Investoren

Innovationen

Innovationen aus der Chemie spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der größten Herausforderungen unserer Zeit. Unsere Aktivitäten zielen darauf ab, Produkte und Prozesse zu verbessern und neu zu entwickeln, unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und die grüne Transformation unserer Kunden voranzutreiben.

Auf einen Blick

1.995 Mio. €
Aufwendungen für
Forschung und Entwicklung

898
Patente neu angemeldet

Innovationen sind für BASF einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren. Das Know-how und die Fähigkeiten unserer hochqualifizierten Mitarbeitenden sind hierbei unsere wertvollsten Ressourcen und die Basis unserer Innovationskraft. Im Jahr 2025 waren weltweit rund 9.000 Mitarbeitende (2024: rund 10.000) in Forschung und Entwicklung (F&E) beschäftigt.1

Im Jahr 2025 haben wir einen Umsatz von rund 11 Milliarden € (2024: rund 11 Milliarden €) mit Produkten aus Forschungs- und Entwicklungs­aktivitäten erzielt, die in den vergangenen fünf Jahren am Markt eingeführt wurden.2 Langfristig wollen wir Umsatz und Ergebnis mit neuen und verbesserten Produkten und Prozessen weiter steigern.

Unsere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen im Jahr 2025 bei 1.995 Millionen € (2024: 1.969 Millionen €). Auf die überwiegend anwendungs- und kundenbezogenen F&E-Aktivitäten in unseren Unternehmens­bereichen entfielen davon 87 % (2024: 86 %) der Aufwendungen. Bereichsübergreifende und strategische Themen waren für 13 % (2024: 14 %) der Ausgaben verantwortlich.3

Unser Innovationsfokus umfasst die Entwicklung neuer Produkte und Lösungen sowie Produkt- und Prozess­verbesserungen, die unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern und die grüne Transformation unserer Kunden vorantreiben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Innovationen für eine nachhaltigere Landwirtschaft.

Indem wir Ressourcen effizienter nutzen, unsere Produkte umweltverträglicher herstellen und dabei helfen, diese im Kreislauf zu führen, unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern. Gleichzeitig tragen wir dazu bei, Wachstum vom Verbrauch begrenzter Rohstoffe zu entkoppeln. Im Bereich Elektromobilität entwickeln wir in enger Zusammen­arbeit mit Fahrzeug­herstellern Materialien für Batterien und elektrische Antriebs­systeme, um ein sichereres und effizienteres Fahren zu ermöglichen. Gleichzeitig treiben wir in der Katalysatorfertigung innovative Technologien voran, welche die Produktion maßgeschneiderter und besonders leistungs­starker Katalysatoren ermöglichen. Um Landwirte bei der Kontrolle resistenter Unkräuter zu unterstützen, investieren wir in die Entwicklung herbizidtoleranter Baumwoll­pflanzen. Weiterhin arbeiten wir an neuartigen Produktions­verfahren, welche die Herstellung von Enzymen für Waschmittel deutlich verbessern. Wir forschen an zirkulären Lösungen für Textilien, bioabbaubaren Polymeren für Haushalts- und Körperpflegeanwendungen sowie bioabbaubaren UV-Absorbern für Sonnenschutz­mittel – und unterstützen unsere Kunden auf diese Weise bei der Erreichung ihrer Nachhaltig­keits­ziele. Gleichzeitig arbeiten wir an neuen Prozess­innovationen wie beispielsweise der Methanpyrolyse, einem Verfahren, um Wasserstoff nahezu CO2-frei herzustellen.

Unsere Forschungs- und Entwicklungs­einheiten haben wir gezielt auf die branchen­spezifischen Anforderungen unserer Kunden ausgerichtet. Kundennahe Aktivitäten sind direkt in die Unternehmens­bereiche integriert. Forschungsaktivitäten mit Relevanz für mehrere Unternehmens­bereiche sind in der globalen Einheit „Group Research“ gebündelt, welche funktions- und regionenübergreifend agiert und die F&E-Aktivitäten der Unternehmens­bereiche unterstützt. Aus Konzernmitteln finanziert treibt „Group Research“ Projekte voran, die für die BASF-Gruppe von strategischer Relevanz sind und die über den branchen­spezifischen Fokus der einzelnen Unternehmens­bereiche hinausgehen. Hierzu zählen etwa Prozessinnovationen für die grüne Transformation, die Kreislauf­wirtschaft unserer Produkte sowie digitale Werkzeuge. Mit Forschungszentren in Asien-Pazifik, Europa und Nordamerika ist der Bereich global aufgestellt. Zusammen mit den Forschungs- und Entwicklungs­einheiten unserer Unternehmens­bereiche bildet „Group Research“ den Kern unseres weltweiten Forschungs- und Entwicklungs­verbunds.

Unsere Innovationskraft und unsere langfristige Wettbewerbs­fähigkeit zeigen sich in der Anzahl und Qualität unserer Patente. Weltweit haben wir 2025 898 Patente (2024: 1.159) neu angemeldet. Davon entfallen 45 % (2024: 44,5 %) auf Innovationen mit einem besonderen Nach­haltigkeits­fokus. Beim Patent Asset Index, einer Methodik, die Patent­portfolios miteinander vergleicht, gehörten wir im Jahr 2025 erneut zu den führenden Unternehmen in der chemischen Industrie.4 

Mitarbeitende in Forschung und Entwicklung

rund 9.000

Maßgeblich für unseren langfristigen Erfolg ist neben der Effektivität die globale Präsenz unserer Forschung und Entwicklung. Hierdurch können wir differenziert auf die Bedürfnisse und Anforderungen der regionalen Märkte eingehen, starke Kundenbeziehungen aufbauen und Potenziale in Wachstumsmärkten heben.

Der größte Standort unseres Forschungs- und Entwicklungs­verbunds ist Ludwigshafen in Deutschland. Dort arbeiten wir an einer Vielzahl von übergreifenden Forschungsthemen.

Der Innovation Campus Schanghai/China ist unser größter Forschungs- und Entwicklungsstandort in Asien-Pazifik. Dort arbeiten wir an neuen Produkten und Prozessen für viele Kunden­branchen, unter anderem in wachsenden Sektoren wie der Elektromobilität und den erneuerbaren Energien. Darüber hinaus ist der Innovation Campus Mumbai/Indien mit seinen Forschungs­schwerpunkten Pflanzen­schutz, Prozess­entwicklung, Spezialchemikalien und Analytik eine wichtige Säule unseres wachsenden Forschungs­netzwerks in der Region Asien-Pazifik.

An unserem größten Forschungs- und Entwicklungs­standort in Nordamerika, Research Triangle Park/North Carolina, arbeiten wir an neuen Produkten für den Bereich Pflanzenschutz. Am Biodegradation and Microplastics Center of Excellence in Wyandotte/Michigan forschen unsere Teams an der biologischen Abbaubarkeit von Materialien und Lösungen für die Kreislauf­wirtschaft.

Unser globales Netzwerk mit Spitzenuniversitäten, Forschungs­instituten und Unternehmen bietet uns einen direkten Zugang zu externer wissenschaftlicher Expertise, Talenten verschiedener Fachrichtungen sowie neuen Technologien. Damit stärken wir unseren Forschungs- und Entwicklungs­verbund und erhöhen die Attraktivität von BASF als Partner und Arbeitgeber. Im Jahr 2025 kooperierten wir mit zahlreichen Unternehmen sowie mit 269 (2024: 260) Universitäten und Forschungs­einrichtungen.5

1 Anzahl der Mitarbeitenden einschließlich des Personalstands des nicht fortgeführten Coatings-Geschäfts
2 Die Umsätze des nicht fortgeführten Coatings-Geschäfts sind in dem Wert für das Geschäftsjahr 2025 nicht berücksichtigt. Der Vorjahreswert beinhaltet dessen Umsätze.
3 Das nicht fortgeführte Coatings-Geschäft ist in den Angaben zu unseren Aufwendungen für F&E im Geschäftsjahr 2025 sowie im Vorjahr nicht berücksichtigt.
4 Das nicht fortgeführte Coatings-Geschäft ist in den Patentangaben für 2025 nicht enthalten. Der Vorjahreswert beinhaltet dessen Patente.
5 Der Wert für 2025 wird ohne das nicht fortgeführte Coatings-Geschäft ausgewiesen. Der Vorjahreswert umfasst Kooperationen des nicht fortgeführten Geschäfts.

Letzte Aktualisierung27. Februar 2026