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26. September 2019
Österreich
Grenzach

Grenzach trifft BASF

Im Dialog: Rund fünfzig Gäste aus dem Umfeld des Werkes haben sich heute (26.09.2019) beim Nachbarschaftstreffen der BASF in Grenzach über neueste Entwicklungen im Unternehmen informiert. Unter den Gästen waren Bürgermeister Dr. Tobias Benz und Vertreter der regionalen Behörden und Blaulicht­organisationen. Beim Treffen ging es auch um Innovationen aus der BASF-Forschung, die sich mit der neuartigen Nutzung von Tageslicht beschäftigen.

BASF bringt Tageslicht ins Dunkel

„Licht ist mehr als Helligkeit. Es sorgt für gute Laune und macht uns munter. Und das ist nur ein Grund, warum BASF-Mitarbeiter eine Idee entwickelt haben, wie wir Tageslicht ins Dunkel bringen können“ erklärte Dr. Andreas Hafner, Forscher im Bereich Advanced Materials & Systems Research bei BASF. Die Idee erlaubt, mehr als 90 Prozent des Tageslichts zu sammeln und unmittelbar ins Innere von Gebäuden zu leiten, ohne dass es dabei in elektrische Energie umgewandelt werden muss. Diese Innovation, die als Tageslichtverteilsystem bezeichnet wird, basiert auf einer energieversorgungsfreien Technologie mit mikroskopischen Folien, die praktisch unsichtbar in Isolierverglasungen eingebracht werden. Diese lenken und transportieren natürliches Licht über einen Lichttunnel tief ins Gebäudeinnere. Dort, wo es gebraucht wird, wird es über spezielle Beleuchtungskörper in die jeweiligen Räume geleitet. Ist es tagsüber hell genug, arbeitet das System ausschließlich mit Tageslicht. Für das Arbeiten in Randzeiten werden LED-Leuchten zugeschaltet, die in den Beleuchtungskörper integriert sind. Der Vorteil: Große Bürogebäude lassen sich so erhellen aber auch Labore und sogar Kellerbereiche, in die gar kein Tageslicht einfällt.

„Unsere neue Technologie spart Energie bei Beleuchtung sowie Klimatisierung und trägt so insgesamt zu einer geringeren CO2-Bilanz bei“, fasst Hafner die Vorzüge der Innovation zusammen. Diese Projektidee entstand während des 150-jährigen Jubiläums der BASF im Jahr 2015. Mitarbeiter aus der Schweiz und aus Grenzach haben das Thema Licht und Energie bearbeitet. Zusammen mit BASF-Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen wurde daraus ein Konzept entworfen und als Inkubationsprojekt zur marktreifen Systemlösung weiterentwickelt. Ein erster Prototyp ist bereits bei einem renommierten Hersteller in Österreich im Einsatz.

Grenzach: Produktion von UV-Filtern wird ausgebaut

"Für uns ist es wichtig, unsere Nachbarn nicht nur über unseren Standort zu informieren, sondern ihnen zudem neuartige Produkte und Technologien aus der BASF-Welt vorzustellen“, erklärte BASF-Standortleiter George Basrawi. Gute Nachrichten gab es aber auch aus Grenzach zu berichten. Wie angekündigt, investiert BASF am Standort einen hohen einstelligen Millionen-Euro-Betrag in die Herstellung von UV-Filtern, die in Sonnenschutzmitteln zum Einsatz kommen. Darüber hinaus haben sich die kontinuierlichen Maßnahmen im Bereich Umwelt, Gesundheit und Sicherheit bewährt. Im laufenden Jahr 2019 gab es – genau wie in den Vorjahren – keinen Arbeitsunfall mit Ausfalltagen und kein Prozessereignis zu verzeichnen. „Wir haben Grund, zufrieden und zuversichtlich nach vorne zu schauen“, sagte Produktionsleiter Dr. Wolfgang Wiesenhöfer und machte klar: „Wir forschen und entwickeln, produzieren und verkaufen, aber all dies gelingt nur, wenn das Umfeld und die Chemie stimmen.“ Beim gemeinsamen Abendessen gab es für die Nachbarn noch viel Gelegenheit für Gespräche und einen regen Austausch mit den BASF-Vertretern.

 

BASF Grenzach GmbH

An ihrem Standort in Grenzach entwickelt und produziert die BASF Inhaltsstoffe für die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie. Hier befindet sich das BASF-Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Produktion von innovativen UV-Filtern für Sonnenschutzprodukte und Kosmetika. Daneben betreibt die BASF am Standort die globale Entwicklung und den Technischen Service für Produkte mit antiseptischer Wirkung. Am BASF-Standort Grenzach sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Informationen zur BASF Grenzach GmbH unter www.basf-grenzach.de.

Über BASF

Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 122.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2018 weltweit einen Umsatz von rund 63 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

Franz Kuntz
Mediensprecher - Deutschsprachige Medien
Klybeckstrasse 141, 4057 Basel, Schweiz
Presse-Information
Grenzach trifft BASF: Standortleiter George Basrawi begrüßt die Gäste aus dem Umfeld des Werkes.
Grenzach trifft BASF: Gäste aus dem Umfeld des Werkes haben sich beim Nachbarschaftstreffen der BASF in Grenzach über neueste Entwicklungen am Standort und über neuartige Produkte und Technologien aus der BASF-Welt informiert.
Grenzach trifft BASF: Gäste aus dem Umfeld des Werkes haben sich beim Nachbarschaftstreffen der BASF in Grenzach über neueste Entwicklungen am Standort und über neuartige Produkte und Technologien aus der BASF-Welt informiert.
Letzte Aktualisierung 27. September 2019