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OMA: Lab City Paris

Im Herbst 2017 haben die Architekten vom Office for Metropolitan Architecture (OMA) die „Lab City“ für den Campus des CentraleSupélec Forschungsinstituts in Paris-Saclay fertiggestellt. Damit hat das Architekturbüro von Pritzker-Preisträger Rem Koolhaas seinen ersten Universitätsbau umgesetzt. Pünktlich zum Semesterbeginn öffnete die „Labor-Stadt“, die aus einem ganzen Gebäudekomplex besteht, ihre Tore für die Studenten. Unter der Projektleitung der OMA-Architektin Ellen van Loon lag der Fokus des Designs auf der Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit unter den Studenten der Elitehochschule für Ingenieure und Architekten. Um das zu erreichen, leiten sich Aufteilung und Verbindung der Räumlichkeiten aus dem städtischen Raum ab – Ziel war es, einen lebhaften Universitätsbereich zu schaffen und den unterschiedlichen Bedürfnissen von Studierenden, Wissenschaftlern und Dozenten gerecht zu werden. Das komplexe Uni-Laboratorium ist nicht linear aufgebaut, sondern verteilt sich auf ein Cluster kleinerer Einzelgebäude: Die Räume zwischen ihnen sind mit transparenten Dächern überspannt, so wird die Lab City von Tageslicht durchflutet. Hier befinden sich offene Arbeitsbereiche als Gemeinschaftsflächen, die z. B. ein halbrundes Audimax und den Gastronomiebereich miteinander verbinden. Hinzu kommen große Dachterassen und Balkone – Kreativität und wissenschaftlicher Entwicklergeist werden hier durch die Möglichkeit gefördert, mit Ausblick zu arbeiten.

Letzte Aktualisierung 18. Januar 2018