Global
Nachhaltigkeit

Internationale Projekte und Katastrophenhilfe in Europa

Nothilfe Balkan
UNICEF, 2014, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Serbien

Die Flutkatastrophe im Mai 2014 auf dem Balkan gilt als die schwerste in der Region seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Zahlreiche Städte wurden überflutet, Infrastruktur und Häuser sind von den Wassermassen und Schlammlawinen zerstört worden - mehr als eine Millionen Menschen, hiervon rund 500.000 Kinder, sind betroffen gewesen.

Aufgrund der verheerenden Auswirkungen der Überschwemmungen in Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien hat die BASF Stiftung ein gemeinsames Projekt mit ihrem langjährigen Partner UNICEF initiiert. Durch das Projekt werden zum einen Maßnahmen zum Wiederaufbau und zur Wiedereinrichtung von beschädigten Vorschulen und Schulen ermöglicht. Zum anderen werden betroffene Kinder psychosozial betreut, um ihre traumatischen Erlebnisse besser bewältigen zu können. Gemeinsam mit BASF-Verantwortlichen in der Region sowie mit Experten internationaler Hilfsorganisationen hat die BASF Stiftung die Lage vor Ort eingeschätzt und sich für das Nothilfeprojekt von UNICEF entschieden.

Hochwasser in Deutschland
Verschiedene Partner, 2021, 2013, Deutschland

Bei der Spendenaktion zugunsten der BASF Stiftung anlässlich der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021, kamen rund 1,4 Millionen Euro zusammen. Das Unternehmen und seine Mitarbeiter beteiligten sich an den Spenden. Erfahren Sie hier mehr zu den Maßnahmen.

Zwischen Mitte Mai und Anfang Juli 2013 kam es in insgesamt sieben Ländern Mitteleuropas durch starke Regenfälle zu schweren Überflutungen. Die Flut 2013 hat in großen Teilen Deutschlands, vor allem im Süden und Osten, zu schweren Überschwemmungen geführt. Hauptsächlich betroffen waren die Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Bayern. An manchen Orten erreichten die Flüsse Rekordpegelstände.

Durch die Überschwemmungen in 2013 sind rund 6,68 Milliarden Euro an Schäden entstanden. Die Katastrophe führte zu einer großen Hilfsbereitschaft in Deutschland. Auch die BASF und deren Mitarbeiter spendeten für die betroffenen Menschen und die Beseitigung der Schäden. Die BASF Stiftung unterstützte mit den Spenden verschiedene Hilfsorganisationen bei der Nothilfe und der Beseitigung der Flutschäden sowie einige Mitarbeiter, die durch die Überschwemmungen in Not geraten waren.

Perspektiven für Kinder von Wirtschaftsmigranten
Save the Children, 2013, Rumänien

In Rumänien, einem der ärmsten Länder Europas, leben 25 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Insbesondere die hohe Auswanderung von Arbeitskräften stellt das Land vor enorme gesellschaftliche Herausforderungen.

In diesem Zusammenhang ist vor allem die Situation für die zahlreichen von Arbeitsmigranten zurückgelassenen Kinder kritisch: Soziale Isolierung, geringes Selbstwertgefühl sowie nachlassende schulische Leistungen sind häufige Folgen. An dieser Stelle setzt das Projekt von Save the Children an, das landesweit mit Unterstützung der BASF Stiftung betroffenen Kindern Stabilität, Schutz und neue Perspektiven eröffnen soll. Im Vordergrund stehen Maßnahmen wie z.B. Hausaufgabenbetreuung, psychologische Beratung sowie Freizeit- und Erholungsangebote, die die soziale Inklusion und Partizipation der betroffenen Kinder sicherstellen und Bildungschancen ermöglichen. Gleichzeitig werden Schlüsselakteure in Schule, Gesellschaft und Verwaltung beraten und geschult – darunter Lehrer, Betreuer der Kinder, Familienangehörige und lokale Behörden.