Karriere

Christian Schulz - Forschung & Business. Ein optimaler Fit auf der Reise zu mehr Nachhaltigkeit.

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Aus meiner Sicht war es selten so spannend als Chemiker zu arbeiten, wie heute bei BASF, da man hier aktiv etwas beim Thema Nachhaltigkeit bewegen kann.

Christian Schulz

New Business Development / Sustainability Manager

Nach seinem Einstieg in der Katalysatorforschung wechselte Christian nach 4 Jahren in einen BASF-Unternehmensbereich. Hier ist er für die Kommerzialisierung von Katalysatoren zuständig. Besonders begeistert ihn, dass er hier aktiv zur nachhaltigen Transformation beitragen kann.

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Nach meinem Chemiestudium in Kaiserslautern stand schon eine Doktorandenstelle in einem DFG-Projekt für mich bereit, aber ich entschied mich zunächst für ein sechsmonatiges Praktikum bei hte in Heidelberg, wo mittels Hochdurchsatztechnologie Industriekatalysatoren untersucht und optimiert werden. Mir wurde schnell klar, dass ich mich nicht für den bequemsten Weg entscheiden und meine Promotion an der Uni fortsetzen möchte, sondern die Möglichkeit nutzen will, tiefer in praktische Anwendungen im industriellen Umfeld einzutauchen. Im Anschluss an das Praktikum bekam ich das Angebot, in Berlin Teil einer neuen Uni-Industrie-Kooperation, dem BasCat - UniCat BASF JointLab, zu werden und dort zu promovieren. Nach meiner Promotion kehrte ich mit einem breiten Erfahrungsschatz zur hte zurück. Als Laborleiter leitete ich bis zu 10 Projekte pro Jahr, knüpfte wertvolle Kontakte zu Experten aus verschiedenen Unternehmen und entwickelte meine Fähigkeiten in der internationalen Kommunikation, insbesondere auf Englisch, weiter. Nach vier Jahren habe ich eine neue Herausforderung gesucht. Das Thema Nachhaltigkeit interessiert mich sehr und so kam ich zum Unternehmensbereich Catalysts, wo ich seither für die Kommerzialisierung von Katalysatoren zuständig bin. Die Projekte, an denen ich heute arbeite, sind oft langjährige Forschungsarbeiten von einer gewissen Größe und Komplexität, die ein beträchtliches Potenzial für nachhaltige Veränderungen bieten. Als Chemiker fasziniert mich die aktive Mitwirkung an Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft und die Möglichkeit, zu Umwelt- und Klimaschutz beizutragen.

Ich habe während meines Studiums lange überlegt, wohin ich will und was ich wirklich machen möchte. Das Praktikum, und damit der Übergang in die Industrie, war eine eher unkonventionelle Entscheidung. Aber ich wollte etwas bewegen und es war rückblickend die richtige Wahl. Nach meiner Promotion gestaltete sich meine berufliche Entwicklung nahezu von selbst. Dabei spielt die zwischenmenschliche Komponente stets eine zentrale Rolle. Für mich ist es essentiell, dass die Beziehung zu meinen Vorgesetzten und meinem Team stimmt.

Ein für mich wichtiger Ratschlag, den ich gerne teilen möchte, ist, konstruktives Feedback zu geben und gleichzeitig die Bereitschaft zu zeigen, Veränderungen voranzutreiben, wenn Verbesserungspotenzial erkannt wird. Genauso wichtig ist es, aktiv Feedback von anderen einzuholen und regelmäßig zu reflektieren, ob die eigenen Aktivitäten einen sinnvollen Beitrag leisten. Nach meiner Erfahrung bei BASF habe ich festgestellt, dass diese Kultur des konstruktiven Feedbacks und der offenen Kommunikation stark verankert ist. Jedes Mal, wenn ich nach Feedback frage, erhalte ich wertvolle und unterstützende Antworten. Diese offene und kooperative Atmosphäre ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, was unsere Arbeitsumgebung bei BASF so besonders macht.