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Nachhaltigkeit

Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette

Bei der Entwicklung und Herstellung unserer Produkte setzen wir auf effiziente Verfahren. Das zahlt sich für das Unternehmen und die Umwelt aus. Wenn wir in unseren Anlagen aus einer bestimmten Menge an Ressourcen einen höheren Produktertrag erzielen, tragen wir zum Unternehmenserfolg bei und schonen zugleich unsere Umwelt.

Umweltschutz bereits in der Innovationskette

Wenn die Forscher der BASF neue Produkte entwickeln, spielt der Umweltschutz eine wichtige Rolle: Ein hochwertiges Produkt muss umweltfreundlich sein, damit es von unseren Kunden akzeptiert wird. Bei der Entwicklung innovativer Verfahren sind daher Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz eng verknüpft. Unser Wissen trägt dazu bei, dass BASF-Experten als Partner bei der Förderung umweltfreundlicher Technologien in Schwellenländern geschätzt werden.

Produktionsintegrierter Umweltschutz

Bei chemischen Prozessen entstehen neben dem gewünschten Endprodukt meist auch Nebenprodukte. Sie zu verringern oder zu verwerten zahlt sich aus. Daher achten wir bereits bei der Planung neuer Anlagen darauf, dass sich anfallende Nebenprodukte vermeiden oder optimal verwerten lassen. Wo immer möglich, verbessern wir auch bestehende Verfahren, und zwar nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Kunden. So haben wir ein optimiertes Recycling-Verfahren für N-Dimethylacetamid (DMAC) entwickelt, das von unseren Kunden als Lösemittel in der Spandex-Faserproduktion eingesetzt wird. Das neue Verfahren erlaubt, DMAC in einer hohen Qualität zurückzugewinnen und zugleich Lösemittelverluste zu minimieren.

Mehr Wissen über unsere Produkte

Wir übernehmen Verantwortung dafür, dass unsere Produkte sicher sind und keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Daher geben wir Kunden, Endverbrauchern und der Öffentlichkeit detailliert Auskunft und arbeiten daran, unsere Datenlage stetig zu verbessern.

Unser Ziel ist erreicht: Die Datensätze für Stoffe, die wir in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr handhaben, liegen wie geplant vor. Da sich unser Produktportfolio, etwa durch Akquisitionen und Innovationen, ständig wandelt, ergänzen wir weiter alle Informationen über neue Stoffe und Produkte in unserer globalen Datenbank. Mit unseren neuen Produktverantwortungszielen gehen wir über bisherige Ziele und gesetzliche Anforderungen deutlich hinaus: Wir wollen alle von uns in einer bestimmten Menge verkauften Stoffe weltweit auf Basis von Risikobewertungen überprüfen, die sich an den Vorgaben von REACH orientieren. Darüber hinaus wollen wir Produkte, die wir in diesem Umfang pro Jahr verkaufen, auf die gleiche Art überprüfen - unabhängig vom Volumen der darin eingesetzten Stoffe.

Nachsorgender Umweltschutz

Mit nachsorgenden Umweltschutztechnologien hat die BASF in den vergangenen Jahrzehnten viel erreicht. Ein Beispiel dafür sind Filter für Emissionen sowie weltweit über 60 eigene Kläranlagen, in denen Abwässer gereinigt werden. Viele unserer Maßnahmen für Umweltschutz setzen jedoch viel früher im Produktionsprozess an, nämlich bereits bei der Entwicklung von Produkten und Verfahren.

Umgang mit Abfällen

BASF vermeidet und vermindert Abfälle, wo immer es möglich ist. Sofern sich keine Verwertungsmöglichkeit anbietet, entsorgen wir Abfälle ordnungsgemäß und umweltgerecht. Zur Überprüfung externer Entsorgungsbetriebe führen wir regelmäßige Audits durch. Bei Akquisitionen sorgen wir mit den gleichen Standards für einen verantwortungsvollen Umgang mit Deponien und Altlasten. Bei der Sanierung von Altlasten erarbeiten wir Lösungen, um Kosten, Natur- und Klimaschutzaspekte, gesetzliche
Anforderungen sowie erhöhtes Transportaufkommen miteinander zu vereinbaren.

Mehr über den Umgang mit Abfällen erfahren Sie in unserem Geschäftsbericht.