Investoren
Investitionen
Investitionen bleiben ein entscheidender Motor für unser angestrebtes profitables Wachstum sowie unsere grüne Transformation. Dabei fokussieren wir uns auf wachstumsstarke Märkte. Der Aufbau des neuen Verbundstandorts in Zhanjiang/China ist ein wichtiger Schritt zur Erreichung dieser Ziele.
Wesentliche Investitionen
Kontinuierliche Investitionen in unsere Anlagen sind die Basis für unser angestrebtes organisches Wachstum der Core Businesses. Wir investieren in die Sicherheit unserer Produktionsstätten und die Sicherung unserer License-to-operate. Darüber hinaus treiben wir den Einsatz neuer Technologien voran, um unsere grüne Transformation und die unserer Kunden zu ermöglichen. Gleichzeitig ergreifen wir Maßnahmen, um die Effizienz bestehender Produktionsprozesse und damit die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Geschäfte zu erhöhen.
Für den Zeitraum von 2026 bis 2029 planen wir Sachinvestitionen1 in Höhe von rund 13 Milliarden €. Nachdem wir im Jahr 2024 einen Höchststand an Investitionen, im Wesentlichen durch den Aufbau des Verbundstandorts in Zhanjiang, erreicht hatten, lagen die Investitionsausgaben im Jahr 2025 mit rund 4 Milliarden € deutlich unter dem Vorjahreswert. Für das Jahr 2026 erwarten wir einen weiteren Rückgang auf rund 3 Milliarden €; das Investitionsvolumen soll damit wie geplant unter dem Abschreibungsniveau liegen.
Im Jahr 2025 haben wir den Fokus unserer Investitionsprojekte auf den Ausbau unserer Position in den drei für uns wichtigen Regionen Asien-Pazifik, Nordamerika und Europa gelegt. Die Region Asien-Pazifik, insbesondere China, trägt mit einem Anteil von knapp 70 % am Chemieweltmarkt maßgeblich zu dessen Wachstum bei. Wir erwarten, dass über 80 % des Wachstums in der Chemieindustrie bis zum Jahr 2035 auf diese Region konzentriert sein werden. Der Aufbau unseres neuen integrierten Verbundstandorts in Zhanjiang zielt darauf ab, daran teilzuhaben und den steigenden Bedarf verschiedener Wachstumsindustrien in dieser Region zu bedienen. Wir haben dort im November 2025 die ersten Produkte aus dem Verbund hergestellt; mit dem Anfahren des Steamcrackers wurde Ende Dezember 2025 begonnen. Darüber hinaus investieren wir kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer anderen asiatischen Standorte.
Der Ausbau unserer Produktionskapazitäten in der Isocyanat-Wertschöpfungskette in Geismar/Louisiana, die größte eigenständige Investition von BASF in Nordamerika, liegt weiterhin im Zeitplan; die Inbetriebnahme soll 2026 erfolgen. Mit dem Ausbau steigern wir die BASF-Produktionskapazität für Methylendiphenylisocyanat (MDI) in Nordamerika von 380.000 Tonnen auf rund 600.000 Tonnen pro Jahr.
Außerdem stärken wir unsere Standorte in Europa. Am Verbundstandort Ludwigshafen haben wir etwa den Neubau einer Produktionsanlage für Schwefelsäure sowie einer Anlage für Ammoniumhydroxid, beides in Halbleiterqualität, begonnen. Nach den geplanten Inbetriebnahmen der Anlagen im Jahr 2027 sollen die neuen Kapazitäten die wachsende Nachfrage der europäischen Halbleiterindustrie bedienen und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten für den europäischen Halbleitersektor stärken.
Sachinvestitionen nach Segmenten 2026–2029

Sachinvestitionen nach Regionen 2026–2029
