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22. Juli 2013
Global
Grenzach

Einkapselung gewährt dauerhaften und nachhaltigen Schutz

Die BASF nimmt die Bedenken des Gemeinderats von Grenzach-Wyhlen bezüglich der Sanierungsmethode für ihren Teil der Kesslergrube ernst. BASF vertritt den Standpunkt, dass die Sanierungsmethode der Einkapselung einen dauerhaften und nachhaltigen Schutz von Mensch und Umwelt gewährleistet. Dies wird von namhaften Altlastenexperten als auch von der Altlastenbewertungskommission des Landes Baden-Württemberg bestätigt. BASF verschliesst sich der Diskussion nicht. Vielmehr will BASF weiterhin offen und transparent über ihre Sanierungsmethode informieren und diskutieren.

BASF plant ihren Teil der Kesslergrube nachhaltig zu sichern, in dem der belastete Boden mit einer umfassenden unterirdischen Dichtwand und einer Oberflächenabdichtung eingeschlossen wird. Der zuständige Projektleiter der BASF Schweiz AG, Dr. Daniel Rehm: „Mit der Sanierungsmethode der Einkapselung gewährleistet BASF einen vollständigen und sicheren Einschluss der verunreinigten Bereiche. Die Dichtheit der Kapsel bleibt über Jahrzehnte gewährleistet. Durch Entwässerungs- und Reinigungssysteme stellen wir sicher, dass das Grundwasser nicht verschmutzt wird.“

Altlastenexperten und Altlastenbewertungskommission stützen Sanierungsmethode von BASF
Mehrere renommierte und erfahrene Ingenieurbüros haben in jahrelangen umfassenden Abklärungen verschiedene Sanierungsmethoden für die Kesslergrube untersucht. Ihre Gutachten für den Teil von BASF kommen dabei zum Schluss: Eine Einkapselung schützt die Umwelt und die Bevölkerung dauerhaft und nachhaltig und entfaltet eine gleich gute Schutzwirkung wie andere Sanierungstechniken.

Die Sanierungsmethode mittels Einkapselung entspricht auch voll und ganz den gesetzlichen Anforderungen. Sie wird den Kriterien Eignung, Wirksamkeit, Effektivität und Verhältnismäßigkeit sowie Umweltverträglichkeit gerecht. Sie ist zudem eine vielfach bewährte Sanierungsmethode, die in Deutschland und in Europa an vielen Altlastenstandorten erfolgreich angewendet wird und für die genügend Erfahrungen vorliegen. Die Altlastenbewertungs-kommission des Landes Baden-Württemberg hat im März 2013 der Detailplanung der Sanierungsvariante von BASF zugestimmt, und diese als zielführend, rechtmässig und genehmigungsfähig beurteilt.

Aushub unter gegebenen Umständen nicht möglich und mit Nachteilen verbunden
Aufgrund der Bebauung und der aktiven Nutzung des betroffenen Areals mit Industriegebäuden sowie der industriellen Abwasserbehandlungsanlage der BASF Grenzach GmbH und der kommunalen Kläranlage der Gemeinde Grenzach-Wyhlen ist ein Aushub als Sanierungsvariante unter den gegebenen Umständen nicht möglich. Im Bereich der Geigy-Grube sind keine lokal eng begrenzten Schadstoffherde (Hot Spots) auszumachen. Zudem ist das Volumen der von BASF zu sanierenden Grube im Vergleich zu derjenigen von Roche rund dreimal grösser. Gegenüber der gewählten Sanierungsmethode wären bei einem Aushub gravierende Nachteile für Mensch und Umwelt in Kauf zu nehmen.

Der zuständige Projektleiter von BASF Schweiz AG, Dr. Daniel Rehm, führt dazu aus: „Mit einem Aushub würde sich die Dauer der Sanierungsarbeiten deutlich verlängern. Es wäre mit einer Sanierungsdauer von bis zu 10 Jahren zu rechnen. Ein Aushub dieser Grössenordnung hätte massiven Mehrverkehr – in erster Linie von Lastwagen für den Baustellenverkehr – während der gesamten Sanierungsdauer zur Folge. Dadurch wären die Einwohner von Grenzach-Wyhlen von erhöhten Staub- und Lärmimmissionen betroffen. BASF erachtet deshalb auch unter Berücksichtigung dieser Faktoren die Einkapselung als geeignetste Sanierungsmethode.“

Die BASF nimmt die Bedenken des Gemeinderates von Grenzach-Wyhlen ernst. BASF ist bereit, allen Beteiligten und Interessierten Rede und Antwort zu stehen und wird weiterhin offen und transparent über ihre Sanierungsvariante zu informieren.

BASF Grenzach GmbH

An ihrem Standort in Grenzach entwickelt und produziert die BASF Inhaltstoffe für die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie. Dazu gehören Wirkstoffe für Mund- und Körperpflegeprodukte sowie innovative UV-Filter für Kosmetika. Am BASF-Standort Grenzach sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Informationen zur BASF Grenzach GmbH unter www.basf-grenzach.de.

Über BASF

BASF steht für Chemie, die verbindet – für eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 112.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in den Segmenten Chemicals, Performance Products, Functional Materials & Solutions, Agricultural Solutions und Oil & Gas zusammengefasst. BASF erzielte 2015 weltweit einen Umsatz von mehr als 70 Milliarden €. Weitere Informationen unter www.basf.com.

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Letzte Aktualisierung 22. Februar 2019