Investoren
Unsere Ziele und Zielerreichung 20251
Langfristiger Geschäftserfolg bedeutet für uns, ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich Wert zu schaffen. Deshalb verfolgen wir messbare Ziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Über unsere Fortschritte bei der Erreichung dieser Ziele berichten wir transparent, damit Stakeholder unsere Entwicklung nachvollziehen und bewerten können.
Wir streben ein profitables Wachstum an und haben uns bis 2028 ambitionierte Ziele für unser EBITDA vor Sondereinflüssen, unseren kumulierten Free Cashflow sowie den angestrebten Return on Capital Employed (ROCE) gesetzt. An unserer Ausschüttungspolitik halten wir fest: Wir haben den Anspruch, die Gesamtausschüttung an Aktionäre durch eine Kombination aus Dividenden und Aktienrückkäufen mindestens auf dem Niveau der vergangenen Jahre zu halten.
Auch im Bereich Nachhaltigkeit haben wir uns umfassende Ziele gesetzt. So etwa beim Klimaschutz: Bis 2030 wollen wir die Treibhausgasemissionen unserer Produktion (Scope 1)2 sowie unseres Energieeinkaufs (Scope 2)2 deutlich senken. Parallel dazu verfolgen wir ein ambitioniertes Ziel zur Reduktion unserer spezifischen rohstoffbezogenen Emissionen (Scope 3.1)3. Unser langfristiges Ziel ist es, für unsere Scope-1-, Scope-2- und Scope-3.1-Emissionen bis 2050 netto-null zu erreichen. Darüber hinaus möchten wir die Nachhaltigkeit in der Lieferkette gezielt vorantreiben und legen daher unseren Fokus auf die Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung von Lieferanten mit erhöhtem Risiko.
Mit unserer „Winning Ways“-Strategie verfolgen wir das Ziel, unser Produktportfolio noch stärker auf Nachhaltigkeit auszurichten. Wir streben daher an, bis 2030 unseren Umsatz mit Sustainable-Future Solutions, also Produkten, die einen positiven Nachhaltigkeitsbeitrag leisten, weiter zu steigern. Auch für Loop Solutions – Produkte, die Kreisläufe schließen oder erweitern und damit den Übergang zu einer kreislauforientierteren Wirtschaft unterstützen – streben wir eine Umsatzsteigerung an.
Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden sowie der Schutz der Umwelt haben für uns höchste Priorität. Im Bereich Arbeits- und Anlagensicherheit fokussieren wir uns auf Ereignisse und Unfälle mit hohem Schweregrad. Zudem setzen wir uns dafür ein, die Ressource Wasser zu schützen, die Effizienz der Wassernutzung kontinuierlich zu verbessern und Emissionen zu reduzieren. Wir konzentrieren uns dabei auf unsere Verbundstandorte sowie auf Produktionsstandorte in Wasserstressgebieten.4
Ferner streben wir an, den Anteil von Frauen in Führungspositionen weltweit zu erhöhen5 und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich unsere Mitarbeitenden entfalten und ihre bestmöglichen Leistungen erbringen können.
Um unseren Zielen noch mehr Gewicht zu verleihen, ist sowohl die langfristige als auch die kurzfristige variable Vergütung von Vorstand und Senior Executives an die Erreichung ausgewählter finanzieller sowie nachhaltigkeitsbezogener Ziele geknüpft.
2 Scope 1 und Scope 2 (ohne den Verkauf von Energie an Dritte). Die Emissionen decken 96 % der gesamten Scope-1- und Scope-2-Emissionen bezogen auf das Basisjahr 2018 ab. Das Ziel umfasst Treibhausgase gemäß Greenhouse Gas Protocol, die in CO2-Äquivalente (CO2e) umgerechnet werden. Die Berechnung der Scope-2-Emissionen erfolgt nach dem marktbasierten Ansatz gemäß Greenhouse Gas Protocol. Das Ziel ist konform mit einer Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C im globalen Mittel und somit wissenschaftlich fundiert. Es wurde nicht extern geprüft.
3 Scope 3.1, Rohstoffe ohne Batteriematerialien, ausgenommen Services und technische Güter, ausgenommen Treibhausgasemissionen aus BASF-Trading-Aktivitäten. Zukünftige Anpassung der Basislinie analog der „Together for Sustainability“-Guideline (TfS) unter anderem nach Verfügbarkeit weiterer Primärdaten möglich. Basisjahr ist 2022. Ergänzende Informationen zur Berechnungsmethodik.
4 Als Wasserstressgebiete definieren wir Gebiete, in denen mehr als 40 % des verfügbaren Wassers von Industrie, Haushalten und Landwirtschaft genutzt werden. Unsere Abgrenzung basiert auf dem vom World Resources Institute veröffentlichten Wasserrisiko-Atlas (Aqueduct 4.0). Mehr unter wri.org/aqueduct. Für unser Wasserziel berücksichtigen wir zusätzlich weiterhin diejenigen Standorte, die wir vor 2019 als Wasserstressstandorte gemäß Pfister et al. (2009) identifiziert hatten, sowie Wasserstressstandorte nach Aqueduct 3.0.
5 Dabei ist es unser Anspruch, immer in Übereinstimmung mit den geltenden lokalen Gesetzen zu handeln.