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Material zur Ammoniaksynthese

Die Entwicklungsgeschichte der Ammoniaksynthese ist die Geschichte eines Wettlaufs gegen eine drohende weltweite Hungerkatastrophe. Um die Jahrhundertwende sind die Reserven an gebundenem Stickstoff in Form von Salpeter fast erschöpft. Der Stickstoff ist jedoch ein unentbehrlicher Nährstoff für die Pflanze und wird zur Düngung benutzt.

Um mehr Nahrung für die schnell wachsende Bevölkerung zu produzieren, benötigt man dringend neue Stickstoffquellen. Stickstoff ist zwar reichlich vorhanden – jedoch nur in der Luft. Weder Pflanzen noch Menschen können mit diesem reaktionsträgen Stoff etwas anfangen, denn eine technisch nutzbare Methode, den Luftstickstoff in eine chemische Verbindung zu bringen, ist noch nicht erfunden. Mit dem Haber-Bosch-Verfahren gelingt es erstmals den Luftstickstoff zu binden und synthetischen Ammoniak herzustellen. Die Mineraldüngerproduktion kann anlaufen.

Letzte Aktualisierung 28. November 2019