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Grenzach

Sanierung des BASF-Teils der Kesslergrube

Die Sanierung des östlichen Teils der Kesslergrube – rund 32.000 m2 und zwei Drittel der Gesamtfläche – liegt in der Verantwortung der BASF. Für die Sanierung hat das Unternehmen eine aus drei Elementen bestehende Methode gewählt, die den dauerhaften Schutz von Mensch und Umwelt gewährleistet:

  1. Der belastete Boden wird mit einer 815 Meter langen, unterirdischen Dichtwand von einem Meter Dicke und einer Tiefe von bis zu 31 Metern umschlossen und
  2. mit einer siebenschichtigen Oberflächenabdichtung verschlossen.
  3. Ein Entwässerungs- und Reinigungssystem (Pump & Treat) stellt als zusätzliches Element sicher, dass keine Schadstoffe in die Umwelt gelangen.

Der BASF-Teil der Kesslergrube ist unter anderem mit einer Kläranlage der Gemeinde Grenzach-Wyhlen (A) sowie der BASF (B) überbaut. Wesentliche Elemente der industriellen Abwasserbehandlungsanlage sind dabei zur Reinigung der kommunalen Abwässer erforderlich.

So funktioniert die Einkapselung: Mit einer aus drei Elementen bestehenden Sanierungsmethode gewährleistet BASF eine vollständige und sichere Einschließung der verunreinigten Bereiche.

1. Der belastete Boden wird mit einer umfassenden unterirdischen Dichtwand (A) umschlossen. Die Dichtwand weist eine Tiefe von bis zu 31 Metern auf; sie reicht rund 9 Meter in die unter der Deponie liegenden Felsschichten.

2. Der umwandete Bereich wird mit einer siebenschichtigen, 1 Meter dicken Oberflächenabdichtung (B) verschlossen. Je nach Verwendungszweck kommt für die oberste Schicht Asphalt (für Verkehrsflächen) oder Mutterboden (für Grünflächen) zum Einsatz.

3. Ein System zur Entwässerung und Reinigung (C) des eingekapselten Bereichs stellt als zusätzliches Element sicher, dass keine Schadstoffe in die Umwelt gelangen. Fest installierte Kontrollsysteme überwachen die Dichtheit der Kapsel.

Nach der Einkapselung kann das Gelände sofort wieder als Industrie-, Gewerbe- oder Grünfläche genutzt werden.