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5. März 2015
Global
Medien

BASF stellt PolyTHF aus nachwachsenden Rohstoffen bereit

  • Identische Eigenschaften wie auf petrochemischer Basis  hergestelltes PolyTHF
  • Erweitertes Sortiment an Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe
  • Gelegenheit für Kunden, neue Geschäftsfelder zu testen

Die BASF bietet ihren Kunden erstmals Polytetrahydrofuran 1000 (PolyTHF® 1000) aus nachwachsenden Rohstoffen an. Das Unternehmen beliefert jetzt ausgewählte Partner zu Testzwecken mit dem Zwischenprodukt, die damit verschiedene Anwendungen testen. „Die Qualität des PolyTHF 1000 auf Basis nachwachsender Rohstoffe ist identisch mit dem auf petrochemischer Basis hergestellten Produkt“, sagt Andrej Brejc, Direktor Renewable Diols im Unternehmensbereich Intermediates der BASF, und ergänzt: „Die Erweiterung der Produktpalette und der Anwendungen mit Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen bietet uns und unseren Kunden die Möglichkeit, die langfristige Marktakzeptanz dieser innovativen Technologie weiter zu untersuchen.“ Das PolyTHF wurde auf Basis von 1,4 Butandiol (BDO) aus nachwachsenden Rohstoffen produziert, das die BASF mit der Lizenz von Genomatica aus Dextrose herstellt.

BASF ist der weltweit führende Anbieter von PolyTHF. Es wird hauptsächlich zur Herstellung elastischer Spandex-Fasern für verschiedene Textilien, darunter Wäsche, Ober- und Sportbekleidung sowie Badeanzüge eingesetzt. PolyTHF 1000 dient vor allem als chemischer Baustein für thermoplastische Polyurethane (TPU), aus denen zum Beispiel Skischuhe und Rollschuhe, Schuhsohlen, Folien für Armaturentafeln in der Automobilindustrie sowie Schläuche, Folien und Kabelummantelungen hergestellt werden. Es wird ebenso für thermoplastische Polyetherester und Polyetheramide verwendet. Weitere Anwendungen sind Gießelastomere, beispielsweise für die Produktion von Rollen für Skateboards und Inlineskates.

Über den Unternehmensbereich Intermediates der BASF
Der Unternehmensbereich Intermediates der BASF entwickelt, produziert und vermarktet weltweit ein umfangreiches Sortiment mit etwa 700 Zwischenprodukten. Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen Amine, Diole, Polyalkohole sowie Säuren und Spezialitäten. Zwischenprodukte dienen zum Beispiel als Ausgangsstoffe für Coatings, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilien, Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Innovative Zwischenprodukte der BASF tragen dazu bei, die Eigenschaften der damit hergestellten Erzeugnisse und die Effizienz der Produktionsprozesse zu verbessern. Der nach ISO 9001 zertifizierte Unternehmensbereich Intermediates agiert aus Standorten in Europa, Asien und Nordamerika. Im Jahr 2014 erwirtschaftete der Unternehmensbereich einen Umsatz mit Dritten von etwa 2,8 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind zu finden unter www.intermediates.basf.com

Über BASF
BASF steht für Chemie, die verbindet – seit nunmehr 150 Jahren. Unser Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen, Veredlungsprodukten und Pflanzenschutzmitteln bis hin zu Öl und Gas. Als das weltweit führende Chemieunternehmen verbinden wir wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit Forschung und Innovation unterstützen wir unsere Kunden in nahezu allen Branchen, heute und in Zukunft die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Unsere Produkte und Lösungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern. Den Beitrag der BASF haben wir in unserem Unternehmenszweck zusammengefasst: We create chemistry for a sustainable future. BASF erzielte 2014 einen Umsatz von über 74 Milliarden € und beschäftigte am Jahresende rund 113.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.com

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Thu, 5 Mar 2015

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Letzte Aktualisierung Mär 5, 2015