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02. Februar 2017
Österreich
Grenzach

BASF begrüßt Einschätzung zur Sanierung der Kesslergrube (Perimeter 2)

  • Regierungspräsidium Freiburg stützt Verbindlicherklärung zum Sanierungsplan
  • Einkapselung ist die geeignete Sanierungsvariante

Das Regierungspräsidium Freiburg hat heute (02.02.2017) seine Bewertung der Widersprüche gegen die geplante Einkapselung der Kesslergrube (Perimeter 2) bekanntgegeben. Die eingereichten Widersprüche gegen die im Dezember 2014 erteilte Verbindlicherklärung des Landratsamtes Lörrach wurden vom Regierungspräsidium Freiburg umfassend geprüft. „Die BASF begrüßt, dass das Regierungspräsidium die Verbindlicherklärung des Landratsamtes stützt und damit dem Sanierungsplan der BASF zustimmt“, sagt Livio Ulmann, Projektleiter der BASF. „Sofern keine weiteren Rechtsmittel eingelegt werden, wollen wir nun zeitnah mit der Sanierung beginnen.“

Mit seiner Einschätzung bestätigt das Regierungspräsidium, dass die Einkapselung für die Sanierung der Kesslergrube (Perimeter 2) die geeignete Sanierungsvariante darstellt. Durch die geplante Einkapselung werden Umwelt und Bevölkerung dauerhaft geschützt. Livio Ulmann erklärt: „Der gewählte Sanierungsweg entspricht voll und ganz den gesetzlichen Anforderungen und die Einkapselung ist eine vielfach bewährte Sanierungsmethode, die dem weltweiten Stand der Technik entspricht.“

Die BASF plant ihren Teil der Altablagerung Kesslergrube durch die Einkapselung mit einer dreifachen Sicherung zu sanieren. Zunächst wird die Ablagerung mit einer unterirdischen Dichtwand umschlossen. In einem zweiten Schritt wird die Oberfläche mit einer Kunststoffdichtungsbahn versiegelt. Als drittes Element stellt ein Entwässerungs- und Reinigungssystem sicher, dass keine Schadstoffe in die Umwelt gelangen.

Die vorbereitenden Maßnahmen für die Sanierung sollen nach Abschluss der rechtlichen Beurteilung starten, wobei die Sanierungsarbeiten rund zwei bis drei Jahre dauern werden. Danach kann die Fläche ohne wesentliche Einschränkungen sofort als Industrie- und Gewerbefläche genutzt werden. Nach aktueller Schätzung belaufen sich die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahmen auf ca. 30 Millionen Euro. Die gesamten Sanierungskosten werden von der BASF übernommen.

Weiterführende Informationen zur Sanierung der Altablagerung Kesslergrube finden Sie auf unserer Website: www.basf-grenzach.de/altlasten-management

BASF begrüßt Einschätzung zur Sanierung der Kesslergrube (Perimeter 2)

BASF begrüßt Einschätzung zur Sanierung der Kesslergrube (Perimeter 2)

Letzte Aktualisierung 07. Juli 2019