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Karriere

Ein Job, bei dem die Chemie einfach stimmt

 

Fatih Kücük, 28, ist Chemikant bei BASF und betreut einen Mehrproduktebetrieb am Standort Ludwigshafen. Er verrät, wie abwechslungsreich sein Arbeitsalltag ist, wie er mit Schichtarbeit zurechtkommt und was angehende Chemikantinnen und Chemikanten aus seiner Sicht mitbringen sollten.

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Seit wann bin ich bei der BASF?

Ich habe 2014 meine Ausbildung zum Chemikanten bei BASF begonnen und 2017 abgeschlossen. Im Anschluss wurde ich direkt übernommen und bin seit knapp drei Jahren fest in einer Produktionsanlage in Ludwigshafen tätig, die unter anderem Vorstufen für Pflanzenschutzmittel herstellt.

 

Wie sieht mein Arbeitsalltag aus?

Jeder Arbeitstag beginnt mit der Übergabe der vorherigen Schicht an unser Team. Sobald wir wissen, was bei den Kollegen los war und was wir noch beachten müssen, starten wir einen Rundgang durch die Anlage. Wir überprüfen, ob alle Maschinen sicher laufen oder ob es zum Beispiel Defekte an Pumpen oder Rohrleitungen gibt. Falls wir ein Problem bemerken, sperren wir den Bereich ab und melden es an unsere Schichtführung. Sicherheit steht bei uns an erster Stelle. Deshalb achten wir auch streng auf Ordnung und Sauberkeit. Das hilft, Gefahren früh zu erkennen oder am besten gar nicht auftreten zu lassen.

Außerdem sind wir dafür zuständig, dass die Produktion rund läuft. Wir steuern und überwachen die Anlagen über das Prozessleitsystem in der Messwarte und stellen sicher, dass genügend Einsatzstoffe zur Herstellung unserer chemischen Erzeugnisse zur Verfügung stehen. Regelmäßig entnehmen wir Proben während des Produktionsprozesses und analysieren diese im Labor, um die Qualität zu überprüfen.

Wenn alles passt, kümmern wir uns schließlich darum, dass die Produkte abgefüllt und für den weiteren Versand verpackt werden.

 

Wie ist es für mich, in Schichten zu arbeiten?

Natürlich ist Schichtarbeit anstrengend. Wir arbeiten in 12-Stunden-Wechselschichten und tragen dabei viel Verantwortung. Die regelmäßig wechselnden Arbeitszeiten haben aber auch Vorteile: Ich kann Termine, wie zum Beispiel Behördengänge, Arztbesuche oder private Freizeitaktivitäten auch mal unter der Woche wahrnehmen, ohne mir Urlaub nehmen zu müssen.

Auch finanziell lohnt sich die Schichtarbeit! Wir arbeiten ab und zu an Wochenenden und an Feiertagen – und dafür gibt es ordentliche Schichtzulagen.

 

Welche Voraussetzungen sollten Kandidatinnen und Kandidaten mitbringen?

Bewerber und Bewerberinnen sollten auf jeden Fall ein Interesse für Chemie und Technik haben! Außerdem sollten angehende Chemikant*innen körperlich belastbar sein, denn die Arbeit in der Produktion erfordert eine gewisse Ausdauer.

Noch wichtiger ist aber für meine Kolleginnen und Kollegen und mich Verantwortungsbewusstsein. Wir brauchen Leute, die eigenständig handeln können und gleichzeitig Teamplayer sind. Denn mit einem gut eingespielten Team, in dem sich jeder auf jeden verlassen kann, macht die Arbeit gleich doppelt so viel Spaß.

 

Warum lohnt es sich, sich zu bewerben?

Bei uns stimmt einfach die Chemie! Ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet und nette Teams – da wird der Arbeitsalltag nie langweilig.

 

Alle Infos rund um Einstiegsmöglichkeiten und offene Stellen für Chemikantinnen und Chemikanten finden Sie hier: www.basf.com/chemikanten