Karriere

Susanne Kolle - Auf der Suche nach alternativen Wegen

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Besonders begeistert mich die Vielseitigkeit meiner Aufgaben und dass ich meinen eigenen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit leisten kann.

Susanne Kolle

Portfolio Managerin

Nach ihrer Promotion in der biomedizinischen Forschung stieg Susanne als Postdoc bei BASF ein. Seit gut 15 Jahren arbeitet sie mittlerweile in der experimentellen Toxikologie und leitet derzeit mit einem Kollegen das Labor für Biokinetik und lokale Toxizität. 

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Ich habe an der Hochschule Mannheim meinen Master in Biotechnologie gemacht. Nach meiner Promotion in der biomedizinischen Forschung habe ich mich umgesehen und da meine Familie aus der Region ist, war BASF als Arbeitgeber bei mir stets sehr präsent. Also bewarb ich mich initiativ und bekam tatsächlich eine Stelle als Postdoc in der Alternativmethodenentwicklung. Schon ein knappes halbes Jahr später übernahm ich die Laborteamleiterstelle. Inzwischen bin ich seit gut 15 Jahren in der experimentellen Toxikologie und leite derzeit mit einem Kollegen das Labor für Biokinetik und lokale Toxizität. Wir sind in der Toxikologie gut darin, Methoden zu bewerten und haben vielfältige Publikationen hierzu. Die Prüfung neuer Alternativen zu Tierversuchen ist für mich ein besonders spannendes Thema: In Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen, industriellen Partnern, Tierschutzvereinen und Behörden prüfen wir ganz genau, welche neuen Ideen und Methoden wirklich Bestand haben. Auch wenn ich manchmal der Spielverderber zu sein scheine, leiste ich damit mit der BASF meinen eigenen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit, nämlich indem ich die möglichen alternativen Methoden der Zukunft auf Herz und Nieren prüfe. Es ist die Vielfältigkeit meiner Aufgaben, die mich auch noch nach vielen Jahren sehr motiviert. 

Initiativ gesteuert habe ich vor allem meine Bewerbung bei BASF. Die weitere Entwicklung auf der Stelle und innerhalb der Toxikologie hat sich selbst ergeben. Mir bereitet es Freude, aus der Erfahrung schöpfen zu können, die ich über die Jahre erworben habe. Die Kombination aus „alten Hasen“, die wissen was zu dem Thema schon gemacht wurde und was wie funktioniert hat, und den frischen Ideen der neuen Kolleginnen und Kollegen ist meiner Meinung nach die perfekte Mischung für ein Team.

BASF ist groß und komplex, also nicht den Kopf in den Sand stecken. Es gibt so viel Wissen in der Firma, deshalb keine Hemmungen haben und fragen. Jeder hat mal angefangen. Für meinen Job speziell braucht man schon auch Durchhaltevermögen. Methoden in die Richtlinien zu bringen und auf den OECD-Stempel hinzuarbeiten, mit dem die Alternativmethode regulatorisch anerkannt wird, kann ein sehr langwieriger Prozess sein. Umso größer ist dann aber auch die Freude, wenn das Ziel erreicht ist.