabhängige Corporate Venture Zweig der BASF. Die Tochtergesellschaft investiert in Startups und Fonds, die disruptive Technologien und transformative Geschäftsmodelle bieten. Ziel ist es, neue Wachstumspotenziale für BASF zu generieren. Die Mission der BVC geht allerdings über eine reine Finanzierung hinaus. „Wir sind ein Katalysator für neue Geschäfte. Über Kooperationen unterschiedlicher BASF-Einheiten mit unseren Portfolio-Firmen können wir das Geschäft der BASF unterstützen, aber auch sehr viel lernen“, erklärt Solibieda die Mission der BVC. Die Investment Manager der BVC stehen in ständigem Kontakt mit den BASF-Einheiten und bahnen Kooperationen mit innovativen Startups aus dem Umfeld der Chemie an. Inzwischen gehören rund 30 junge Unternehmen und VC-Fonds zum Portfolio der BVC.

Die BVC hat ihre Aktivitäten in den vergangenen drei Jahren intensiviert, mehr als 15 neue Investments getätigt und ein Vielfaches an neuen Kooperationen gestartet. Dies entspricht einer Verdreifachung der Anzahl der jährlichen Investments seit 2017. Das strategische Mandat der BVC hat sich zudem weiterentwickelt: Statt primär Technologien zu analysieren, identifizieren und evaluieren die Investment Manager heute zunehmend neue Geschäftsmodelle und legen einen Schwerpunkt auf die Digitalisierung in der Chemieindustrie.

Diese Arbeit ist eine Investition in die Zukunft der BASF – davon ist auch Vorstandsmitglied Dr. Markus Kamieth überzeugt. Er betont die Bedeutung der BVC für den Gesamtkonzern: „Wir wollen noch häufiger und intensiver mit jungen vielversprechenden Unternehmen zusammenarbeiten. Die globale Arbeit der BVC ist ein wichtiges Element der Innovations-Strategie von BASF. Hier bekommen wir Einblicke in neue Technologien und Geschäftsmodelle, immer mehr auch im zukunftsträchtigen Bereich Digitalisierung. Der Portfolio Day hat einen wertvollen Überblick über die bestehenden Kooperationen gegeben – die Zusammenarbeit zwischen Startups und der BASF erweist sich für alle Beteiligten als ein Erfolgsmodell für die Zukunft.“

Eine der Portfolio-Firmen ist der chinesische 3D-Druck-Spezialist Prismlab. Edward Xu, Direktor Strategisches Marketing bei Prismlab, ist aus Shanghai zum Portfolio Day nach Ludwigshafen angereist: „Wir arbeiten bereits eng mit BASF zusammen an der weiteren Optimierung unserer 3D-Druck-Lösung – das ist eine großartige Erfahrung. Der Portfolio Day hat gezeigt, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es mit BASF gibt. Kooperationen und Kontakte sind im 3D-Druck-Markt enorm wichtig. Das Event war eine wunderbare Gelegenheit, uns mit den anderen Portfoliogesellschaftern der BVC auszutauschen und neue Verbindungen mit den Kollegen der BASF zu knüpfen.“