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Ludwigshafen

Informationen zum Umgang mit Covid-19

am Standort Ludwigshafen

Die Gesundheit aller Mitarbeiter, Kontraktoren, Dritten am Standort und deren Angehörigen steht bei uns im Mittelpunkt. Deshalb möchten wir Ihnen aktuelle Hinweise für das Werksgelände in Ludwigshafen mitteilen.

Unser Werksleiter Dr. Uwe Liebelt betont, dass wir unsere Betriebstätigkeit bei BASF am Standort Ludwigshafen weiter fortsetzen. Dafür brauchen wir unbedingt die Kontraktoren als langjährige Partner am Standort. Insofern sind Aussperrungen von Kontraktoren für uns bei BASF keine Option und stehen nicht zur Debatte. 

Das Kontraktorenmanagement steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Bitte sprechen Sie bei allen Fragen Ihren Paten an oder schicken Sie uns Ihre Anliegen per Email an kontraktorenmanagement@basf.com.

Auf dieser Seite finden Sie die versendeten Newsletter sowie FAQs, um möglichst viele Fragen im Vorfeld zu lösen.

Um ein abgestimmtes Vorgehen zu ermöglichen, bitten wir Sie, uns über positive Corona-Fälle und Kontakte 1. Grades bei Ihren Mitarbeitern zu informieren. Beachten Sie hierfür die Meldekette (siehe Downloads)

Gerne können Ihre Mitarbeiter und Sie sich auch an den Werksärztlichen Dienst der BASF in Ludwigshafen (Hotline: 0621/60-99988) oder an die jeweils zuständigen medizinischen Ansprechpartner bei BASF vor Ort wenden.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Besondere Aufmerksamkeit aufgrund steigender Inzidenzen

Seit einiger Zeit steigen die Inzidenzen rund um das Werk Ludwigshafen und im Werk wieder deutlich an. 

Individuell strengere Regeln möglich
Deshalb weist der Krisenstab nochmals darauf hin, dass Führungskräfte, wo notwendig, eigenverantwortlich wieder strengere Schutzregeln für ihre Einheiten festlegen können. Dies gilt, wenn im Rahmen von Abstellungen unterschiedliche Teams intensiv zusammenarbeiten oder wenn die Infektionen in einer Einheit deutlich zunehmen.
Dann kann auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung 

  • das Tragen einer FFP2-Maske und 
  • die Einhaltung von Mindestabständen sowie 
  • die daraus resultierende eingeschränkte Belegung von Räumen vorgeschrieben werden.

Aufmerksam bleiben
Der Krisenstab beobachtet die Situation genau und wird bei Bedarf wieder strengere Regelungen einführen.
„Auch wenn uns in der aktuellen Situation der Ukraine-Krieg und seine Folgen stark beschäftigen und wir, wenn es um Corona geht, sicher alle eine starke Ermüdung spüren, müssen wir hier aufmerksam bleiben“, erklärt Standortleiterin Melanie Maas-Brunner. „Wir bestehen deshalb auch weiter darauf, dass Mitarbeitende mit Erkältungssymptomen nicht am Standort arbeiten dürfen.“


„Unser Ziel muss bleiben, die Gesundheit aller Mitarbeitenden zu schützen und den Betrieb aufrechtzuhalten. Deshalb bereiten wir uns im Krisenstab darauf vor, standortweite Schutzmaßnahmen schrittweise wieder einzuführen, wenn das notwendig wird“, ergänzt Werksleiter Uwe Liebelt.

 

Momentan gelten folgende Regelungen am Standort Ludwigshafen:

 

Maskenpflicht entfällt

  • Die Tragepflicht für FFP2-Masken in Gebäuden sowie in Gängen und WC-Anlagen ist bereits seit Mitte Mai entfallen.
  • Zusätzlich entfällt die Maskenpflicht beim Arbeiten in engen Räumen oder wenn sich große Nähe nicht vermeiden lässt. Einzige Ausnahme sind Werksbusse (s.u.).
  • FFP2-Masken werden weiterhin ausgegeben und können zum freiwilligen persönlichen Schutz und für die Werksbusse verwendet werden.

 

Werksbus- und Shuttleverkehr

  • Entsprechend der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr in Rheinland-Pfalz bleibt in den Werksbussen die Maskenpflicht (FFP2 und/oder MNS) bestehen.
  • Die Kapazitätsauslastung der Werksbusse wird von 50 auf 70 Prozent erhöht.

 

Mindestabstand entfällt

  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern am Arbeitsplatz oder in Besprechungszimmern gilt nicht mehr.
  • Die Personenbeschränkungen in Sozial- und Raucherräumen werden aufgehoben.

 

Kantinen

Beim Anstehen in den Kantinen müssen keine FFP2-Maske mehr getragen werden.

 

Diese Regelungen bleiben erhalten

  • Mitarbeitende mit Erkältungs­symptomen dürfen nicht am Standort arbeiten.
  • Auf regelmäßige Handhygiene, den Verzicht auf Händeschütteln, die Einhaltung der Husten- und Nies-Etikette sowie regelmäßiges Lüften ist zu achten.

 

Beobachtung der Situation

„Auch wenn wir jetzt die Maßnahmen aufheben, werden wir die Situation am Standort sehr genau beobachten“, so Liebelt. „Sollten die Infektionszahlen in die Höhe schnellen, wird der Krisenstab auch wieder entsprechende Schutzmaßnahmen einführen, um die Gesundheit unserer Mitarbeitenden zu schützen und den Betrieb aufrechtzuhalten.“

„Die verpflichtenden Schutz­maßnahmen aufzuheben, heißt nicht, dass wir unvorsichtig sein sollen“, betont Maas-Brunner.

Lockerungen bei Quarantäne- und Isolationspflicht

Ab sofort gilt für alle Mitarbeitenden: Wer sich mit Corona infiziert, muss sich nur noch fünf Tage isolieren, sofern in den 48 Stunden vor Ablauf der fünf Tage keine Corona-typischen Symptome mehr auftreten. Halten die Symptome an, muss die Isolation bis maximal zehn Tage fortgesetzt werden. Ein abschließendes Freitesten ist nicht mehr notwendig.

Außerdem werden in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg die Quarantänepflicht für Kontaktpersonen von Corona-Infizierten aufgehoben. Alle Mitarbeitenden, die außerhalb von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wohnen, müssen sich weiterhin an die in ihrem Bundesland geltenden Regelungen halten.

Wir arbeiten bei BASF vertrauensvoll und langjährig mit unseren Rahmenvertragspartnern zusammen. Kontraktoren leisten einen wichtigen Beitrag, um den Standort Ludwigshafen sicher und zuverlässig zu betreiben. Diese Zusammenarbeit bleibt bestehen. Gemeinsam stellen wir sicher, dass alle Mitarbeitenden von BASF und Kontraktoren, die vor Ort im Einsatz sind, gesund bleiben.

Systematische Sperren sind nicht geplant. Wir möchten Sie allerdings bitten, die Meldekette wie unten dargestellt einzuhalten.  Sie können den Prozess auch unter "Downloads" herunterladen.

Seit 07.06. wurden folgende Lockerungen am Standort beschlossen: Zum einen wird die allgemeine Maskenpflicht im Freien auf dem Werksgelände wieder aufgehoben. 

Die Tragepflicht für FFP2-Masken in Gebäuden, inklusive Kantinen, sowie in Gängen und WC-Anlagen entfällt.

Maskenpflicht besteht jedoch weiterhin beim Arbeiten in engen Räumen oder wenn sich große Nähe nicht vermeiden lässt (Aufzüge, Busse, Pkw mit mehreren Insassen).

Auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung kann

  • das Tragen einer FFP2-Maske und 
  • die Einhaltung von Mindestabständen sowie 
  • die daraus resultierende eingeschränkte Belegung von Räumen vorgeschrieben werden.

Es ist notwendig, dass alle Personen in Kraftfahrzeugen, die mit mehr als 1 Person besetzt sind, eine FFP2-Maske oder eine medizinische MNS-Maske zu tragen.

Dies wird durch die Standortsicherheit kontrolliert. Diese Ausrüstung wird nicht von BASF zur Verfügung gestellt. Beachten Sie hierzu auch unsere Information bezüglich einer der Situation angemessenen Schutzmaske.

Weiterhin raten wir von häufigen Personalrochaden über das gesamte Werksgelände ab, Kolonnen sollten möglichst ortsstabil eingesetzt werden.

Viele Kontraktoren fragen aktuell, warum BASF Krankenhäusern Hand-Desinfektionsmittel zur Verfügung stellt, den Mitarbeitern am Standort Ludwigshafen aber nicht. „Krankenhäuser brauchen diese Desinfektionsmittel sehr dringend, zum Schutz der sensiblen Zielgruppe der Patienten sowie der Ärzte und des Pflegepersonals. In der BASF haben wir eine ganz andere Situation. Hier bleibt am Wichtigsten: Gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife, denn Seife zerstört die Hülle des Virus“, betont Prof. Dr. Stefan Lang, Leiter von Corporate Health Management der BASF.

„Außerdem muss jedem klar sein: Die größte Gefahr von Ansteckung besteht, wenn Menschen sich in zu großer Nähe anniesen oder anhusten. Dies sollte mit Abstandhalten von am mindestens 1,5 Metern vermieden werden. Solches Verhalten empfinden wir nicht als sehr freundlich, und es ist in manchen Situationen auch schwer umsetzbar, es muss jetzt aber sein. Außerdem muss räumlicher Abstand ja niemanden von einem freundlichen Wort abhalten, das im Moment jeder gut gebrauchen kann“, so Lang.