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3. Dezember 2014
Global
Grenzach

BASF erhält die Bewilligung für ihren Sanierungsplan

Altablagerung Kesslergrube (Perimeter 2)

Grenzach-Wyhlen, 03.12.2014: Das Landratsamt Lörrach hat den eingereichten Sanierungsplan der BASF für den Perimeter 2 der Kesslergrube für verbindlich erklärt und damit der von BASF vorgeschlagenen Sanierungsvariante zugestimmt. Die BASF begrüßt den positiven Entscheid. In Nebenbestimmungen werden Anforderungen an die Umsetzung der Sanierung präzisiert sowie eine Sicherheitsleistung verlangt. Nach einer ersten Einschätzung sind die Auflagen im Rahmen des Sanierungsprojektes umsetzbar und dürften zu keinen größeren Verzögerungen führen. Der Start der Sanierungsarbeiten ist im Frühjahr 2015 vorgesehen. Der Abschluss der Arbeiten erfolgt voraussichtlich 2017.

Im Mai 2014 hat die BASF den Sanierungsplan zum Perimeter 2 der Altablagerung Kesslergrube bei der zuständigen Behörde, dem Landratsamt Lörrach (LRA), eingereicht. Die BASF plant ihren Teil der Altablagerung Kesslergrube mit einer dreifachen Sicherung zu sanieren. Zunächst wird die Ablagerung mit einer unterirdischen Dichtwand umschlossen. In einem zweiten Schritt wird die Oberfläche mit einer Kunststoffdichtungsbahn versiegelt. Als drittes Element stellt ein Entwässerungs- und Reinigungssystem sicher, dass keine Schadstoffe in die Umwelt gelangen.

Sanierungsmethode bestätigt
Das LRA hat den Sanierungsplan der BASF für verbindlich erklärt und damit der eingereichten
Sanierungsmethode der BASF zugestimmt. In Nebenbestimmungen werden Anforderungen an die Umsetzung der Sanierung präzisiert sowie eine Sicherheitsleistung verlangt. Mit dieser Bürgschaft wird sichergestellt, dass auch beim langfristigen Betrieb der Sanierungsmaßnahme sämtliche Kosten vom Sanierungspflichtigen getragen werden und nicht zu Lasten der öffentlichen Hand anfallen.
„Die BASF begrüßt den positiven Sanierungsentscheid. Die Auflagen des LRA sind nach unserer
Einschätzung umsetzbar und dürften zu keinen größeren Verzögerungen im Projekt führen“, sagt Livio Ulmann, Projektleiter der BASF. Durch die Einkapselung werden Umwelt und Bevölkerung dauerhaft geschützt. Der gewählte Sanierungsweg entspricht voll und ganz den gesetzlichen Anforderungen sowie dem Stand der Technik. Die Einkapselung ist eine vielfach bewährte Sanierungsmethode. Sie wird in Deutschland aber auch weltweit an verschiedenen Altlastenstandorten angewendet. „Nach Erhalt des Sanierungsentscheids gilt es nun, das Sanierungsprojekt zügig umzusetzen, um das Gelände für Folgenutzungen verfügbar zu machen“, ergänzt Livio Ulmann.

Abschluss der Sanierungen voraussichtlich bis 2017
Der Start der Sanierungsarbeiten ist für das Frühjahr 2015 vorgesehen. Die Sanierungsarbeiten dauern rund zwei bis drei Jahre. Danach kann die Fläche ohne wesentliche Einschränkungen sofort als Industrie- und Gewerbefläche genutzt werden. Die Kosten der Sanierungsmaßnahmen belaufen sich nach aktueller Gesamtkostenschätzung auf 28 Millionen Euro. Die gesamten Sanierungskosten werden von BASF übernommen.

Weiterführende Informationen zur Sanierung der Altablagerung Kesslergrube finden Sie auf unserer Website: www.kesslergrube.de.

Altablagerung Kesslergrube
Die frühere Deponie Kesslergrube befindet sich im Ortsteil Grenzach der südbadischen Gemeinde Grenzach‐Wyhlen (D). In den 1950er Jahren bis 1976 wurden dort Erdaushub und Bauschutt, Haus‐ und Gewerbemüll sowie Industrie‐ und Chemieabfälle abgelagert. Die BASF und Roche nehmen ihre Verantwortung für Mensch und Umwelt wahr. Mit unterschiedlichen Konzepten haben die Unternehmungen ein gemeinsames Ziel: Die Sanierung der früheren Deponie Kesslergrube im südbadischen Grenzach‐Wyhlen. BASF und Roche sind in naher Absprache mit den Behörden für alle notwendigen Abklärungen sowie die Umsetzung der Sanierungsarbeiten zuständig. Weitere Informationen zur Sanierung der Altablagerung Kesslergrube finden Sie unter www.kesslergrube.de.

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Letzte Aktualisierung 22. Februar 2019