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Ludwigshafen

Umfeldbefragung 2018

Was denken die Nachbarn über die „Anilin“? BASF hat ein Marktforschungsinstitut beauftragt, um genau das herauszufinden. Im Fokus: Welche Themen interessieren die Anwohner auf der anderen Seite des Werkszauns? 2.300 Einwohner der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) antworteten in der repräsentativen Studie.

Nachbar Anilin: Der Verbundstandort Ludwigshafen ist das größte zusammenhängende Chemieareal der Welt, das sich im Besitz nur eines Unternehmens befindet.

„Die gute Nachricht ist“, sagt Standortleiter Michael Heinz und Mitglied des Vorstands, „dass uns 87 Prozent der Menschen in der Metropolregion ‚sehr positiv‘ oder ‚positiv‘ sehen - quasi unverändert zur letzten Befragung in 2014. Das zeigt uns das Vertrauen unserer Nachbarn, auch wenn das Unglück im Nordhafen natürlich vielen bewusst war.“ 88 Prozent geben an, dass BASF einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region leistet. Fast genauso viele bewerten die Chemiefirma als attraktiven Arbeitgeber (84 Prozent) und innovatives (78 Prozent) Unternehmen. So hat zum Beispiel jeder fünfte Befragte in der MRN kürzlich etwas über die selbstfahrenden Transportfahrzeuge der BASF gehört. Genauso viele wissen, dass BASF an den Themen „Digitalisierung“ oder „Industrie 4.0“ arbeitet. Im direkten Umfeld nah des Werkszauns sind es noch mehr, jeweils rund 30 Prozent.

Krisen überlagern andere Themen in der Wahrnehmung

Interessant: Deutlich mehr als zwei Drittel der Nachbarn in der MRN (71 Prozent) sagen, dass BASF in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales und Sport einen wichtigen Beitrag in der Region leistet. Aber: Auf die Frage, was sie während der letzten drei Monate über BASF in den Medien gehört, gelesen oder gesehen haben, wurden diese Themen in der Wahrnehmung von Krisenthemen überlagert, wie beispielsweise der Explosion im Nordhafen oder Problemen mit Produktionsanlagen.

Unmittelbare Nachbarn erwarten schnelle Informationen

Immerhin fühlen sich bei einer Betriebsstörung mehr als jeder Zweite in der MRN (56 Prozent) zeitnah, 41 Prozent umfassend und 50 Prozent glaubwürdig informiert. Das direkte Umfeld sah es etwas kritischer. Dr. Kristina Winzen, Leiterin Communications and Site Relations Germany: „Wir verstehen, dass gerade unsere unmittelbaren Nachbarn nah am Werksgelände zurecht mehr und schneller Informationen erwarten als heute. Für uns ist das Ansporn, die Angebote der Kommunikation weiter auszubauen.“

Insgesamt informieren sich die Nachbarn auf bewährten Kanälen: Das sind mit 79 Prozent Tageszeitung und Zeitschriften, gefolgt von Fernsehen mit 66 Prozent. Gleichauf liegt das persönliche Gespräch mit BASF-Mitarbeitern. Schriftliche Informationen wie beispielsweise der Geschäftsbericht oder die Mitarbeiterzeitung von BASF schätzen 55 Prozent der Befragten als wichtige Informationsquelle, knapp gefolgt von persönlichen Besuchen bei BASF (51 Prozent). „Wieder Gelegenheit bietet sich im großen Maßstab beim diesjährigen ‚Tag der offenen Tür‘ am 22. September“, sagt Heinz. Vom Verband der chemischen Industrie (VCI) angeregt öffnen viele Unternehmen in ganz Deutschland an diesem Tag ihre Werkstore. „Wir stellen den BASF-Erlebnis-Tag 2018 in Ludwigshafen bewusst unter das Motto ‚Mitmachen.Informieren.Dabei sein‘“, so Heinz, „und möchten mit unseren Nachbarn, Mitarbeitern und ihren Familien ins Gespräch kommen. Das ist eine gute Gelegenheit, um nochmal nachzufragen, zuzuhören und besser zu verstehen, was konkret gebraucht wird.“

Die Studie

  • Telefonische Interviews im Dezember 2017 und Januar 2018
  • Befragt wurde die Wohnbevölkerung ab 16 Jahren in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN). Die Teilnehmer wurden gefragt, ob sie selbst oder Familienangehörige oder Freunde bei BASF arbeiten.
  • Repräsentative Stichprobe: Rund 2.000 Befragte in der MRN sowie rund 300 weitere direkte Anwohner
  • Aufgabe: Image von BASF in der MRN überprüfen und Veränderungen zur Befragung 2014 analysieren.
  • Beauftragt wurde die Dima Marktforschung GmbH, Mannheim

BASF erleben

Was die Anilin eigentlich genau macht, können Besucher in der Ausstellung im Besucherzentrum an Tor 2 erkunden. Dort starten auch täglich Rundfahrten über das Werksgelände.

Hier auf der Standort-Website gibt es Informationen zur Produktion, zu Umwelt- und Sicherheitsthemen genauso wie zum Engagement in Kultur, Sport, Sozialem und Bildung oder der Gastronomie.

Wenn es schnell gehen muss

Ganz neu ab 1. Juli 2018: Der WhatsApp-Service für Nachbarn. Wer möchte,  kann sich hier registrieren und erfährt zum Beispiel, wenn auf dem Werksgelände Fackeln anspringen, weil Produktionsanlagen hoch- oder heruntergefahren werden - aber auch was sich sonst rund um das Werk so tut.

Wer als Anwohner direkt mit einem Mitarbeiter sprechen möchte, erreicht Tag und Nacht Kollegen in der  Umweltzentrale. Sie beantworten unter der Telefonnummer 0621 60-4040 Fragen und gehen Beschwerden nach.

Im Falle einer Betriebsstörung informieren Kollegen aus der Unternehmenskommunikation unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 5050500 am Bürgertelefon.

Bei guten wie bei schlechten Nachrichten haben sich die  Facebook- und  Twitter-Seiten der BASF bewährt. Das Team der Standortkommunikation ist außerdem  per E-Mail für Nachbarn erreichbar.