Karriere

LiQun Ren - Eine internationale Karriere in der Polymer-Forschung

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Bei BASF habe ich vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, durch die ich mein volles Potenzial ausschöpfen kann.

LiQun Ren

Principal Scientist

Von der Forschung in Ludwigshafen über einen Ausflug als Marketing Managerin in den Business-Bereich nach China in die strukturelle Polymere-Forschung - Lis Karriereweg zeigt, wie vielfältig und international eine Karriere bei BASF sein kann.

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Nach meiner Promotion in Chemie an der Universität Marburg bin ich 2008 zur BASF gekommen und habe 8 Jahre in Ludwigshafen in der Zentralforschung gearbeitet. Im Jahr 2017 bin ich mit meiner Familie zurück nach China gezogen, was nach 11 Jahren in Deutschland eine ziemliche Umstellung war. Ich bin zunächst als Marketing Manager für ecovio in Shanghai in eine Business Unit eingestiegen. Es war ganz anders als das, was ich vorher gemacht habe. Ich musste viel reisen und habe viele nützliche Erkenntnisse gewonnen. Nach drei Jahren wurde mir klar, dass ich mehr im technischen Bereich arbeiten möchte. 2020 bekam ich wieder die Möglichkeit, in der Forschung zu arbeiten, weil BASF die Forschung zur biologischen Abbaubarkeit am Campus ausgebaut hat. Jetzt genieße ich es, mit meinem Team und verschiedenen operativen Bereichen an der Entwicklung neuer Polymere und Produkte zu arbeiten. Ich spüre die gute Stimmung und genieße jeden Tag, wenn ich mit meinem Team ins Büro komme und auf dem Campus arbeite.

Ich habe mich bewusst für die Rückkehr nach China entschieden und auch dafür, ins Business zu gehen, obgleich beides nicht einfach war. Die familiäre Unterstützung in China ermöglichte die bessere Betreuung meiner Kinder. Trotzdem war die Umstellung nach langem Auslandsaufenthalt nicht einfach. Doch heute profitiere ich sehr davon, denn ich kann die Perspektiven wechseln und bilde die Brücke zwischen beiden Kulturen. Ich bin das Bindeglied zwischen globalen und regionalen Themen.

Sich vor Herausforderungen und Risiken nicht zu fürchten, sondern eine Einstellung zu entwickeln, welche die Chancen für das eigene Wachstum in diesen Situationen erkennt und annimmt, empfinde ich als wichtig. Wir können nicht erwarten, keine Fehler zu machen. Die eigene Perspektive ist entscheidend, denn sie nimmt Herausforderungen ihren Schrecken und ermöglicht es, ruhig zu bleiben und mit den Kollegen und dem eigenen Team an einer Lösung zu arbeiten. Meine Empfehlung ist es, Möglichkeiten zu ergreifen und Unsicherheiten anzunehmen und zusammen mit dem Unternehmen daran zu wachsen.