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8. November 2016
Schweiz
Presse

BASF investiert in das Geschäft mit Kunststoffadditiven in Kaisten

  • Fokus auf Automatisierung, digitalen Technologien und Modellierung führt zu deutlicher Kapazitätssteigerung
  • Standort in Kaisten wird Global Competence Center und European Technical Center für Kunststoffadditive

BASF, das weltweit führende Chemieunternehmen, investiert am Standort Kaisten in der Schweiz und stärkt damit die Produktion ihrer Kunststoffadditive. Ein neues Prozessleitsystem schafft die Basis für den Einsatz verschiedenster digitaler Technologien, um die Kapazität zu erhöhen und die Anlageneffizienz zu steigern. Damit kann BASF künftig noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen.
Bei einer weltweit steigenden Nachfrage nach Polymeren wird das Absatzvolumen für Kunststoffadditive in Europa laut Branchenschätzungen in den kommenden fünf Jahren jährlich um etwa vier Prozent steigen. Mit der Erweiterung stellt sich der Standort Kaisten auf den wachsenden Bedarf nach Kunststoffadditiven ein.
„Mit neuen digitalen Technologien investieren wir in die Zukunft“, sagt Alberto Giovanzana, Vice President, Plastic Additives Europe, Africa and Middle East. „Wir erhöhen die Effizienz in den Anlagen, was zu einer deutlichen Kapazitätserweiterung führen wird. Unter anderem werden wir durch sogenannte vertikale Integration die Verbindung verschiedener Systeme in Echtzeit ermöglichen: von der Produktionslinie bis zu den Planungsplattformen und Logistiksystemen. Das ist ein wichtiger Schritt, um den Standort Kaisten zu stärken und Teil unserer langfristigen Strategie, durch eine hochmodernde Produktion unser Angebot für unsere Kunden in Europa zu sichern. Kunden werden von der besseren Produktverfügbarkeit, der höheren Flexibilität und bester Lieferzuverlässigkeit profitieren.”
Ab 2017 ist Kaisten Hauptsitz für die Global Competence Center Automotive und Films & Tapes sowie des European Technical Centers. „Durch den Umzug vom heutigen Standort Basel nach Kaisten stärken wir unsere Entwicklung und Anwendungstechnik. Denn nicht nur die engere Zusammenarbeit zwischen Produktentwicklung und Produktion, sondern auch die Nutzung von Innovationseinheiten und intelligenten Laboren wird zu geringeren Lieferzeiten führen und Prozesse und Strukturen vereinfachen“, sagt Dr. Volker Bach, Leiter des Global Competence Center Plastic Additives.
Neben dem Standort in Kaisten betreibt BASF Produktionsstandorte für Kunststoffadditive in den USA, Mexiko, Deutschland, Italien, Bahrain, China und Singapur.

Über BASF
BASF steht für Chemie, die verbindet – für eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 112.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in den Segmenten Chemicals, Performance Products, Functional Materials & Solutions, Agricultural Solutions und Oil & Gas zusammengefasst. BASF erzielte 2015 weltweit einen Umsatz von mehr als 70 Milliarden €. Weitere Informationen unter www.basf.com.

Letzte Aktualisierung 26. November 2018