16. November 2015
Schweiz
Presse

BASF bündelt Kompetenzen

  • Aktivitäten im Performance Chemicals-Geschäft werden in Kaisten zusammengeführt
  • Entwicklung von Bauchemikalien für den Tunnel- und Bergbau zieht nach Trostberg (Deutschland)

BASF wird ihre in der Schweiz angesiedelten Aktivitäten im Performance Chemicals-Geschäft am Standort Kaisten (Aargau) zusammenführen. Gleichzeitig zieht die derzeit in Kaisten tätige Entwicklung von Bauchemikalien für den weltweiten Tunnel- und Bergbau nach Trostberg (Deutschland) um.

Innerhalb des Unternehmensbereichs Performance Chemicals der BASF ist Kaisten ein europäischer Schlüsselstandort für Kunststoffadditive. Der Standort verfügt bereits über ein Entwicklungslabor für die Formgebung von Additiven. Überdies werden in Kaisten kundenspezifische Additiv-Mischungen produziert. 2017 sollen auch das globale Kompetenzzentrum Kunststoffadditive und die Anwendungstechnik für die Kunststoffverarbeitung von Basel nach Kaisten umziehen. Weitere kaufmännische Funktionen des Unternehmensbereichs Performance Chemicals werden ebenfalls am Aargauer Standort gebündelt. Rund 35 BASF-Mitarbeitende aus dem Performance Chemicals-Geschäft werden ihre Arbeit künftig in Kaisten verrichten.

Dr. Volker Bach, Leiter des globalen Kompetenzzentrums Kunststoff-additive, erklärt: „Durch die Zusammenlegung an einem Standort können die Abläufe und die Zusammenarbeit weiter verbessert werden. Ziel ist es, Kenntnisse und Erfahrungen in eine gemeinsame Wertschöpfungskette einzubinden und auszubauen.“

In den künftig vom Performance Chemicals-Geschäft genutzten Büro- und Laborflächen sind derzeit die Entwicklungsaktivitäten von Bauchemikalien für den weltweiten Tunnel- und Bergbau untergebracht. Dieses BASF-Arbeitsgebiet wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 mit allen 14 Positionen von Kaisten nach Trostberg (Deutschland) umziehen und dort in das globale Forschungs- und Entwicklungszentrum „Construction Materials & Systems“ integriert. Den Mitarbeitenden wird angeboten, mit ihren Funktionen an den Standort Trostberg zu wechseln.

In Kaisten stellt BASF vor allem Kunststoffadditive her, darunter Antioxidantien. Diese werden Kunststoffen und Schmierölen zugesetzt, um die Produkte vor Alterung durch Luftsauerstoff zu schützen. Am Standort werden auch Betonzusatzmittel produziert, die das Bauen erleichtern und zudem wirtschaftlicher und sicherer machen. Darüber hinaus betreibt BASF in Kaisten die Entwicklung von Bauchemikalien für den Tunnel- und Bergbau und unterhält ein Vertriebsbüro für Fussboden- und Abdichtungssysteme. In Kaisten beschäftigt BASF rund 300 Mitarbeitende.


Über BASF
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2014 einen Umsatz von über 74 Milliarden € und beschäftigte am Jahresende rund 113.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen zur BASF im Internet unter
www.basf.com.

Letzte Aktualisierung 26. November 2018