Karriere

Tobias Gienau - Von Lemförde nach Waterloo 

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Der Umzug von Lemförde nach Waterloo, wo ich heute arbeite, war ein großer Schritt mit einigen Veränderung für mich. Ich habe es dennoch nie bereut, die Chance ergriffen zu haben.

Tobias Gienau

Manager Global Technology Coordination PU Systems

Von Lemförde nach Waterloo: Tobias hat sich der Herausforderung gestellt und hat die lokale Brille gegen eine globale Rolle eingetauscht. Heute ist er als Global Technology Manager für 27 Standorte zuständig und hat sich in zahlreiche forschungsfremde Themen eingearbeitet. 

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In Osnabrück aufgewachsen, begann ich dort mein Studium der Verfahrenstechnik, das ich an der TU Dortmund und TU Berlin mit einer Promotion beendete. Danach bewarb ich mich bei mehreren großen Chemie- und Pharmafirmen und entschied mich letztlich für BASF in Lemförde. Es ist ein mittelgroßer Standort mit familiärem Umfeld, fantastischen Menschen und einem jungen, ambitioniertem Team. Ich war dort drei Jahre lang Projektleiter für Optimierungsthemen. Mein Herz schlägt für die Technik und es motiviert mich, immer wieder zu versuchen, das Beste aus einem Produkt oder Prozess herauszuholen. Der Umzug von Lemförde nach Waterloo, wo ich heute arbeite, war ein großer Schritt mit einigen Veränderung für mich. Statt für einen Standort bin ich jetzt für 27 zuständig. Ich musste mich in fremde Themen einfinden, wie z. B. betriebswirtschaftliche Kennzahlen oder für Investments erforderliche strategisch technische Entscheidungskriterien. Vorher arbeitete ich lokal und konnte Probleme lösen, indem ich meine Frage über den Flur der zuständigen Person zurief. Heute arbeite ich international und das ist in vieler Hinsicht herausfordernder, da Zeitzonen, Sprache und Kultur eine wichtige Rolle spielen. Ich konnte bereits viel dazulernen und auch mein Französisch verbessern. Dennoch ich bin in meiner jetzigen Rolle dem Thema Verbesserungen treu geblieben und noch immer eng mit den lokalen Teams verzahnt.

Aufgrund der spannenden Aufgabe in Lemförde und der Lage zu meinem damaligen Heimatort Osnabrück habe ich mich aktiv am Standort beworben. Und ich war mit meiner Aufgabe und der Arbeit dort sehr zufrieden. Doch als ich angesprochen wurde, ob ich nicht den nächsten Schritt machen und nach Waterloo kommen möchte, war mir schnell klar, dass das ein riesige Chance für mich ist. Nach Rücksprache mit meiner Partnerin sagte ich zu und wir haben es beide nicht bereut!

Wenn man sich in fremde Themen einfinden muss, lernt man unglaublich viel über die Menschen und Teams vor Ort. Man kann sich viel Gutes abschauen, wenn man ins Gespräch geht, im Rahmen der Projekte aber auch einfach mal in der Kaffeeküche. Das hat mir sehr geholfen, als ich mich in der neuen Umgebung eingefunden habe und ich kann es nur jedem ebenso empfehlen.