Global
Nachhaltigkeit

Netzwerke für Nachhaltigkeit

Wenn es um Nachhaltigkeit und damit um die Verknüpfung ökologischer, ökonomischer und sozialer Fragestellungen geht, ist es wichtig, dass verschiedene gesellschaftliche Gruppen zusammen arbeiten. Dementsprechend kommt Netzwerken eine große Bedeutung zu. Sie bündeln die Kompetenzen verschiedener Akteure. Wir von BASF engagieren uns deshalb in verschiedenen Netzwerken:

Chemie³

Unter dem gemeinsamen Dach Chemie³ machen sich der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI), die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) stark für eine nachhaltige Entwicklung. Kern der Initiative Chemie³ sind die 12 Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die chemische Industrie in Deutschland. Als branchenspezifischer Rahmen geben die Leitlinien den Unternehmen und ihren Beschäftigten Orientierung für ihr Handeln. Elementarer Bestandteil der Initiative sind der offene Dialog mit den Stakeholdern und die Unterstützung der Mitglieder von VCI, IG BCE und BAVC bei der Anwendung der Leitlinien.

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CSR Europe

CSR Europe ist ein führendes europäisches Unternehmensnetzwerk mit dem Ziel, gesellschaftliche Verantwortung in Unternehmen zu verankern. Das Netzwerk vertritt rund 10.000 Unternehmen -– darunter auch BASF und fungiert als Plattform für Unternehmen, die nachhaltiges Wachstum vorantreiben und einen positiven gesellschaftlichen Beitrag leisten wollen.

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econsense

econsense - Forum für Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V. ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. BASF zählt zu den Gründungsmitgliedern von econsense. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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Global Compact

Vor dem Hintergrund der Globalisierungsdebatte schlug UN-Generalsekretär Kofi Annan am 31. Januar 1999 den Abschluss eines "weltumspannenden Paktes" vor. Er forderte die Wirtschaftsführer in aller Welt dazu auf, die Globalisierung in enger Kooperation mit Politik und Zivilgesellschaft zu gestalten, um so die sozialen und ökologischen Pfeiler der Weltwirtschaft stärken zu können. Die Initiative steht unter dem Dach der Vereinten Nationen und basiert auf 10 Prinzipien, die als Handlungsleitfaden für die Themen Menschenrechte, Arbeitnehmerbeziehungen, Umweltschutz und Korruption dienen sollen. BASF war Gründungsmitglied und setzt die 10 Prinzipien im Unternehmen um, und berichtet über die angewandten Instrumente und Maßnahmen ausführlich.

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GRI

Die Global Reporting Initiative (GRI) wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, einen weltweit anerkannten Leitfaden für die freiwillige Berichterstattung über ökonomische, ökologische und soziale Aktivitäten von Organisationen und Unternehmen zu entwickeln. Die Richtlinien wurden im Jahr 2000 veröffentlicht, zwei Jahre später erstmals überarbeitet und gelten derzeit als umfassende Zusammenstellung von Indikatoren, die alle Dimensionen von Sustainable Development abdecken sollen. Der GRI-Leitfaden will die internationale Berichterstattung vergleichbar machen. BASF berichtet seit 2003 gemäß den GRI-Richtlinien bzw. -Standards. Als Mitglied der GRI Gold Community beteiligt sich BASF aktiv an der Weiterentwicklung und Förderung der Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Der BASF-Bericht steht in Einklang mit den GRI-Standards – vollständige Fassung.

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Sustainability Consortium

Das Sustainability Consortium ist eine unabhängige internationale Organisation mit dem Ziel, wissenschaftliche Grundlagen für innovative und nachhaltigere Produkte zu erarbeiten. Das Netzwerk, dem auch Handelsunternehmen und Konsumgüterhersteller angehören, will unter anderem Standards für Lebensweganalysen entwickeln, die ökologische, soziale und ökonomische Aspekte gleichermaßen einbeziehen. Das Sustainability Consortium wurde gegründet, um sich den Herausforderungen der Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und enormer Wachstumsdynamik zu stellen. Angesichts der wachsenden Ansprüche von Konsumenten bei gleichzeitig immer knapper werdenden Ressourcen setzt sich die Organisation dafür ein, Innovationen zu fördern, die das Konsumentenverhalten stärker im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung unterstützen.

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Together for Sustainability

Um die Nachhaltigkeit in der Lieferkette zu verbessern, haben die Chemieunternehmen BASF, Bayer, Evonik Industries, Henkel, Lanxess und Solvay im Jahr 2011 die Initiative „Together for Sustainability“ (TfS) gegründet. Die Initiative basiert auf bewährten Verfahren und etablierten Grundsätzen wie dem United Nations Global Compact (GC) und der Responsible Care Global Charter. Ziel der TfS-Initiative ist die weltweite Vereinheitlichung von Bewertungen und Audits von Lieferanten.

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WBCSD

Der im Januar 1995 gegründete World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) knüpft an die Ergebnisse der Rio-Konferenz von 1992 – die Agenda 21 – an. Mittlerweile sind mehr als 200 internationale Unternehmen Mitglied im WBCSD. Zu den größten deutschen Vertretern gehören Allianz, Bayer, Daimler, Evonik, Deutsche Bank, Henkel, Volkswagen – und BASF. Der WBCSD formuliert vier Ziele seiner Arbeit: Marktführerschaft als Kompetenz für Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen, Politikentwicklung im Sinne eines nachhaltigen Unternehmensstils sowie Austausch von guten Beispielen im Umwelt- und Ressourcenmanagement und die Förderung der nachhaltigen Entwicklung von Entwicklungs- und Transformationsländern.

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