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16. November 2020
Österreich
Nachhaltigkeit

BASF setzt sich Ziele zur Stärkung nachhaltiger Landwirtschaft

16. November 2020

BASF hat sich bis 2030 zu klaren und messbaren Zielen bekannt, um nachhaltige Landwirtschaft zu stärken. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf die größten Hebel, mit denen Landwirtschaft nachhaltiger gestaltet und zu den vorrangigsten Bedürfnissen der Gesellschaft beigetragen werden kann. BASF wird Landwirte dabei unterstützen, ihre CO2-Emissionen pro Tonne Ernteertrag um 30 % zu reduzieren.

Außerdem wird der BASF-Unternehmensbereich Agricultural Solutions jährlich den Umsatzanteil von Lösungen mit einem besonderen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette um 7 % steigern. Zusätzlich wird BASF ihre digitalen Technologien auf mehr als 400 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche einsetzen und weiterhin die sichere Anwendung ihrer Produkte mit Hilfe von passenden Maßnahmen zur Produktverantwortung gewährleisten. Die neuen Nachhaltigkeitsziele stärken die weitere Umsetzung der BASF-Strategie für die Landwirtschaft, die 2019 verkündet wurde.

„Die Landwirtschaft ist für das Wohlergehen der Welt von grundlegender Bedeutung. In den nächsten Jahrzehnten wird sich unser Landwirtschafts- und Ernährungssystem immer schneller verändern, damit eine wachsende Weltbevölkerung Zugang zu genügend gesunden und bezahlbaren Lebensmitteln hat. Gleichzeitig müssen wir die Auswirkungen auf unseren Planeten so gering wie möglich halten. Diese Transformation wird vorangetrieben von der Forderung nach besserem Ernteertrag, der so produziert wird, dass es von der Gesellschaft als wertbringend anerkannt wird, die Umwelt schont und Landwirte damit ihren Lebensunterhalt verdienen können“, sagte Vincent Gros, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Agricultural Solutions. „Mit unserem kombinierten Portfolio unterstützen wir Landwirte auf der ganzen Welt dabei, den grundlegendsten Beruf der Erde auszuüben, und wollen mit ihnen gemeinsam das Landwirtschafts- und Ernährungssystem positiv gestalten.“

BASF commits to targets for boosting sustainable agriculture

BASF hat sich bis 2030 zu klaren und messbaren Zielen bekannt, um nachhaltige Landwirtschaft zu stärken. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf die größten Hebel, mit denen Landwirtschaft nachhaltiger gestaltet und zu den vorrangigsten Bedürfnissen der Gesellschaft beigetragen werden kann.

Klimafreundliche Landwirtschaft

Mit Technologien, die dazu beitragen, Erträge zu steigern, landwirtschaftliche Betriebsführung effektiver zu machen und Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, hilft BASF Landwirten dabei, kohlenstoffeffizienter zu produzieren und widerstandsfähiger gegenüber sich wandelnden Wetterbedingungen zu werden. Zu diesen Technologien zählen:

  • Produkte zum Stickstoffmanagement wie Vibelsol® und Vizura®, die Treibhausgasemissionen reduzieren
  • Pflanzenschutzprodukte wie das Herbizid Kixor®, das es Landwirten erlaubt, nicht zu pflügen, wodurch CO2-Emissionen sowohl aus dem Boden als auch durch eingesparten Diesel bei Überfahrten verringert werden
  • Neue Pflanzensorten wie das Rapssaatgut InVigor®, die höhere Ertragsstabilität unter schwierigeren Wetterbedingungen ermöglichen
  • Biologische Inokulantien und innovative digitale Lösungen

Gleichzeitig wird das Unternehmen Anreizsysteme für CO2-Effizienz und neue Verdienstmöglichkeiten für Landwirte ausloten. Insgesamt wird BASF mit ihren Produkten und Lösungen für die Landwirtschaft dazu beitragen, die CO2-Emissionen pro Tonne Ernteertrag um 30 % zu reduzieren.

 

Nachhaltige Lösungen

BASF will die Zahl nachhaltiger Lösungen für Landwirte Jahr für Jahr erhöhen. Darum investiert das Unternehmen kontinuierlich in eine starke Innovationspipeline, die systematisch anhand von Nachhaltigkeitskriterien gesteuert wird. Diese umfasst Lösungen, die den effizienten Einsatz von Ressourcen und einen geringeren ökologischen Fußabdruck unterstützen. Beispiele sind:

  • Lösungen auf der Basis des Fungizids Revysol®, das bei Weizen eine Ertragssteigerung von 4 % auf bestehender Fläche ermöglicht und es dem Landwirt damit erlaubt, natürliche Lebensräume zu erhalten
  • Die gezielte Anwendung von biologischen Lösungen, wie den Pheromonprodukten RAK®, die das Paarungsverhalten bestimmter Motten stören und die Pflanzen während ihres gesamten Lebenszyklus schützen – als natürliche Partner, die den konventionellen Pflanzenschutz ergänzen
  • Züchtungsinnovationen wie die kleine Wassermelone Pingo Doce®, die es Verbrauchern erleichtert, Lebensmittelabfälle zu vermeiden

Zudem bewertet BASF ihr gesamtes Produktportfolio anhand von klar definierten und von Dritten validierten Nachhaltigkeitskriterien mit Hilfe der Sustainable Solution Steering-Methode. Der BASF-Unternehmensbereich Agricultural Solutions wird zudem signifikant zu dem Ziel der BASF-Gruppe beitragen, bis 2025 den Umsatz mit Accelerator-Produkten auf 22 Milliarden € zu steigern. Der Unternehmensbereich strebt an, den Umsatzanteil von Lösungen mit einem besonderen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette jährlich um 7 % zu steigern.

Digitale Landwirtschaft

Die Digitalisierung kann die Landwirtschaft ressourceneffizienter, inklusiver und nachhaltiger machen. Daher unterstützt BASF Landwirte mit digitalen Lösungen dabei, profitabel zu wachsen und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Der Einsatz von digitalen Technologien erlaubt es Landwirten, mit weniger mehr zu produzieren und landwirtschaftliche Prozesse noch effizienter zu gestalten – von der Überwachung des Feldes bis hin zur Lebensmittel-wertschöpfungskette. Die digitalen xarvio™-Produkte von BASF ermöglichen eine präzisere Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, Nährstoffmanagement, automatisierte Pufferzonen und die Erfassung von biologischer Vielfalt. Zudem können digitale Werkzeuge eine große Anzahl von Landwirten, auch in weniger entwickelten Ländern, erreichen und so das Wissen und das Bewusstsein für die Nachhaltigkeit im landwirtschaftlichen Betrieb verbessern. BASF will daher ihre digitalen Technologien bis 2030 auf kumulativ mehr als 400 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche einsetzen.

Intelligente Produktverantwortung

BASF nimmt ihre Verantwortung für die Sicherheit von Mensch und Umwelt sehr ernst und bietet zu jedem Produkt passende Maßnahmen zur korrekten Anwendung an, um ihren sicheren Einsatz auf dem Betrieb und im Feld zu gewährleisten. Das Unternehmen bietet Zugang zu Tools und Dienstleistungen, die auf die tägliche Arbeit der Landwirte zugeschnitten sind. Dazu zählen persönliche Schutzausrüstung, personalisiertes Training, digitale Lösungen sowie neue und zukunftsorientierte Anwendungstechnologien wie Drohnen, die die Arbeitszeit reduzieren und den möglichen Kontakt mit chemischen Pflanzenschutzmitteln auf ein Minimum verringern. Derartige Initiativen gibt es bereits in China und Kolumbien. Ein weiteres Beispiel für den kontinuierlichen Anspruch von BASF, den Umgang mit Pflanzenschutzmitteln einfacher und sicherer zu machen, ist das geschlossene Transfersystem easyconnect. Es wurde gemeinsam mit Partnern entwickelt und wird von führenden Unternehmen der Agrarindustrie unterstützt. Erste Markteinführungen sind ab 2021/22 geplant.

Letzte Aktualisierung 16. November 2020