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Schweiz
Nachhaltigkeit

Neopor® bei der Wärmedämmung am ökoeffizientesten

Wärmedämm-Verbundsysteme auf Basis des Dämmstoffs Neopor® stellen sowohl ökonomisch als auch ökologisch eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Materialien dar. Der Endkunde bekommt eine optimal gedämmte Wohnung zu niedrigen Kosten und mit einer möglichst geringen Umweltbelastung.

Mineralfasern, Styropor® und Neopor® im Vergleich

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Die Außenwände eines bestehenden Gebäudes sollen im Rahmen der Brunckviertelsanierung mit einem Wärmedämm-Verbundsystem versehen. Dabei müssen gewisse technische Vorgaben, wie z. B. ein k-Wert von 0,29 W/m2K, eingehalten werden. Diese Dämmung kann nun mit verschiedenen Systemen erreicht werden: mit herkömmlichen Materialien wie Styropor® oder Mineralfasern, aber auch mit Neopor®, einem von der BASF neu entwickelten Dämmstoff aus expandierbarem Polystyrol.

Alle Kosten und Umweltlasten ermitteln

Dann werden sämtliche Kosten - beginnend bei der Produktion der Dämm- und Hilfsstoffe über das Anbringen des Wärmedämm-Verbundsystems an der Wand bis zum Recycling der Materialien - aus der Sicht der Wohnungsgesellschaft ermittelt. Gleiches gilt für die gesamten Umweltlasten, die sich in fünf Kategorien aufteilen: Energieverbrauch, Ressourcenverbrauch, Emission in Luft, Wasser und Boden, Toxizitätspotential sowie Risikopotential.

Das Ökoeffizienzportfolio: Besser oben rechts als unten links

Diese Daten werden in einem Ökoeffizienzportfolio aufgetragen. Auf der x-Achse erkennt man die Gesamtkosten, wobei die hohen Werte links aufgetragen sind, die niedrigen Werte rechts. Die y-Achse beschreibt die Umweltbelastung mit den hohen Werten unten und den niedrigen Werten oben. Sie bekommen damit ein Vier-Quadrantensystem. Die Produkte, die im oberen, rechten Quadranten platziert sind, haben eine hohe Ökoeffizienz. Sie verursachen niedrige Umweltbelastungen bei gleichzeitig geringen Kosten.

Unten links hingegen befinden sie die Produkte mit einer geringeren Ökoeffizienz. Sie verursachen bei hohen Kosten hohe Umweltbelastungen. Die Ökoeffizienz bewertet also die Kosten und die Umweltbelastungen gleichrangig. Je weiter die Positionierung eines Produkts rechts von der Diagonalen entfernt ist, umso ökoeffizienter ist es.

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In dieses Portfolio werden die drei Möglichkeiten für das Wärmedämm-Verbundsystem eingetragen. Auf der Kostenachse kann man erkennen, dass die Dämmung mit Steinfaser die teuerste Alternative darstellt, gefolgt von Styropor®. Das neuentwickelte Neopor® ist sogar insgesamt noch etwas preiswerter als Styropor®. Das hängt auch mit Vorteilen beim Anbringen der dünneren Dämmplatten durch den Handwerker zusammen.

Dies ist aber nur die ökonomische Seite der Medaille. Den zweiten wichtigen Aspekt bei der Ökoeffizienzanalyse stellen die Umweltbelastungen dar. Styropor® kann gegenüber der hochdichten Steinfaser schon eine deutlich geringere Umweltbelastung vorweisen. Das Neopor® hat durch die höhere Dämmwirkung weitere ökologische Vorteile. Der neuentwickelte Dämmstoff bringt bei gleichen Kosten deutliche Umweltvorteile. Der Endverbraucher muss für mehr Umweltschutz also nicht mehr bezahlen.

Die Größe der Kreise gibt den Marktanteil der verschiedenen Wärmedämm-Verbundsysteme in Deutschland an. Vor allem auf Grund des günstigen Preises konnte sich Styropor® bisher als Marktführer durchsetzen. Neopor® wird erst in wenigen Anwendungen eingesetzt, jedoch hoffen wir, dass sich die Marktanteile dieses ökoeffizienten Produkts erhöhen.