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Gutschriftsverfahren

Das umsatzsteuerliche Gutschriftverfahren / ERS-Verfahren (Evaluated Receipt Settlement) stellt eine spezielle Art der Abrechnung der Lieferungen und Leistungen zwischen einem Kunden und seinem Leistungserbringer (Waren- oder Dienstleistungslieferant) dar. Hier ist ausschlaggebend, dass die Abrechnungslast nicht vom Lieferanten, sondern vom Kunden selbst getragen wird.

Die Abrechnung im umsatzsteuerlichen Gutschriftverfahren erfolgt durch den Kunden des Lieferanten mittels Erstellung eines eigenen Abrechnungsbeleges (Gutschrift) und dessen Zu­sen­dung an den Kreditor. Diese Gutschrift des Kunden ersetzt abrechnungs- und steuertechnisch die Rechnung des Lieferanten.

Details

  1. BASF legt eine ERS Bestellung an und verschickt diese an den Lieferanten.
  2. Der Lieferant liefert die bestellte Ware an BASF.
  3. Der Warenempfänger überprüft die Qualität der Ware und bucht den Wareneingang in die Bestellung. Wird mit der Ware ein Lieferschein versendet, wird bei der Wareneingangsbuchung auf dessen Nummer referenziert.
  4. Ein Programm erstellt auf wöchentlicher Basis Gutschriften aus allen in ERS Bestellungen erfassten Wareneingängen. Diese Gutschriften enthalten Ihre Lieferscheinnummer, die Wareneingangsmenge und den Bestellpreis. Zusätzlich können Abrechnungsdetails auf Wunsch in einer maschinell auslesbaren txt-Datei via Email tagesaktuell übermittelt werden.
  5. BASF bezahlt die erstellten Gutschriften gemäß vereinbarter Zahlungsbedingungen.

Kriterien:
Umsatzsteuerliches Gutschriftsverfahren

  • Stabile Preise auf Basis von Katalogen/ ausgehandelter Verträge
  • (Schriftliche) Vereinbarung zwischen Lieferant und BASF-Einkauf