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Schlanke Lösung – Altbausanierung ohne Kompromisse

Die Ansprüche an eine moderne Innendämmung sind vielfältig. Sie muss den Energieverbrauch senken, soll sich möglichst nahtlos in die Architektur einfügen und zudem für ein angenehmes Raumklima sorgen. Der neue Hochleistungsdämmstoff SLENTITE® erfüllt all diese Anforderungen und hat das nun unter herausfordernden Bedingungen bewiesen – beim Einsatz in einer denkmalgeschützten Hamburger Backstein-Villa. 

Der Sanierungsbedarf an Deutschlands Wohngebäuden ist nach wie vor massiv. Umso mehr, wenn die diesbezüglichen Energie- und Klimaziele der Bundesregierung erreicht werden wollen: Bis 2050 soll der Primärenergiebedarf in diesem Bereich um 80% gesenkt werden, entsprechend wird eine Verdopplung der Sanierungsrate angestrebt. Eine große Aufgabe, denn von den insgesamt 19 Millionen Wohnbauten im Land wurden rund 12 Millionen vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung Ende der 1970er Jahre errichtet. Verglichen mit Neubauten ist der Energieverbrauch pro Quadratmeter hier deutlich höher, 75% davon entfallen auf die Raumwärme. Das bedeutet umgekehrt große Einsparpotenziale, die über eine energetische Sanierung mit Schwerpunkt auf die Wärmedämmung gehoben werden können. 

Insbesondere wenn der historische Charakter eines Altbaus erhalten bleiben soll, gibt es aktuell kein leistungsfähigeres Produkt als Slentite.

Dr. Marc Fricke
Projektleiter Slentite, BASF Polyurethanes

Neben den übergeordneten umweltpolitischen Zielen steht gleichberechtigt der Wunsch von Eigentümern und Bewohnern nach einem Zuhause mit Wohlfühlklima, das auch ästhetisch den eigenen Ansprüchen genügt. So ging es auch der neuen Besitzerin einer klassischen Hamburger Rotklinkervilla aus den 1930er Jahren. Klar war von vornherein: Im Kaufzustand ist das Haus eine Energieschleuder, entsprechende Sanierungsmaßnahmen waren unumgänglich. Jedoch haben die Denkmalschutzvorschriften den Spielraum dabei erheblich eingeschränkt. Die Wahl fiel deshalb auf eine Innendämmung, wobei besonders zwei Bereiche kritisch waren – das Souterrain, das künftig nicht als Keller, sondern als Arbeits- und Wellnessetage genutzt werden sollte und die typischen Heizungsnischen, die nur wenig Platz für Dämmung boten.

Da die bekannten Standardmaterialien bei entsprechender Wärmeleitfähigkeit relativ dick auftragen, begann die Suche nach einer Alternative. Gefunden wurde sie in SLENTITE, dem neuen Hochleistungsdämmstoff von BASF, der hier erstmals in einem Pilotprojekt zum Einsatz kam. Mit den Aerogelplatten auf Polyurethanbasis lässt es sich gegenüber den aktuell am Markt erhältlichen Materialien 25 bis 50% schlanker dämmen. Das hat sich besonders in den Heizkörpernischen bezahlt gemacht. Sie prägen den Charakter des Hauses, weshalb die klassischen Rippenheizkörper weder in ihrer Position verändert, noch durch neue ersetzt werden sollten. Gleichzeitig war eine Dämmung an dieser Stelle am nötigsten, da sich der Mauerwerksquerschnitt hier von rund 40 auf nur noch 11 cm reduziert – was letztlich ein Heizen nach außen bedeutete. Lediglich maximal 3 Zentimeter standen zwischen Wand und Heizung zur Verfügung. Klebstoff, Slentite und Putz brachten es zusammen auf gerade einmal 2 Zentimeter, denn das neuartige Hochleistungsmaterial wird in schlanken 15 Millimetern eingesetzt. 

Im Souterrain ging es vorrangig darum, ein angenehmes Raumklima zu schaffen, in dem man sich gern aufhält – neben Büroräumen befindet sich hier auch ein kleiner Sport- und Wellnessbereich. Die Anforderungen waren leicht formuliert: Feuchtigkeit draußen halten, Wärme drin. Da SLENTITE nicht nur über eine überdurchschnittliche Dämmleistung verfügt, sondern gleichzeitig auch diffusionsoffen ist, können die Platten Feuchtigkeit sowohl aufnehmen als auch wieder abgeben – der Schlüssel zu einer guten Raumatmosphäre. Die geringe Materialstärke hat hier ebenfalls wieder überzeugt: Dank des schlanken Auftrags konnte der Anschluss an die Fensterlaibungen bewahrt werden, so dass der originale Charakter der Räume erhalten blieb. Das Ergebnis überzeugt die Eigentümerin: „Man merkt direkt, dass die Räume ein ganz anderes Klima bekommen haben – ohne dass wir Kompromisse in Sachen Fläche oder Design machen mussten.“ Nach diesem ersten Erfolg sind aktuell weitere Pilotprojekte mit SLENTITE in Arbeit.

Fotos: Jörg Autermann

Vorgestelltes Produkt

SLENTITE®

Wärmedämmung ist ein entscheidender Faktor, um Ressourcen zu schonen – ganz gleich ob am Gebäude oder in der Kühlkette. Denn eine gute Dämmung senkt Energiekosten und wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz aus. Als robuste Platte kombiniert SLENTITE® eine geringe Wärmeleitfähigkeit mit einer offenporigen Struktur – ein Dämmstoff sowohl für den Neubau als auch für die Renovierung.

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