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Ludwigshafen

Chilly Gonzales

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Chilly Gonzales ©Alexandre Isard

Chilly Gonzales, Piano, Gesang
Anne Müller,  Cello
Yannick Hiwat, Geige
Taylor Savy,  Kontrabaß

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Klaviervirtuose und Komponist, Rapper und Musikschuldirektor – das „Chilly-Gonzales-Universum“ ist gleichermaßen vielfältig wie einzigartig. Mal tritt er im Bademantel und feinen Seidenslippern auf, mal springt er schweißüberströmt von der Bühne ins Publikum. Souverän reitet der Liebling des Feuilletons in einer Mischung aus Größenwahn und Selbstironie permanent auf der musikalischen Rasierklinge, angesiedelt irgendwo zwischen radikal, genial und banal. Ohne Rücksicht auf Verluste kombiniert Gonzales Synthie-Pop mit experimentellem Jazz und französische Cabaretmusik mit HipHop. Wer außer "Gonzo", wie ihn eingefleischte Fans nennen, könnte innerhalb eines Konzerts den Spagat zwischen Keith Jarrett und Richard Clayderman vollziehen und dabei auch noch glaubwürdig erscheinen?

Neben dem Spaßfaktor, der bei seinen Auftritten garantiert nicht zu kurz kommt, hat alles, was Gonzales tut, immer auch etwas Poetisches und Tiefe. Vor allem aber ist Jason Charles Beck, wie der gebürtige Kanadier und Wahl-Kölner mit bürgerlichem Namen heißt, ein begnadeter Entertainer. "In meinem Kopf bin ich ein Popkünstler", sagte das Multitalent kürzlich in einem Interview. "Denn ich bin sehr am Publikum orientiert. Kommunikation mit dem Publikum ist für mich das wichtigste. Wenn jemand nicht alles gibt, sollte er den Job nicht machen. Das ist es doch, was einen Musiker ausmacht – alles von sich zu geben."

Preiskategorie K: Karten zu 25 Euro erhältlich.