TOP
1. September 2017
Global
Ludwigshafen

Fit für die Zukunft: Mehr als 1.100 Jugendliche starten bei BASF in Deutschland ins Berufsleben

  • Zukunftsorientiert: Digitalisierung in der Ausbildung
  • Vielfältig: Einstiegsmöglichkeiten und Ausbildungsberufe

Ein großer Tag für rund 1.125 Jugendliche: Sie starten heute deutschlandweit bei BASF ins Berufsleben, davon mehr als 900 am Standort Ludwigshafen und im BASF Ausbildungsverbund. Knapp 625 Jugendliche beginnen eine Ausbildung am Standort Ludwigshafen, rund 150 bereiten sich in den Startprogrammen des BASF Ausbildungsverbunds auf den anschließenden Berufseinstieg in einem Partnerbetrieb aus der Metropolregion Rhein-Neckar oder bei BASF vor. Zudem hat BASF weitere 130 Teilnehmer in das Programm „Start Integration“ aufgenommen. Knapp 220 Jugendliche erlernen ihren Beruf bei BASF-Gruppengesellschaften in Deutschland. „Wir freuen uns über die vielen Nachwuchs-Aniliner, die heute bei uns ins Berufsleben starten. BASF und die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar brauchen gut ausgebildete Fachkräfte. Deshalb liegt uns die Förderung junger Menschen besonders am Herzen. Die duale Berufsausbildung ist ein Erfolgsmodell, das unsere Wettbewerbsfähigkeit sichert“, sagt Michael Heinz, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der BASF SE.

Fit für die Zukunft: Digitalisierung in der Ausbildung
Eine wesentliche Entwicklung in der Chemieindustrie ist die Digitalisierung – das zeigt sich auch in der Ausbildung bei BASF.  Jugendliche erlernen ihren späteren Beruf in modernen Werkstätten und mit digitalen Technologien. Beispielsweise lernen Auszubildende zum Elektroniker für Automatisierungstechnik, wie die Wartung von Anlagen mittels Tablet und QR-Code unterstützt werden kann. In Produktionsanlagen und in der Anlagenplanung am Standort Ludwigshafen nutzen Mitarbeiter bereits digitale Werkzeuge wie Tablets und Virtual Reality. Der Umgang mit diesen Technologien steht daher schon in der Ausbildung auf dem Lehrplan. Die Jugendlichen werden dabei intensiv von den Ausbildern der BASF begleitet, um ihnen eine individuelle Förderung und Entwicklung zu ermöglichen. „Die digitale Transformation eröffnet den Jugendlichen ganz neue Wege. Wir sind stolz, dass in der Ausbildung der BASF die Zukunftstechnologien nicht nur vermittelt, sondern bereits in der Praxis erlebbar werden. Damit tragen wir zur Zukunftssicherung des Standorts bei“, sagt Dr. Richard Hartmann, Leiter der Ausbildung bei BASF.

Mehr als Chemie: Vielzahl an Ausbildungsberufen
Bei BASF gibt es nicht nur Chemie: Das Unternehmen bietet in vier Berufsfeldern mehr als 50 Ausbildungsberufe und duale Studiengänge.  Die Auswahl ist groß – von der Ausbildung zum Anlagenmechaniker über den Beruf des Chemikanten bis hin zum Koch. „Die Möglichkeiten bei BASF sind vielfältig. Viele wissen zum Beispiel nicht, dass wir duale Studiengänge im Bereich Informatik anbieten. Deshalb empfehle ich den Jugendlichen, sich frühzeitig zu informieren und auch das persönliche Gespräch zu suchen, um den geeigneten Beruf zu finden“, so Hartmann.

Die Übernahmechancen für Auszubildende bei BASF sind weiterhin sehr gut. Das Unternehmen bildet bedarfsorientiert aus, das Angebot an Ausbildungsplätzen richtet sich nach dem voraussichtlichen Fachkräftebedarf. Mit Blick auf die Altersstruktur der Belegschaft wird der Gesamtbedarf an Fachkräften weiterhin auf hohem Niveau bleiben, mit klarem Schwerpunkt auf Produktion und Technik.

Chancen für alle: Einstiegsmöglichkeiten bei BASF
Vor der Einstellung prüft BASF nicht nur, ob die fachlichen Fähigkeiten der Jugendlichen mit dem Wunschberuf übereinstimmen. „Für uns ist der Gesamteindruck entscheidend. Neben den fachlichen Kompetenzen sind die Motivation und das persönliche Interesse der jungen Menschen von besonderer Bedeutung“, sagt Hartmann. Deshalb gibt BASF auch Jugendlichen eine Chance, die nicht mit guten Schulnoten glänzen: Mit den Startprogrammen „Start in den Beruf“ und „Anlauf zur Ausbildung“ bereiten sich Jugendliche, die noch nicht alle fachlichen und persönlichen Voraussetzungen für den direkten Einstieg in eine Berufsausbildung erfüllen, ein Jahr lang auf eine Ausbildung in einem Partnerbetrieb des BASF Ausbildungsverbunds oder bei BASF vor. 2017 haben knapp 145 Jugendliche diese Chance ergriffen. Die Zahlen verdeutlichen den Erfolg des Konzepts: Rund 70 % der Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr starten nun ihre Ausbildung.

Das Programm „Start Integration“ richtet sich an Flüchtlinge mit hoher Bleibeperspektive und hat das Ziel, sie in den Arbeitsmarkt der Metropolregion Rhein-Neckar zu integrieren. Das Programm wurde im Oktober 2015 initiiert – seitdem haben rund 250 Geflüchtete davon profitiert.

Zum fünften Mal ist beim Ausbildungsstart auch eine Gruppe von Jugendlichen aus Spanien dabei. In den kommenden Jahren absolvieren sie an einer beruflichen Fachschule in Spanien sowie bei BASF in Tarragona/Spanien und in Ludwigshafen eine duale Ausbildung – ähnlich der deutschen Ausbildung zum Chemikanten. Nach erfolgreichem Abschluss ist eine Übernahme in der Produktion am Standort Ludwigshafen geplant. Dieses Konzept hat Bundesbildungsministerin Johanna Wanka im Juni 2017 mit dem Unternehmenspreis „Wir für Anerkennung“ ausgezeichnet.

Los geht’s: Bewerben für den Ausbildungsstart 2018
Jugendliche, die im kommenden Jahr ihre Ausbildung bei BASF beginnen möchten, können sich schon jetzt bewerben: Die Rekrutierung für den Ausbildungsstart 2018 läuft bereits. Wer noch den passenden Ausbildungsberuf sucht, kann sich bei zahlreichen Orientierungsveranstaltungen ein eigenes Bild machen. Bei der Messe „Sprungbrett“ am 22. und 23. September in Ludwigshafen stehen erfahrene Ansprechpartner aus dem Berufsleben zur Verfügung. Bei „Wunschberuf im Praxistest“ können Jugendliche verschiedene Berufe ausprobieren.

Weitere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen sowie zu freien Ausbildungschancen gibt es unter www.basf.com/ausbildung oder bei der kostenfreien Azubi-Hotline der BASF unter 00 800 – 33 0000 33.

P-17-297

Letzte Aktualisierung 1. September 2017