TOP
Österreich
Grenzach

Grund- und Trinkwasser

Das heutige BASF-Areal wird seit über 120 Jahren industriell genutzt. Abfälle wurden bis in die 1970er Jahre in ehemaligen Kiesgruben auf dem Werksgelände eingelagert, dies mit Bewilligung der Behörden und entsprechend der Regeln dieser Zeit. Daraus entstanden verschiedene Altablagerungen: Kesslergrube (A), Flache Rheinuferzone (B), Bauschuttdeponie Weiden (C), Werksdeponie (D).

BASF überwacht konsequent die Grundwassersituation im Umfeld dieser Altablagerungen. Durch konstantes Abpumpen von Grundwasser mit Hilfe eines Betriebsbrunnens (vgl. Illustration) stellt das Unternehmen sicher, dass aus den Altablagerungen keine unerwünschten Stoffe in die Trinkwasserfassungen und in den Rhein gelangen. Zudem untersuchen die zuständigen Behörden regelmäßig die Trinkwasserqualität rund um die Altablagerungen.

Untersuchungen

Die Altablagerung Kesslergrube zählt zu den am besten untersuchten Altablagerungen der Region. Detaillierte Untersuchungen bestätigen, dass von dieser Fläche keine Gefahr für das Grund- und Trinkwasser ausgeht.

Um die Kenntnisse über die anderen Altablagerungen auf dem Werksareal Grenzach-Wyhlen sowie deren Inhalte und Risikopotenzial zu verbessern, hat BASF nach enger Absprache mit dem Landratsamt Lörrach eine gefährdungs- und nutzungsbezogene Detailuntersuchung am Standort durchgeführt. Die Untersuchung basierte auf einem qualifizierten Untersuchungskonzept eines erfahrenen Ingenieurbüros. Zwischen August 2016 und Dezember 2017 wurden die Altablagerungen Werksdeponie, Bauschuttdeponie Weiden und Flache Rheinuferzone untersucht. Aufgrund der Ergebnisse entschied die Altlastenbewertungskommission von Baden-Württemberg, dass für die Flache Rheinuferzone kein Sanierungsbedarf besteht. Die Untersuchungen der Bauschuttdeponie Weiden und der Werksdeponie dauern an.