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BASF beginnt im August 2026 neues Aktienrückkaufprogramm
- Eigene Aktien mit einem Volumen von bis zu 1,0 Milliarden € sollen im Zeitraum von August 2026 bis April 2027 zurückgekauft werden
- Programm ist Teil des im September 2024 angekündigten Aktienrückkaufs in Höhe von insgesamt 4 Milliarden € bis Ende 2028
- BASF wird auch ihre Nettoverschuldung deutlich reduzieren
Der Vorstand der BASF SE hat heute, 29. Juli 2026, ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Das Programm hat ein Volumen von bis zu 1,0 Milliarden €, soll im August 2026 beginnen und bis Ende April 2027 abgeschlossen werden. Es ist Teil des im September 2024 angekündigten Aktienrückkaufs in Höhe von insgesamt 4 Milliarden € bis Ende 2028. BASF SE wird die zurückgekauften Aktien einziehen und das Grundkapital entsprechend herabsetzen.
Das Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,0 Milliarden € basiert auf der Ermächtigung der ordentlichen Hauptversammlung der BASF SE vom 30. April 2026, wonach der Vorstand bis zum 29. April 2031 bis zu 10 % der zum Zeitpunkt der Beschlussfassung ausstehenden Aktien (10 % des Grundkapitals) erwerben kann. Der Erwerb soll unter Inanspruchnahme der „Safe-Harbor“-Ausnahme für Rückkaufprogramme nach Artikel 5 der EU-Marktmissbrauchsverordnung abgewickelt werden.
Wie im Rahmen ihrer „Winning Ways“-Strategie im September 2024 angekündigt, hat sich BASF zum Ziel gesetzt, von 2025 bis 2028 durch eine Kombination von Dividende und Aktienrückkäufen mindestens 12 Milliarden € an die Aktionäre auszuschütten. Konkret beabsichtigt das Unternehmen, jährlich eine Dividende von mindestens 2,25 € je Aktie oder rund 2 Milliarden € pro Jahr zu zahlen. Die Gesamtausschüttung an Dividenden von rund 8 Milliarden € in dem Zeitraum von vier Jahren soll durch Aktienrückkäufe in Höhe von mindestens 4 Milliarden € ergänzt werden. Im Zeitraum von November 2025 bis Juni 2026 wurden davon bereits Aktien im Wert von rund 1,5 Milliarden € zurückgekauft. BASF SE wird die zurückgekauften 31.600.261 Aktien, die rund 3,5 % des Grundkapitals bei Ankündigung des Programms entsprechen, einziehen und das Grundkapital entsprechend herabsetzen.
Durch den Rückkauf eigener Aktien wird verfügbares Kapital an die Aktionäre zurückgezahlt, die Kapitalstruktur des Unternehmens optimiert und das Ergebnis je Aktie erhöht.
Daneben wird BASF die Nettoverschuldung deutlich reduzieren, um ihre Bilanz zu stärken. Die Fälligkeiten der ausstehenden Anleihen ermöglichen eine erhebliche Reduzierung der Verschuldung im Jahr 2026; zudem wird das Unternehmen im dritten Quartal 2026 Anleihen und Darlehen in einem Nominalvolumen von 1,6 Milliarden € vor Fälligkeit zurückzahlen.
BASF strebt weiterhin ein Single A Kreditrating an, das einen uneingeschränkten Zugang zu den Geld- und Kapitalmärkten gewährleistet. Derzeit verfügt das Unternehmen über ein Rating von „A/F1/Ausblick stabil“ bei Fitch, von „A3/P-2/Ausblick stabil“ bei Moody’s und „A-/A-2/Ausblick stabil“ bei Standard & Poor’s.
Über BASF
BASF steht für Chemie für eine nachhaltige Zukunft. Unser Anspruch: Wir wollen das bevorzugte Chemieunternehmen sein, um die grüne Transformation unserer Kunden zu ermöglichen. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 95.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst als Core Businesses die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care; die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. BASF erzielte 2025 weltweit einen Umsatz von rund 60 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.
Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. BASF übernimmt keine über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Verpflichtung, die in dieser Mitteilung getroffenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.
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