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26. März 2014
Global
Grenzach

BASF klagt gegen die Veränderungssperre am Standort Grenzach

BASF wird rechtlich gegen die Veränderungssperre für das BASF- Areal in Grenzach vorgehen. Dazu wird das Unternehmen einen Normenkontrollantrag beim Verwaltungsgerichtshof Baden- Württemberg in Mannheim einreichen. Grund für die Klage: Die Veränderungssperre stellt einen massiven Eingriff in die Eigentumsrechte der BASF dar. Insbesondere beeinträchtigt die Sperre die Absichten der BASF, den Standort Grenzach industriell zu nutzen und weiter zu entwickeln.

Die BASF wird an ihrem Areal in Grenzach als Produktionsstandort festhalten und auch weiterhin Inhaltsstoffe für die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie in Grenzach herstellen. Zudem wird die Produktion von Spurennährstoffen am Standort ausgebaut. Die BASF wird – wie angekündigt – mehr als 40 Millionen Euro am Standort Grenzach investieren. Die geplanten Investitionen werden vor allem für die nachhaltige Modernisierung der Anlagen aufgewendet. Bereits in den vergangenen drei Jahren hat die BASF rund 10 Millionen Euro investiert, um die Produktivität des Standorts Grenzach zu verbessern und die Infrastruktur zu modernisieren.

Durch die Veränderungssperre können Bauvorhaben auf dem Werkareal nur erschwert durchgeführt werden. So gestaltet sich das Genehmigungsprozedere sehr umfangreich und restriktiv. Davon betroffen sind auch die mit den geplanten Investitionen verbundenen Bauvorhaben.

Zudem benötigt die BASF für die Produktion von Inhaltsstoffen für die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie nur einen Teil der Fläche ihres Grenzacher Standorts. Die BASF hat deshalb ein Interesse, weitere Industriebetriebe anzusiedeln. Durch zusätzliche Partnerunternehmen aus der Industrie kann das Grundstück besser genutzt, die moderne Infrastruktur stärker ausgelastet und die BASF-Produktion wettbewerbsfähiger betrieben werden. Beim Werben um Ansiedlungen stellt die Veränderungssperre jedoch einen eindeutigen Nachteil dar.

Ihr Ansiedlungskonzept für das Grenzacher Werkareal hat die BASF erstmals im Juni 2011 vorgestellt und in zahlreichen Gesprächen mit den Gemeindevertretern von Grenzach-Wyhlen erläutert. Leider wurde die Absicht der BASF, den Standort industriell zu nutzen und weiter zu entwickeln, bei dem Beschluss der Veränderungssperre nicht ausreichend berücksichtigt.

BASF Grenzach GmbH

An ihrem Standort in Grenzach entwickelt und produziert die BASF Inhaltstoffe für die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie. Dazu gehören Wirkstoffe für Mund- und Körperpflegeprodukte sowie innovative UV-Filter für Kosmetika. Am BASF-Standort Grenzach sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Weitere Informationen zur BASF Grenzach GmbH unter www.basf-grenzach.de.

Über BASF

BASF steht für Chemie, die verbindet – für eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 112.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in den Segmenten Chemicals, Performance Products, Functional Materials & Solutions, Agricultural Solutions und Oil & Gas zusammengefasst. BASF erzielte 2015 weltweit einen Umsatz von mehr als 70 Milliarden €. Weitere Informationen unter www.basf.com.

BASF klagt gegen die Veränderungssperre am Standort Grenzach

BASF klagt gegen die Veränderungssperre am Standort Grenzach

Letzte Aktualisierung 22. Februar 2019