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Karriere

Mein Praktikum in Berlin

Derzeit studiere ich Business Administration B.A. an der Hochschule für Wirtschaft und Recht im bunten Berlin. Im Rahmen meines Studiums ist ein Praxissemester vorgesehen, welches für 5 – 6 Monate absolviert werden muss. Im Laufe meines Studiums habe ich meine Studienschwerpunkte auf die Bereiche Personalmanagement & Organisationsgestaltung gelegt und so stand für mich von Anfang an fest, dass ich ein Praktikum im Personalbereich absolvieren möchte. Da ich darüber hinaus aus vorangegangen Arbeitsverhältnissen bereits ein wenig in die Rekrutierung reinschnuppern durfte, war für mich klar, dass ich vorzugsweise ein Praktikum in diesem Bereich machen möchte.

Auf der Suche nach der richtigen Praktikumsstelle bin ich schnell auf BASF gestoßen, die mir bereits aus meinem Freundeskreis bekannt war. Die Stellenbeschreibung für die Praktikantenstelle in der Rekrutierung passte perfekt zu meinen Vorstellungen, und so reichte ich schnell meine Bewerbungsunterlagen ein. Binnen weniger Tage hatte ich dann auch schon eine positive Rückmeldung mit einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Das Gespräch verlief sehr angenehm und ich hatte die Möglichkeit viel über die Praktikantenstelle zu erfahren. Nach dem Gespräch war für mich klar – hier möchte ich mein Praktikum machen. Bereits am nächsten Tag erhielt ich die frohe Botschaft, dass mir die Stelle angeboten wird. Ich habe direkt zugesagt und mich dafür entschieden, beim Team Young Talents einzusteigen, das für die Rekrutierung von Auszubildenden, Praktikanten und Studenten zuständig ist.

Am 01.03.2018 war es dann endlich soweit und ich machte mich auf den Weg zu meinem ersten Arbeitstag bei BASF. Die ersten zwei Tage habe ich an einem sogenannten Newcomer Training teilgenommen, welches mir die Möglichkeit bot, BASF besser kennenzulernen und mich intern mit neuen Mitarbeitern zu vernetzen. Während der zwei Tage lernte ich mein Team und auch meinen Buddy kennen, der jedem neuen Mitarbeiter bei BASF zugeteilt wird. Der Buddy ist ein erfahrener Mitarbeiter und begleitet den Neuankömmling durch die erste Zeit im Unternehmen und ist erster Ansprechpartner bei allen Fragen.

Nach den ersten zwei Tagen ging es dann an meinem Arbeitsplatz los und während des ersten Monats meines Praktikums arbeitete ich mit einer Kollegin aus meinem Team gemeinsam an einem Projekt. Nach erfolgreichem Projektabschluss wurde ich in die Rekrutierung von Praktikanten und Studenten eingearbeitet und betreute schon nach kurzer Zeit meine eigenen Vakanzen und war für den kompletten Rekrutierungsprozess dieser Stellen zuständig. Ich formulierte Stellenausschreibungen auf Deutsch sowie auf Englisch, veröffentlichte diese auf den unterschiedlichsten Kanälen, sichtete die eingehenden Bewerbungen und koordinierte zahlreiche Vorstellungsgespräche. Täglich stand ich im Kontakt mit unseren Business Partnern in Deutschland und den Bewerbern.

Am meisten Spaß machte es mir, die Bewerber anzurufen und ihnen mitzuteilen, dass ihnen eine Stelle angeboten wird. Ich kann mich selber noch genau erinnern, wie sehr ich mich damals über diesen Anruf gefreut habe und fand es toll, diese frohe Nachricht nun selber mitzuteilen zu können.

Parallel zu meinen alltäglichen Aufgaben hatte ich stets eigene Projekte, die ich selbstständig erarbeitete und so die Möglichkeit hatte, meine Ideen und Vorschläge in das Team und den Rekrutierungsprozess einzubringen.

In meinen Arbeitsalltag und in mein Team konnte ich mich schnell einleben. Alle waren super freundlich, hilfsbereit und vor allem immer für ein kleines Späßchen zu haben. Wir haben einige Mittagspausen zusammen verbracht und im Sommer ein gemeinsames Teamevent veranstaltet.  

Im Laufe meines Praktikums hatte ich die Möglichkeit, in die unterschiedlichsten Abteilungen reinzuschnuppern und auch bei den anderen Rekrutierungsteams vorbeizuschauen. Besonders interessant war es die anderen Bewerberprofile zu sehen und bei den Telefoninterviews zuzuhören.

Im Juli stand dann auch noch das jährliche Sommerfest von BASF in Berlin an. An einem Freitag nach der Arbeit ging es los: Das Programm beinhaltete einen coolen Auftritt des Mitarbeiter-Chores und einen DJ und natürlich gab es gab Unmengen an leckerem Essen, sodass keine Wünsche offenblieben. Dank des Sommerfests konnteich meine Kollegen noch besser kennenzulernen und gemeinsam mit allen einen schönen Abend zu verbringen.

Rückblickend hat mich BASF in vielen Aspekten positiv überrascht. Die Atmosphäre im Büro, wie auch im ganzen Haus war immer sehr angenehm und familiär. In der Eingangshalle wurde während den Mittagspausen fleißig Kicker und Tischtennis gespielt, und dank der flexiblen Arbeitszeiten konnte ich das Büro an einem sonnigen Freitag auch mal etwas früher verlassen oder im Home-Office arbeiten.

Ich habe während meines Praktikums unglaublich viel gelernt und tolle Leute kennen gelernt. Daher freue ich mich auch umso mehr, seit September 2018 mein Team als Werkstudentin unterstützen zu können und weiterhin Teil von BASF zu sein.

Helen