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SLENTITE® im Einsatz: Altbauvilla mit neuem Wohnkomfort

Energetische Altbausanierung ohne den Verlust denkmalgeschützter Raumelemente? Was der Einsatz des Hochleistungsdämmstoffs SLENTITE® möglich macht, zeigt das aktuelle Praxisbeispiel einer Hamburger Altbauvilla. CORPUS begleitet die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten.

Den Energieverbrauch senken und den Wohnkomfort steigern – zwei wesentliche Ziele einer energetischen Sanierung. Mit der richtigen Dämmung ist das auch im denkmalgeschützten Altbau machbar. In Deutschland wurden laut statistischem Bundesamt über 50 Prozent aller Gebäude vor 1960 errichtet. Doch wer sich für ein Haus mit Geschichte entscheidet, muss mit Erneuerungsarbeiten rechnen. Um dabei den Charme des Hauses zu erhalten und die Anforderungen des Denkmalschutzes zu erfüllen, gilt es, bestimmte Bauelemente in ihrem Zustand zu belassen. So ist energetische Sanierung oftmals nötig und zugleich anspruchsvoll. Typisch für Altbauten ist z. B. ihr hoher Energieverbrauch, der vor allem durch unzureichende Dämmung und Wärmebrücken an den Fassaden zustande kommt. Durch moderne Altbausanierung lässt sich eine beachtliche Energie- und Kostenersparnis erzielen – zugleich wird so ein Beitrag zum Schutz unseres Klimas geleistet. Zusätzlich können Wohnkomfort und Behaglichkeit des Hauses für seine Bewohner mit Hilfe einer guten Dämmung enorm gesteigert werden. Das Problem? Herkömmliche Dämmstoffe nehmen oft so viel Raum ein, dass sie den Anforderungen zum Erhalt des Baustils nicht gerecht werden können. Dass es auch anders geht, zeigt ein aktuelles Praxisbeispiel in Hamburg – hier kommt der schlanke Hochleistungsdämmstoff SLENTITE® bei den Sanierungs- und Renovierungsarbeiten einer Altbauvilla erstmals an verschiedenen „Problemzonen“ zum Einsatz. CORPUS begleitet die Bauarbeiten vor Ort.

1: Vor Ort auf der Baustelle: CORPUS begleitet die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten von Beginn an.
2: Frisch nummeriert aus der Pilotanlage werden die SLENTITE®-Platten in der Hamburger Altbauvilla eingesetzt.

Das 1937 erbaute Wohnhaus mit drei Etagen befindet sich weder technisch noch energetisch auf dem neuesten Stand. Mit umfangreichen Erneuerungsarbeiten wird nun dem Sanierungsstau begegnet – während die Renovierung auch den Vorgaben des Denkmalschutzamtes entsprechen muss. Dazu zählt vor allem der Erhalt der Außenfassade aus typischem Hamburger Rotklinker, so dass eine Außendämmung nicht möglich ist. Auch im Inneren steckt viel Erhaltenswertes: Elemente wie die zeittypischen Kassettenfenster mit entsprechender Laibung aus Holz sowie Heizkörpernischen und die dazugehörigen Heizkörper. Hier kommt SLENTITE® ins Spiel: Das innovative Material von BASF ermöglicht dank außergewöhnlichem Dämmwert einen Einsatz in Dicken zwischen 10 und 15 mm. So können Wärmebrücken, wie sie durch nicht gedämmte Heizkörpernischen entstehen, vermieden werden, ohne den Charakter des Raumes zu verändern.

1: Schluss mit Wärmebrücken: Nicht gedämmte Heizkörpernischen werden im Rahmen der energetischen Sanierung mit SLENTITE® ausgestattet.
2: Die Dämmplatten sind einfach zu verarbeiten und zügig anzubringen – sie können wie herkömmliche Dämmstoffe auf dem Untergrund verklebt werden.
3: Die Handhabung der Aerogel-Platten ist unkompliziert und staubfrei, so können sie einfach zugeschnitten und exakt angepasst werden.
4: Neben den zeittypischen Heizkörpern gilt es, auch die originalen Kassettenfenster zu erhalten, um den Charakter des Hauses zu bewahren – die schlanke Dämmung kommt auch hier zum Einsatz.

Mit SLENTITE® ist es erstmals gelungen, einen Aerogel-basierten Dämmstoff als feste Platte verfügbar zu machen. Das Material befindet sich gerade auf dem Weg in die Markteinführung – in der Hamburger Villa lassen sich seine außergewöhnlichen Eigenschaften bereits erleben. Alle Räume sollen nach den Bauarbeiten über den gewünschten Raumkomfort verfügen. Mit SLENTITE® wird genau das möglich. Zum Beispiel im Souterrain, wo ein Fitnessraum und ein Arbeitszimmer entstehen – und wo die Feuchtigkeit der Räume besonders hoch ist. Auch hier garantiert die offenporige Struktur des Polyurethan-Aerogels eine gute Feuchtigkeitsregulierung und legt damit die Basis für ein angenehmes Raumklima.

Ein Haus mit Geschichte – und zwei Ziele bei der Sanierung: Maximalen Wohnkomfort schaffen und zugleich ursprüngliche Elemente der Altbauvilla erhalten.

Die Arbeiten am Altbau sind in vollem Gange, schon bald soll das Haus bezugsfertig sein. Der Großteil des Kellers und die Heizkörpernischen im Erdgeschoß sind bereits neu gedämmt, nun geht es weiter in den oberen Etagen. Gerade die einfache Handhabbarkeit und seine unkomplizierte Verarbeitung machen SLENTITE® zum idealen Dämmstoff für ein Wohnprojekt dieser Art. Es kann staubfrei zugeschnitten, zügig aufgeklebt und problemlos verputzt werden. Über das Ergebnis und die Erfahrungen mit dem Hochleistungsdämmstoff vor Ort wird CORPUS in Kürze mehr berichten.

SLENTITE® bietet Architekten und Planern große gestalterische Freiheit – denn es ist enorm platzsparend und kommt in Dicken zwischen 10 und 15 mm zum Einsatz.
Um den Erhalt der typischen Rotklinker-Fassade zu gewährleisten, kommt eine Außendämmung nicht in Frage.
Dank der hohen Dämmleistung von SLENTITE® können die originalen Heizkörper trotz nachträglicher Dämmung wieder angebracht werden.

Vorgestelltes Produkt

SLENTITE®

Wärmedämmung ist ein entscheidender Faktor, um Ressourcen zu schonen – ganz gleich ob am Gebäude oder in der Kühlkette. Denn eine gute Dämmung senkt Energiekosten und wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz aus. Als robuste Platte kombiniert SLENTITE® eine geringe Wärmeleitfähigkeit mit einer offenporigen Struktur – ein Dämmstoff sowohl für den Neubau als auch für die Renovierung.

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