Österreich
Nachhaltigkeit

Rahmenbedingungen

The toluene diisocyanate (TDI) plant at Ludwigshafen site has an annual capacity of 300,000 metric tons and comprises plant components that produce DNT (dinitrotoluene), TDA (toluylendiamine) and TDI (toluene diisocyanate).
TDI is a core component for polyurethanes, a special synthetic. It is often used in the furniture industry (elastic foams for mattresses, cushions or wood coating) and the automotive industry (seat cushions).
Thomas Pernitzki (left) and David Taxweiler (right), both shift supervisor, on a safety walkthrough in the TDI plant.

Mit unserem weltweiten Netzwerk von Experten verbessern wir das Sicherheitsmanagement kontinuierlich durch Wissenstransfer und Vielfalt. Das in 2007 eingeführte Responsible Care-Managementsystem der BASF umfasst die globalen Richtlinien und Anforderungen, die wir stetig aktualisieren.

Wir haben beispielsweise mit einer Richtlinie global gültige Vorgaben und Maßnahmen zur Gefahrenprävention und –abwehr festgelegt, um Gefahren für Sicherheit, Umwelt und Gesundheit noch besser zu vermeiden. Darin geregelt sind unter anderem die Organisation, Rollen und Verantwortlichkeiten auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr und Gefahrenabwehr-Standards für die BASF-Gruppe weltweit.

Darüber hinaus wurden weltweit gültige Anforderungen zur Gefahrenabwehrplanung und zum vorbeugenden Brandschutz festgelegt, um sicherzustellen, dass Mensch, Anlagen, Gebäude sowie die Umwelt bestmöglich geschützt sind. Eine neue Anforderung zur Gefahrenabwehrplanung deckt alle Verantwortlichkeiten der Gefahrenabwehr in Bezug auf Feuer, Freisetzungen von Chemikalien und Naturkatastrophen ab.

Ein Schwerpunkt der Gefahrenabwehr stellt für uns die kontinuierliche Weiterentwicklung der persönlichen Fähigkeiten der Mitarbeiter dar. Dafür haben wir eine weltweit gültige Anforderung festgelegt. Wir definieren darin beispielsweise die erforderliche Schulung aller Mitglieder von Ereignis-Managementteams, BASF Werkfeuerwehren und unterstützendem Personal. Unser Expertennetzwerk führt dazu weltweit Gefahrenabwehr-Trainingsprogramme durch. In den letzten Jahren fanden Trainings beispielsweise in China, Indien, Malaysia und Ludwigshafen statt.

Weltweite Austauschprogramme unserer Gefahrenabwehrexperten festigen unser Netzwerk. 2014 haben wir so unser Netzwerk in Asien, Europa, Nord- und Südamerika weiter ausgebaut.

Um standortübergreifend schnell notwendige Schutzmaßnahmen einleiten zu können, ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter Ereignisse oder Beinahe-Ereignisse schnell direkt und offen melden. Für diese sogenannten „Ereignisschnellmeldungen“ haben wir ein elektronisches Meldesystem bereitgestellt.  

Emergency Response

Notfallexperten 24 Stunden erreichbar

Unsere Experten für Gefahrenabwehr sind weltweit rund um die Uhr über ein Netzwerk von Notfalltelefonen erreichbar und unterstützen mit ihrem Know-how auf Anfrage die BASF Gefahrenabwehr-Leitstellen (Emergency Response and Information Centers - ERIC) in Florham Park/New Jersey/USA, Guaratinguetá/Brasilien, Antwerpen/Belgien, Schwarzheide und Ludwigshafen/Deutschland, Tarragona/Spanien, Shanghai/China und Kuantan/Malaysia. Darüber hinaus bieten unsere Experten bei Bedarf Unterstützungsleistungen an. In Asien sind wir dabei, diese Netzwerke auszubauen.

Um die Gefahrenabwehr in Europa noch effektiver und effizienter zu gestalten, haben wir im Jahr 2014 den Leitstellenverbund SPIDER eingeführt und damit eine gemeinsame technische Plattform für die Zusammenarbeit mit Leitstellen ausgewählter Standorte geschaffen. Unsere Experten der Werkfeuerwehr, des Rettungsdienstes, der Umweltüberwachung und der Standortsicherheit arbeiten im Leitstellenverbund noch enger als bisher miteinander zusammen. Für die im Verbund angeschlossenen Standorte können sie beispielsweise bei Bedarf unmittelbare Maßnahmen zur Gefahrenabwehr auslösen, und so die örtlichen Einsatzkräfte im Ereignisfall entlasten.

Die Werkfeuerwehr am Standort Ludwigshafen hilft bereits seit über 100 Jahren.

Standortübergreifendes Managementsystem

An allen wichtigen Produktionsstandorten weltweit haben wir ein Ereignis-Managementsystem eingerichtet. Zusätzlich arbeiten Teams für Ereignis- und Krisenmanagement auf Landesebene, sofern wir in einem Land einen großen Produktionsstandort betreiben, sowie auf der Ebene der Regionen Europa, Nordamerika, Südamerika und Asien-Pazifik. Darüber hinaus steht in Ludwigshafen eine globale Krisenmanagement-Unterstützung bereit.

Krisenmanagement

Die Aktivierung der entsprechenden Managementebene richtet sich nach Art und Größe eines Ereignisses. Verantwortliche von übergeordneten Ebenen unterstützen die lokal agierenden Teams. Nach Bedarf können auf den übergeordneten Ebenen Expertenteams gebildet und zur Unterstützung der Teams vor Ort entsandt werden.

Im Ernstfall werden die vorgesehenen Abläufe gemäß den globalen Richtlinien der BASF für Gefahrenabwehr ausgelöst.