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19. November 2019
Österreich
Grenzach

BASF Grenzach: Neuer Kommandant bei der Werkfeuerwehr

Die Werkfeuerwehr der BASF in Grenzach hat einen neuen Kommandanten: Andreas Möllerke. Der 57-Jährige war bisher als Sicherheitsmeister im Bereich Instandhaltung & Engineering am Standort tätig und folgt auf den langjährigen Kommandanten, Peter Gerbel, der am 30. November 2019 in den Ruhestand tritt. Möllerke ist künftig zuständig für die vorbeugende Gefahrenabwehr und Schadensbekämpfung am BASF-Standort Grenzach.

Andreas Möllerke trat 1978 als Auszubildender zum Kunststoffschlosser in die damalige Ciba-Geigy in Grenzach ein. Nach dem Lehrabschluss startete er seine berufliche Karriere in den Werkingenieurdiensten. 1986 begann er berufsbegleitend mit einer Industriemeisterausbildung, die er 1988 erfolgreich beendete. Nach verschiedenen Tätigkeiten in den Werkstätten und im technischen Einkauf war er seit 2015 Sicherheitsmeister und Fachkraft für Arbeitssicherheit im Bereich Instandhaltung & Engineering des Werkes. Seit 1983 engagiert sich der aus einer Feuerwehrfamilie stammende Möllerke nebenberuflich als Feuerwehrmann im Unternehmen – nach der Ausbildung zum Brandmeister zunächst als stellvertretender Zugführer. Zuletzt war er in führender Funktion als Technischer Einsatzleiter und Ausbilder tätig.

Andreas Möllerke tritt in große Fußstapfen. Mehr als 25 Jahre war sein Vorgänger Peter Gerbel verantwortlich für die BASF-Werkfeuerwehr. So startete dieser bereits 1980, im ersten Jahr seiner Tätigkeit am Standort, seine erfolgreiche Laufbahn bei der Wehr. 1994 wurde er zum Kommandanten der anerkannten Werkfeuerwehr des Standorts berufen. Mit zahlreichen Fortbildungen, unter anderem zur Sicherheitsfachkraft, vertiefte er seine fachlichen Kenntnisse. 1999 wurde er von der Firmenleitung zum Brandschutzbeauftragten bestellt. 2009 folgten ergänzende Aufgaben als Leiter des Werkschutzes und als Local Security Manager. Darüber hinaus war er als regionaler Brandschutzbeauftragter für die BASF-Standorte in der Schweiz aktiv. In seiner Laufbahn war Gerbel immer wieder Impulsgeber für technische Neuerungen und Weiterentwicklungen im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes und der Gefahrenabwehr.

„Peter Gerbel hat mit seinem hohen persönlichen Engagement vorgelebt, wie wichtig es ist, Verantwortung für die Sicherheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz wie auch der Bevölkerung zu übernehmen“, würdigte George Basrawi, Standortleiter der BASF in Grenzach, die Leistung von Gerbel. „Er hat sich für die BASF-Werkfeuerwehr in Grenzach, so wie sie heute ist, außerordentlich verdient gemacht.“

Die Werkfeuerwehr der BASF in Grenzach

In Grenzach existiert die Werkfeuerwehr schon seit 1921. Ausgestattet war die Feuerwehr zunächst mit einer Saug- und Druckspritze. Im Laufe der Jahre wurde die Ausrüstung den Gegebenheiten und Anforderungen im Betrieb angepasst. Als anerkannte Werkfeuerwehr verfügt die Wehr heute über modernstes Gerät, das genau auf die Belange des Standortes ausgerichtet und auf das damit verbundene Gefahrenpotenzial abgestimmt ist. Mehrere Sonderlöschfahrzeuge, ausreichende Mengen an speziellen Löschmitteln und eine gesicherte Löschwasserversorgung sind Teil des Gefahrenabwehrkonzepts, welches in regelmäßigen Übungen trainiert wird.

Insgesamt umfasst die Werkfeuerwehr rund dreißig Einsatzkräfte, dazu kommt ein Sanitätszug mit insgesamt fünf Sanitätern. Ergänzt werden diese durch die Industriemessgruppe Grenzach-Wyhlen, die gemeinsam mit dem Nachbarunternehmen DSM Nutritional Products GmbH betrieben wird. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt ist die präventive Gefahrenabwehr: Spezialisten der Werkfeuerwehr setzen Maßnahmen und Erkenntnisse des vorbeugenden Brandschutzes nach turnusmäßigen Anlagenbegehungen direkt um. Moderne Anlagen- und Sicherheitstechnik, automatische Überwachung der chemischen Prozesse sowie zuverlässige Warnsysteme tragen darüber hinaus dazu bei, die BASF-Anlagen am Standort sicher zu betreiben.

 

BASF Grenzach GmbH

An ihrem Standort in Grenzach entwickelt und produziert die BASF Inhaltsstoffe für die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie. Hier befindet sich das BASF-Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Produktion von innovativen UV-Filtern für Sonnenschutzprodukte und Kosmetika. Daneben betreibt die BASF am Standort die globale Entwicklung und den Technischen Service für antibakterielle Wirkstoffe. Am BASF-Standort Grenzach sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Informationen zur BASF Grenzach GmbH unter www.basf-grenzach.de.

Über BASF

Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 122.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2018 weltweit einen Umsatz von rund 63 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

Franz Kuntz
Mediensprecher - Deutschsprachige Medien
Klybeckstrasse 141, 4057 Basel, Schweiz
Presse-Information
Neuer Kommandant bei der BASF-Werkfeuerwehr: (v.l.n.r)  George Basrawi, Andreas Möllerke, Peter Gerbel und der Stellv. Kreisbrandmeister Claus Werner
Neuer Kommandant bei der BASF-Werkfeuerwehr: Andreas Möllerke (2.v.r) mit George Basrawi, Peter Gerbel und dem Stellv. Kreisbrandmeister Claus Werner.
Letzte Aktualisierung 21. November 2019