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BASF ist Mitglied der weltweiten Allianz gegen Plastikmüll in der Umwelt

Die Allianz gegen Plastikmüll in der Umwelt (Alliance to End Plastic Waste, AEPW) besteht aus rund 50 bedeutenden globalen Unternehmen. Sie hat bereits Mittel von 1 Milliarde $ zugesagt, mit dem Ziel, 1,5 Milliarden $ im Laufe der nächsten fünf Jahre in verschiedene Projekte und Kooperationen zu investieren. Neue Lösungen zur Minimierung und zum Management von Plastikabfällen sollen entwickelt und im Industriemaßstab auf den Markt gebracht werden. Hierzu gehören auch Lösungen zur Wiederverwendung bereits genutzter Kunststoffe, um eine Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. BASF unterstützt diese Initiative als Gründungsmitglied, weil es einer gemeinsamen Anstrengung von Unternehmen, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen sowie der Zivilgesellschaft bedarf, um der globalen Herausforderung von Plastikmüll in der Umwelt zu begegnen. 

AEPW Fortschrittsbericht

In diesem Bericht erfahren Sie mehr über die Allianz gegen Plastikmüll und einige Partnerprojekte, die den Eintrag von Plastikmüll in die Umwelt verhindern, den Wert von Plastikmüll abschöpfen und Gemeinschaften rund um die Welt unterstützen.
„Wir alle tragen gemeinsam Verantwortung für den Kampf gegen Plastikmüll. Kunststoffe sind wertvolle Materialien, aber sie gehören nicht in die Umwelt. Durch unser Know-how für Materialien und unser breites Netzwerk sind wir in der Lage, die Allianz bei ihrem Ziel zu unterstützen, Plastikmüll in der Umwelt ein Ende zu setzen und eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu ermöglichen,“ sagt Martin Brudermüller. Lesen Sie seinen Beitrag im Bericht auf Seite 3.

BASF unterstützt Global Cleanup-Kampagne

Im Rahmen ihres Engagements für die Alliance to End Plastic Waste (AEPW) unterstützt BASF am Welt-Aufräumtag 2020 die „All Together Global Cleanup“-Kampagne der AEPW. Bei der globalen Initiative soll der Abfall aus der Umwelt Stück für Stück eingesammelt werden. Am 19. September werden sich Mitarbeiter im Rahmen des Freiwilligentags an zwei Aufräumaktionen vor Ort in Ludwigshafen und in Shanghai beteiligen.

Für alle, die sich an der Aufräumaktion beteiligen möchten und individuell Müll einsammeln, bietet die AEPW die Nutzung der Litterati-App an. 

Für weitere Informationen zur All Together Global Cleanup-Kampagne nutzen Sie bitte den folgenden Link. Unterhaltsame Lehrvideos und Inhalte finden Sie auf der Partnership Microsite mit TedEd

Interview mit Martin Brudermüller, Vorsitzender des Vorstands von BASF SE, über die Gründung der AEPW

Kunststoffe bieten Vorteile für Gesundheit, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Komfort. Sie tragen dazu bei, den Lebensstandard, die Hygiene und die Ernährung rund um die Welt zu verbessern, insbesondere in Entwicklungsländern. Kunststoffabfälle gehören jedoch weder in Meere noch Flüsse oder sonst in die Umwelt. Im Zentrum des Themas Kunststoffabfälle stehen zwei Herausforderungen: Zum einen das Fehlen einer angemessenen Infrastruktur und der Systeme zum Sammeln und dem Umgang mit häuslichem und städtischem Abfall und zum anderen das fehlende gesellschaftliche Bewusstsein von Abfall als wertvoller Ressource. 

Forschungsergebnisse der Umweltschutzorganisation Ocean Conservancy zeigen, dass das Plastik in den Meeren überwiegend von Abfällen stammt, die an Land entstehen. Ein Großteil des Plastikmülls wird über Flüsse verbreitet und kann zu zehn großen Strömen, überwiegend in Asien und Afrika, zurückverfolgt werden. Viele dieser Flüsse verlaufen durch dicht besiedelte Gegenden, in denen es an geeigneter Infrastruktur zur Abfallsammlung und zum Recycling mangelt. Dadurch kommt es zu einem unkontrollierten Eintrag der Abfälle in die Gewässer. Die AEPW wird dort ansetzen, wo der Bedarf am größten ist.

Wir unterstützen nachdrücklich das Ziel, Plastikmüll in der Umwelt zu reduzieren. Wir gründen die Allianz gegen Plastikmüll in der Umwelt mit, weil wir Lösungen vorantreiben und fördern wollen, die effektiv dazu beitragen, das weltweite Plastikmüll-Problem zu lösen.

Dr. Martin Brudermüller
Martin Brudermüller, Vorsitzender des Vorstands BASF SE

BASF unterstützt aktiv die vier Schwerpunkte der Allianz gegen Plastikmüll:

  • Infrastrukturentwicklung für Abfallsammlung, Abfallmanagement und Steigerung des Recyclings
  • Innovation zur Förderung und Skalierung neuer Technologien, die das Recycling und die Rückgewinnung von Kunststoffen erleichtern und einen Nutzen für gebrauchte Kunststoffe schaffen
  • Aufklärung und Einbindung von Regierungen, Unternehmen und Gemeinden
  • Säuberung von Gebieten, die bereits stark durch Plastikabfälle belastet sind, insbesondere von Flüssen, die Plastikmüll vom Land ins Meer transportieren.

 

Die Mitwirkung von BASF in der Allianz bekräftigt das Engagement des Unternehmens für einen verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoffen. „Eine wichtige Maßnahme, um den unkontrollierten Eintrag von Plastik in die Umwelt zu beenden, ist der Aufbau von Prozessen, die bereits genutzten Kunststoff als Rohstoff wiederverwenden können. Die chemische Industrie nimmt hier eine bedeutende Rolle in der Entwicklung und Umsetzung innovativer Prozesse im Großmaßstab ein, um die Weiterverarbeitung von Plastikmüll in neue Produkte zu ermöglichen“, sagt Brudermüller. Ein Beispiel dafür, wie BASF an innovativen Technologien zur Förderung der Wiederverwendung und des Recyclings von Kunststoffen arbeitet, ist das Projekt ChemCycling. Gemeinsam mit ihren Kunden und Partnern hat BASF die ersten Pilotprodukte auf Basis chemisch recycelter Kunststoffabfälle entwickelt und hergestellt. 

 

Diese Maßnahmen und Aktivitäten des BASF AEPW-Engagements tragen zum Erreichen mehrerer Sustainable Development Goals (SDGs) bei: 

  • SDG 4 (Hochwertige Bildung)
  • SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen)
  • SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur)
  • SDG 14 (Leben unter Wasser)
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AEPW-News: 11 Start-ups auf der Auswahlliste beim ersten Asien-Pazifik-Auswahltag in Singapur

Die Alliance to End Plastic Waste (Alliance) und „Plug and Play” gaben am 25. August 2020 ihre 11 Finalisten für das asiatisch-pazifische Drehkreuz der End Plastic Waste Innovation Platform bekannt - ein 90-tägiges Programm, das Startups bei ihren Innovationen zur Beendigung von Kunststoffabfällen unterstützt. Die Wettbewerbspräsentation per virtuellem Auswahltag wurde von Singapur aus organisiert. Nach erfolgreichen Programmen in Silicon Valley und Paris ist dies das dritte Auswahlzentrum der Organisatoren. 

Jacob Duer Präsident und Geschäftsführer der AEPW 

Die Alliance to End Plastic Waste hat am 22. August 2019 bekannt gegeben, dass Jacob Duer ab 1. Oktober Präsident und Geschäftsführer der neu gegründeten gemeinnützigen Organisation wird. Duer wechselt von den Vereinten Nationen, wo er zuletzt Direktor des UN Umweltprogramms war, zur AEPW.