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7. Mai 2014
Global
Grenzach

Einkapselung als nachhaltige Sanierungslösung bestätigt

Grenzach-Wyhlen, 07.05.2014: Die von Gutachter Dr. Helmut Dörr verfasste vergleichende Nachhaltigkeitsbewertung zur Sanierung der Altablagerung Kesslergrube wurde am 6. Mai der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Nachhaltigkeitsbewertung bestätigt die Einschätzung der BASF, dass die Einkapselung eine nachhaltige Sanierungslösung darstellt.

Die vergleichende Nachhaltigkeitsbewertung kommt zum Ergebnis, dass die beiden Sanierungsvarianten Einkapselung und Komplettaushub lediglich um 3 von 29 möglichen Wertungspunkten auseinander liegen. Dazu kommt, dass das Gutachten bei verschiedenen Beurteilungskriterien, beispielsweise bei der Grundwasserabsenkung, dem Aushubvolumen und dem Umgang mit dem Aushubmaterial, von einer falschen Ausgangslage ausgeht. Wesentliche Eingangsgrößen für die vergleichende Bewertung wurden damit nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. Beide Sanierungsvarianten sind daher als nachhaltig zu beurteilen.

Generell stellt die vergleichende Nachhaltigkeitsbewertung eine zusätzliche Entscheidungshilfe in der Projektbeurteilung dar. Die gesetzlichen Vorgaben werden durch das Sanierungsprojekt der BASF voll und ganz erfüllt. Die BASF hält deshalb an der Sanierungsvariante Einkapselung fest. Dieses Verfahren ist anerkannt und wird von den Behörden als rechtmäßig, zielführend und genehmigungsfähig bewertet.

Die BASF wird wie ursprünglich geplant, die Unterlagen zum Sanierungsprojekt Anfang Mai bei den zuständigen Behörden einreichen. Nachhaltigkeit ist ein wesentliches Element der Sanierungsplanung. Entsprechende Hinweise im Gutachten wird die BASF in die Genehmigungsunterlagen einarbeiten. Dazu gehört etwa, dass im Rahmen der Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe der Sanierungsarbeiten sowie bei der Sanierungsüberwachung die Nachhaltigkeitsaspekte besonders berücksichtigt werden.

Hintergrund
Die BASF plant, ihren Teil der früheren Altablagerung Kesslergrube, den sogenannten Perimeter 2, durch eine Einkapselung als Sanierungsmethode nachhaltig zu sanieren. Die Sanierungsmethode Einkapselung berücksichtigt dabei insbesondere die geringeren Schadstoffmengen sowie die Größe des BASF-Anteils der Kesslergrube. Auf Veranlassung des Landratsamts Lörrach und unter Beteiligung der Gemeinde Grenzach-Wyhlen sowie der BASF Grenzach GmbH wurde der Gutachter Dr. Helmut Dörr mit der Erstellung einer vergleichenden Nachhaltigkeitsbewertung zu den Sanierungsvarianten Aushub und Einkapselung beauftragt. Die Erstellung der vergleichenden Nachhaltigkeitsbewertung wurde von der BASF ausdrücklich unterstützt.

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Weitere Informationen
Weiterführende Informationen zur Sanierung der Altablagerung Kesslergrube finden Sie auf unserer Website: www.kesslergrube.de. Bei Fragen können Sie uns über die Kontaktstelle Kesslergrube kontaktieren:

Kontaktstelle Kesslergrube
Telefon: +49 7624 14‐2798
E‐Mail: info@kesslergrube.de

Altablagerung Kesslergrube
Die frühere Deponie Kesslergrube befindet sich im Ortsteil Grenzach der südbadischen Gemeinde Grenzach‐Wyhlen (D). In den 1950er Jahren bis 1976 wurden dort Erdaushub und Bauschutt, Haus‐ und Gewerbemüll sowie Industrie‐ und Chemieabfälle abgelagert. Die BASF und Roche nehmen ihre Verantwortung für Mensch und Umwelt wahr. Mit unterschiedlichen Konzepten haben die Unternehmungen ein gemeinsames Ziel: Die Sanierung der früheren Deponie Kesslergrube im südbadischen Grenzach‐Wyhlen. BASF und Roche sind in naher Absprache mit den Behörden für alle notwendigen Abklärungen sowie die Umsetzung der Sanierungsarbeiten zuständig. Weitere Informationen zur Sanierung der Altablagerung Kesslergrube finden Sie unter www.kesslergrube.de.

Einkapselung als nachhaltige Sanierungslösung bestätigt

Einkapselung als nachhaltige Sanierungslösung bestätigt

Letzte Aktualisierung 22. Februar 2019