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Ludwigshafen

Die Lebensrettenden Regeln der BASF

Sicherheit hat bei BASF oberste Priorität. Wir geben Sicherheit immer Vorrang und übernehmen Verantwortung für unser persönliches Wohlergehen, das unserer Kollegen und das unseres Umfeldes. Deshalb arbeiten wir am Standort Ludwigshafen bereits seit Jahrzehnten mit grundlegenden Sicherheitsregeln, die nicht verhandelbar sind: den Lebensrettenden Regeln.

Obwohl die Regeln schon sehr lange Bestandteil der Sicherheitskultur von BASF sind, kommt es dennoch immer wieder zu Verstößen.

Um das Bewusstsein für Sicherheit weiter zu stärken und unserem Ziel „Null Unfälle“ wieder einen Schritt näher zu kommen, verfolgen wir die Einhaltung dieser Regeln seit Februar 2017 noch konsequenter.

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„Wenn Sie die Lebensrettenden
Regeln der BASF missachten,
entscheiden Sie sich gegen BASF –
deshalb stoppen Sie jede Arbeit, die
nicht sicher erledigt werden kann.“

Uwe Liebelt
Werksleiter Ludwigshafen

 

Entsprechend gelten diese Lebensrettenden Regeln für alle am Standort, für Sie als unsere Partner und Kontraktoren wie auch für unsere Mitarbeiter.

 

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  • Das Verbot gilt auf dem gesamten Werksgelände.
  • Das Verbot umfasst auch
    • jegliche Einrichtung von Kontraktoren, beispielsweise Kontraktoren-Stützpunkte.
    • das Rauchen und offene Flammen in Fahrzeugen.
  • Bitte beachten Sie, dass das Rauchverbot auch für E-Zigaretten gilt.
  • Unter den Begriff „offene Flammen“ fallen auch technische Verfahren, bei denen es zu Funkenflug kommen kann.
  • Die Ausnahme: Rauchen in gekennzeichneten Bereichen ist erlaubt.
  • Im Agrarzentrum in Limburgerhof gilt das Rauchverbot in Gebäuden und gekennzeichneten Gefahrenzonen.
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  • Das Einführen, der Konsum und der Handel mit alkoholischen Getränken und Drogen ist auf dem Werksgelände verboten.
  • Sie verstoßen auch gegen diese Regel, wenn Sie unter der Wirkung von Drogen bzw. alkoholisiert in einem Zustand, der Ihre Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt, auf das Werksgelände kommen. Beachten Sie, dass Sie auch nach länger zurückliegendem Konsum noch beeinträchtigt sein können. Die Feststellung der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit erfolgt durch einen Werksarzt.
  • Weiterhin gilt zu beachten: Auch Medikamente können zu einer starken Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit führen. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte einen Arzt.

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  • Gekennzeichnete Gefahrbereiche sind unter anderem
    • abgesperrte Betriebsbereiche
    • Sicherheitskammern
    • Einsatzbereiche, die bei Notfalleinsätzen gekennzeichnet sind beispielsweise durch Einsatzkräfte oder „Notfalltafeln“
    • entsprechend gekennzeichnete Dachflächen
  • Die Ausnahme: Sie dürfen gekennzeichnete Gefahrbereiche mit einer entsprechenden Freigabe betreten oder befahren. Holen Sie sich im Zweifelsfall eine betriebliche Auskunft ein, zum Beispiel in der Meldestelle.
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  • Sicherheitseinrichtungen sind unter anderem
    • Eingriffsschutz
    • Zweihandbedienung
    • Lichtschranken
    • Sicherheitsschalter
    • Absperrungen
    • Schlösser und Plomben
    • Sicherheitstüren.
  • Das Umgehen von Sicherheitseinrichtungen beispielsweise bei Reparaturarbeiten ist nur mit einer entsprechenden betrieblichen Gefährdungsbeurteilung, z.B. durch einen Erlaubnisschein (siehe SGU - Richtlinie 5-2) möglich.
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  • Beim Vorliegen von betrieblichen Gefahren ist mindestens einer der folgenden Erlaubnisscheine erforderlich: Arbeitserlaubnisschein, Befahrerlaubnisschein, Feuererlaubnisschein, Erlaubnisschein für Erdarbeiten, Kranerlaubnisschein für Mobilkrane.
  • Die Erlaubnisscheine müssen dem Ausführenden vor Beginn der Arbeit vollständig ausgefüllt vorliegen und vom Betrieb unterzeichnet sein.
  • Bei Arbeiten mit Erlaubnisschein muss der berechtigte Ausführende immer vor Ort sein. nIm Sonderfall „Betriebsanweisung“ gilt (ausschließlich für Mitarbeiter eines Betriebes): Bei Arbeiten, die der Aufrechterhaltung des normalen Betriebsablaufes dienen und regelmäßig durch Mitarbeiter des Betriebes ausgeführt werden, kann die Arbeitserlaubnis durch eine Betriebsanweisung ersetzt werden (Voraussetzung: eine regelmäßige Unterweisung ist sichergestellt).
  • Das Erlaubnisschein-System der BASF ist in dem SGU Regelwerk - LU-R-OSA 001 geregelt.
  • Liegen keine betrieblichen Gefahren vor, ist dies vom Betrieb nachvollziehbar zu dokumentieren.
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  • Arbeiten in Höhe sind zum Beispiel Arbeiten an Absturzkanten, Ersteigen eines Mastes, Arbeiten auf Hubarbeitsbühnen oder Arbeiten auf nichtbegehbaren Dächern und Lichtkuppeln
  • Für Arbeitsstätten sind Maßnahmen gegen Absturz grundsätzlich bei einer Absturzhöhe von mehr als einem Meter erforderlich. Bei Arbeiten an und über dem Wasser müssen Sie immer Maßnahmen gegen Absturz ergreifen, unabhängig von der Absturzhöhe.
  • Schützen Sie sich vor einem Absturz durch den Einsatz von
    • einer Absturzsicherung (z.B. Schutzgerüst, Schutzgeländer)
    • einer Auffangeinrichtung (z.B. Fangnetze) oder
    • einer Persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz.
  • Arbeiten auf Leitern können ohne Absturzsicherung durchgeführt werden, wenn keine Absturzgefahr besteht. Dies ist der Fall, wenn unter Beachtung der 3-Punkt-Regel (zwei Füße und eine Hand bzw. ein Fuß und zwei Hände an der Leiter) leichte Arbeiten ausgeführt werden. Leichte Arbeiten sind zum Beispiel Wechsel von Leuchtmitteln, Einbringen von Isolierung. Grundsätzlich sind die Regeln zur sicheren Benutzung für Leitern einzuhalten, berücksichtigen Sie dazu bitte auch die Sicherheitsregeln für handwerkliche Arbeiten.
  • Arbeiten auf Ladeflächen von Lastenaufliegern (z.B. Ladungssicherung anbringen, Anschlagen, Einweisen, Absetzen und Aufnehmen der Last) mit einer Höhe zwischen 1 und 2 Metern dürfen ohne Absturzsicherung durchgeführt werden. Es muss hierfür eine Steighilfe genutzt werden. Die Mitarbeiter sind für diese Tätigkeit zu besonderer Achtsamkeit angehalten, körperliche Beanspruchung bei den Mitarbeitern ist zu vermeiden.
  • Ausnahme: Arbeiten auf Ladeflächen von Lastenaufliegern (z.B. Ladungssicherung anbringen, Anschlagen, Einweisen, Absetzen und Aufnehmen der Last) mit einer Höhe zwischen 1 und 2 Metern dürfen ohne Absturzsicherung durchgeführt werden. Um auf die Ladefläche zu kommen muss eine Steighilfe genutzt werden. Die Mitarbeiter sind für diese Tätigkeit zu besonderer Achtsamkeit angehalten, körperliche Beanspruchung bei den Mitarbeitern ist zu vermeiden.
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Es gibt kein höheres Gut als unsere Gesundheit und körperliche Unversehrtheit. Deshalb befolgen Sie die Lebensrettenden Regeln und achten Sie auf deren Einhaltung in Ihrem Umfeld.

Kommunizieren Sie die Regeln in Ihrem Unternehmen und an Ihre Sub-Unternehmen und stellen Sie sicher, dass sie auch von Ihrem Umfeld zu jedem Zeitpunkt befolgt werden. Greifen Sie ein, wenn Sie sehen, dass Arbeiten nicht sicher durchgeführt werden oder Ihre Kollegen oder Mitarbeiter von BASF gegen die Sicherheitsregeln verstoßen. Fragen Sie sich vor Arbeitsbeginn und während Ihrer Tätigkeit immer, ob Sie Ihre Arbeit sicher erledigen können. Wenn nicht, stoppen Sie die Arbeit oder beginnen Sie diese erst gar nicht.

Einen Verstoß gegen eine der Lebensrettenden Regeln werden wir mit einem Werksverbot von mindestens einem Jahr für den betroffenen Kontraktoren-Mitarbeiter ahnden. Ein Verstoß durch einen BASF-Mitarbeiter wird durch eine BASF-Kommission untersucht und sanktioniert.
Der Standort Ludwigshafen muss Vorbild in der chemischen Industrie sein – auch beim Thema Sicherheit. Das erfordert unser gemeinsames Engagement. Sie sind ein Teil davon.