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BASF New Business GmbH

Anwendungsbeispiel: Elektrochemische Wasserstoffabtrennung

Aus Gasgemischen lässt sich mittels eines inovativen Membranverfahren Wasserstoff abtrennen. Mit herkömmlichen Methoden werden etwa 70 bis 80% des Wasserstoffs aus Gemischen gewonnen. Die Celtec®-Technologie kann jetzt auch die verbleibenden, bisher nicht nutzbaren 20 Prozent Wasserstoff isolieren.

Es gibt einige Anwendungen, bei denen die elektrochemische Wasserstoffabtrennung genutzt werden kann:


Methan-Dampfreformer zur Wasserstoffherstellung

Der überwiegende Teil des Wasserstoffs wird heute in Dampfreformern aus Erdgas gewonnen. Der Wasserstoff wird mit einer Druckwechseladsorption aus dem Gasgemisch abgetrennt und das Restgas wird thermisch verwertet. Die Celtec®-Technologie ermöglicht es, jetzt auch die 20 bis 30% des Wasserstoffs abzutrennen, die bisher nicht nutzbar waren. Damit werden die Kapazität und die Effizienz von Anlagen verbessert.

Recycling von Wasserstoff

Bei der Herstellung von Flachglas oder zur Oberflächenbehandlung in der Metallindustrie werden Gase eingesetzt, die Wasserstoff enthalten. Die Gase werden im Anschluss verbrannt und neuer Wasserstoff muss zugeliefert werden. Die Celtec®-Technologie ermöglicht es, den Wasserstoff aus den Abgasen zurück zu gewinnen und wieder in das Prozessgas zurück zu mischen.

Effizientere chemische Prozesse

Es gibt chemische Reaktionen, bei denen Wasserstoff anfällt, der entfernt werden muss, damit die Reaktion weiterläuft und das gewünschte Produkt entstehen kann. Gerade bei geringen Wasserstoff-Konzentrationen ist die Abtrennung mit konventionellen Methoden schwierig und teuer. Die Celtec®-Technologie ist geeignet, auch Konzentrationen von weniger als 20% effizient abzutrennen. Damit wird die Ausbeute der Reaktion gesteigert.  

Dr. Carsten Henschel
Senior Manager Sales Superconductor Tapes, Fuel Cell and Hydrogen