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Offensive Bildung

Herausforderungen: Für Dich? Für mich? Für alle?

Warum fühlen sich Fachkräfte durch bestimmte Verhaltensweisen von Kindern heraus­ge­for­dert? Was steckt hinter diesen Verhaltensweisen? Wie können Fachkräfte professionell und sensibel damit umgehen? Wie können sie allen Kindern feinfühlig begegnen und mit ihnen interagieren? Diesen und anderen Fragestellungen widmet sich das Projekt der „Offensive Bildung“.

Es gibt Situationen, da fühlen sich Fachkräfte durch Verhaltensweisen von Kindern herausgefordert und manchmal überfordert. Ziel des Projekts ist, die Fachkräfte dabei zu unterstützen, ihren Umgang mit Verhaltensweisen, die sie als herausfordernd erleben, zu professionalisieren und ihre diesbezüglichen Kompetenzen weiterzuentwickeln.

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Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht darin, allen Kindern in einer Kindertageseinrichtung optimale Entwicklungschancen zu ermöglichen und ihre „Weltbegegnung“, also ihre Art und Weise den Alltag zu bewältigen, anzunehmen und nicht zu diskriminieren – und sie so zu unterstützen, dass seelisches Wohlbefinden gestärkt wird. Das erfordert gerade auch vor dem Hintergrund der Inklusionsdebatte, passgenaue Interaktions- und Begegnungsformen für jedes Kind und damit auch für den Umgang mit Verhaltensweisen, die als herausfordernd erlebt werden.

In einem Prozess der Organisations­entwicklung der jeweiligen Kindertageseinrichtungen werden die pädagogischen Fachkräfte der Einrichtungen qualifiziert, um in einem integrierten, auf die Situation der Einrichtung bezogenen Konzept herausfordernd erlebten Verhaltensweisen von Kindern kompetent zu begegnen.

Geschulte Prozessbegleitungen führen in den teilnehmenden Einrichtungen sechs ganztägige Fortbildungsmodule und zehn Prozessbegleitungssitzungen durch. Sie stehen den Einrichtungen über die gesamte Projektlaufzeit beratend zur Seite.

Grundlage für die Arbeit im Projekt ist die jeweils konkrete Situation einer Kindertageseinrichtung und das Ansetzen an vorhandenen Stärken, Konzepten und Aktivitäten der jeweiligen Kitas. Dies bedeutet, dass das generelle Konzept auf die spezifische Situation der jeweils teilnehmenden Kindertageseinrichtung adaptiert wird.

Die Fachkräfte der beteiligten Kindertageseinrichtungen werden regelmäßig von speziell für diese Thematik geschulten ProzessbegleiterInnen – auf der Grundlage des o.g. Curriculums – fortgebildet (Inhouse-Teamschulungen) und fachlich begleitet (kontinuierliche Prozessbegleitung); jede ProzessbegleiterIn ist für eine Kita zuständig. Die Fortbildungen durch die ProzessbegleiterInnen umfassen ein insgesamt sechstägiges Modulpaket über einen Zeitraum von 18 Monaten, an denen das gesamte Team einer Einrichtung teilnimmt. Dieses Modulpaket besteht aus obligatorischen und Wahlpflichtmodulen, die von den teilnehmenden Einrichtungen nach den spezifischen Anforderungen und Bedingungen vor Ort individuell zusammengestellt werden (s.u.). Zusätzlich wird das Team von den ProzessbegleiterInnen über den gesamten Zeitraum prozessbegleitend unterstützt.

Zwischen den Fortbildungsmodulen haben die Kita-Teams Zeit, die erarbeiteten Inhalte in der Praxis zu erproben. Begleitet werden sie dabei u.a. durch Reflexions-Treffen durch die Prozessbegleitungen.

Für die Einrichtungsleitungen und Projektbeauftragten gibt es während der Projektlaufzeit Leitungsseminare, um zu gewährleisten, dass das Projekt erfolgreich in den Alltag der Einrichtung integriert wird. Die Maßnahmen reichen von Angeboten zu kollegialer Beratung bis methodischer und organisatorischer Beratung für die Leitungsebene.

Evaluationsbericht

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Sprechen Sie uns an:

Diakonisches Werk Speyer

Sandra Wehrle
Karmeliterstraße 20
67346 Speyer
06232/664-208

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Partner des Projektes

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