26. Februar 2020
Österreich
Nachhaltigkeit

BASF bekräftigt ihr Engagement für den United Global Compact und verpflichtet sich zu den Women’s Empowerment Principles sowie zu den CFO Principles on Integrated SDG Investments and Finance

22. September 2020

Am 75. Jahrestag der Vereinten Nationen hat BASF anlässlich der UN-Generalversammlung ihre aktive Unterstützung des UN Global Compact (UNGC) bekräftigt. Am 21. September wurde BASF als Global Compact LEAD-Unternehmen für ihr anhaltendes Engagement im UNGC und für dessen Zehn Grundsätze für verantwortliche Unternehmensführung anerkannt. Neu unterzeichnet wurde von Dr. Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender der BASF SE, die offizielle Erklärung der CEOs zur Unterstützung der Women’s Empowerment Principles (WEPs, Grundsätze zur Stärkung der Rolle der Frau). Als Mitglied der CFO-Taskforce für die Sustainable Development Goals (Ziele für nachhaltige Entwicklung, SDGs) im Rahmen des UNGC verpflichtete sich Dr. Hans-Ulrich Engel, Finanzvorstand der BASF SE, die CFO Principles on Integrated SDG Investments and Finance (CFO-Grundsätze für integrierte Investitionen und Finanzen zum Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung) umzusetzen. 

 

Im Jahr 2000 gründete BASF den Global Compact der Vereinten Nationen mit. Dieser ruft alle Unternehmen weltweit dazu auf, ihre Strategien und Unternehmensaktivitäten auf zehn universelle Grundsätze für verantwortungsvolles wirtschaftliches Handeln auf den Gebieten Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, Umwelt und Korruptionsbekämpfung auszurichten. Diese Prinzipien sollen Gesellschaften beim Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützen. Seit 2011 ist BASF als Global Compact LEAD anerkannt. Der Titel repräsentiert das höchste Engagement für den UN Global Compact.

Engagement für den UNGC nach 20 Jahren erneuert

Das erneuerte Engagement für den UNGC umfasst eine verantwortungsvolle Unternehmensführung, den Einsatz für die Bekämpfung systemischer Ungleichheit und Ungerechtigkeit sowie Partnerschaften mit den Vereinten Nationen, Regierungen und der Gesellschaft. Diese Partnerschaften sollen den Zugang zum Rechtssystem verbessern, Rechenschaftspflicht und Transparenz gewährleisten, Rechtssicherheit schaffen, die Gleichstellung fördern und Menschenrechte respektieren. Der Vertrag nimmt Regierungen in die Verantwortung, Menschenrechte zu schützen, Frieden und Sicherheit zu gewährleisten und die Rechtsstaatlichkeit zu wahren. Ebenso sollen die internationale Zusammenarbeit und nationale Rechtsrahmen gestärkt werden. Der Vertrag fordert globale Zusammenarbeit und Steuerung, um Korruption zu bekämpfen, Belastbarkeit aufzubauen und die SDGs zu erreichen.

„Wir sind uns der Bedürfnisse der schnell wachsenden Weltbevölkerung bewusst. Hierzu gehören beispielsweise der Zugang zu Nahrungsmitteln und Wasser, zu Energie, Rohstoffen, Wohnraum und einer Gesundheitsversorgung. Wir erkennen und fördern die Beiträge von BASF-Produkten und -Lösungen zur Unterstützung von Gesellschaften beim Erreichen der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung. Daher werden wir uns weiterhin auf globaler und lokaler Ebene engagieren, um Allianzen mit verschiedenen Anspruchsgruppen zu bilden, die diesen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen“, sagte Martin Brudermüller.

Grundsätze zur Stärkung der Rolle der Frau

Gemeinsam mit Wirtschaftslenkern aus der ganzen Welt sprach sich Brudermüller für die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter aus, indem er die Women’s Empowerment Principles unterzeichnete und sich damit offiziell zu diesem Thema verpflichtete. Die Grundsätze bieten Unternehmen Orientierung dafür, wie die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen am Arbeitsplatz, auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft gefördert werden können. Die Grundsätze wurden mit Hilfe internationaler Arbeits- und Menschenrechtsstandards aufgestellt und wurzeln in der Erkenntnis, dass Unternehmen an der Geschlechtergleichstellung und der Stärkung der Rolle der Frau Anteil haben und dafür Verantwortung tragen. Dazu Brudermüller: „Bei BASF setzen wir uns voll und ganz für die Unterstützung der UN-Grundsätze zur Stärkung der Rolle der Frau ein. Damit unsere Wirtschaft und Gesellschaft gedeihen können, brauchen wir großartige Ideen und begeisterte Menschen. Wir bei BASF wollen die besten Talente gewinnen und binden, um überragende Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Die Förderung weiblicher Talente ist uns wichtig und wir haben die Geschlechtervielfalt in unsere nichtfinanziellen Unternehmensziele einbezogen.“

CFO Principles on Integrated SDG Investments and Finance

BASF ist Gründungsmitglied der CFO-Taskforce für die SDGs im Rahmen des UNGC. Die Taskforce hat sich auf CFO-Grundsätze für integrierte Investitionen und Finanzen zum Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung geeinigt. Sie ergänzen die Prinzipien des UN Global Compact, um Unternehmensfinanzierungen und -investitionen wirksam zum Erreichen der SDGs einzusetzen.

Die Mitglieder der CFO-Taskforce verpflichten sich, die CFO-Grundsätze für integrierte SDG-Investitionen und -Finanzen umzusetzen und ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Sie verpflichten sich darüber hinaus, ehrgeizige Ziele für integrierte SDG-Investitionen und -Finanzierungen zu setzen und darüber zu berichten, welche Maßnahmen den Übergang ihrer Unternehmen hin zu einer nachhaltigen Entwicklung erheblich beschleunigen können.

„BASF hat sich entschieden, sich nicht nur auf ein nachhaltiges Geschäft zu konzentrieren, sondern auch Nachhaltigkeit in ihre Finanzierungsaktivitäten zu integrieren. Deshalb haben wir einen Rahmen für Finanzierungsinstrumente auf der Grundlage von Nachhaltigkeitskriterien geschaffen“, so Hans-Ulrich Engel. „Die CFO-Grundsätze werden nachhaltige Investitionen und eine langfristige Wertschöpfung fördern.“

Letzte Aktualisierung 16. Oktober 2020