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Nachhaltigkeit

BASF unterzeichnet „Business and Biodiversity Pledge“

13.12.2016

Michael Stumpp unterzeichnet symbolisch die „Business and Biodiversity Pledge“ in Mexiko.

Anfang Dezember trafen sich Regierungsvertreter, Führungskräfte aus der Wirtschaft und zahlreiche Interessenvertreter in der mexikanischen Stadt Cancún, um aus Sicht der Privatwirtschaft über neue Initiativen zum Schutz der biologischen Vielfalt zu diskutieren. Das 13. CBD Forum unter dem Titel „Mainstreaming Biodiversity: Opportunities for Businesses“ fand zeitgleich zur „United Nations Biodiversity Conference“ statt, bei der sich hochrangige Vertreter mit dem Strategischen Plan für Biodiversität 2011-2020 beschäftigten.

Die „Business and Biodiversity Pledge“ bietet führenden Unternehmen die Möglichkeit, den Stellenwert von Themen wie Biodiversität und Ökosystemen in ihrem Unternehmen herauszustellen und ihr Engagement für deren Schutz zu bekräftigen.

Die Unterzeichner verpflichten sich dazu, Lösungen für den Schutz der biologischen Vielfalt voranzutreiben und eine nachhaltige Nutzung sowie eine ausgewogene und gerechte Aufteilung von Ressourcen sicherzustellen. Dazu gehört es auch, das Bewusstsein für die Bedeutung von Biodiversität zu schärfen, als Botschafter für einen sorgfältigen Umgang mit Biodiversität aufzutreten und regelmäßig über die getroffenen Maßnahmen zu berichten.

„Ich war überrascht, dass schon so viele namhafte Unternehmen an großen Projekten mitwirken, um die Ziele zum Schutz der Biodiversität zu erreichen. Man kann davon ausgehen, dass diese Unternehmen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten werden, um gemeinsam langfristige Projekte mit noch größerer Wirkung umzusetzen“, sagt Michael Stumpp, President der BASF-Gruppe in der Region Mexiko, Mittelamerika und der Karibik, der ebenfalls an der Konferenz in Cancún teilgenommen hat. Der Schutz der Biodiversität ist ein wichtiges Thema, das auch in den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen eine wesentliche Rolle spielt. BASF trägt zur Einhaltung dieser Ziele bei, indem sie Projekte unterstützt und auf den Weg bringt, die den Schutz der biologischen Vielfalt auf lokaler Ebene fördern.

Das europäische „FarmNetwork“, in dem praktische Lösungen zum Schutz der Ökosysteme durch die Landwirtschaft entwickelt werden, sowie der „Palm-Dialog“, in dem es um die nachhaltige industrielle Palmölproduktion geht, sind nur einige Beispiele für das Engagement von BASF in diesem Bereich. Auch die Stiftung „Espaço ECO“, die im Jahr 2005 von BASF in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Brasilien gegründet wurde, verfolgt das Ziel, das Bewusstsein für Umweltschutz mithilfe von vielfältigen Bildungsaktivitäten zu schärfen.