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Berichterstattung zum 1. Quartal 2026
Wie hat sich der Umsatz der BASF-Gruppe im 1. Quartal 2026 entwickelt?
Der Umsatz lag im ersten Quartal 2026 mit 16.020 Millionen Euro um 488 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahresquartals (16.509 Millionen Euro). Währungseffekte, vor allem aus dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi, belasteten die Umsatzentwicklung aller Segmente. Die Preise sanken infolge von Wettbewerbsdruck in den Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Nutrition & Care sowie Agricultural Solutions. Im Segment Surface Technologies lagen die Preise im Wesentlichen aufgrund höherer Edelmetallpreise deutlich über dem Niveau des Vorjahresquartals. Nahezu alle Segmente verzeichneten einen Mengenanstieg, lediglich im Segment Surface Technologies sank der Absatz. Der Umsatz von Sonstige entwickelte sich deutlich rückläufig.
Wie hoch war das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen der BASF-Gruppe im 1. Quartal 2026?
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen und Sondereinflüssen (EBITDA vor Sondereinflüssen) sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 140 Millionen Euro auf 2.356 Millionen Euro. Die Segmente Chemicals, Agricultural Solutions sowie Nutrition & Care verzeichneten einen Ergebnisrückgang. Surface Technologies und Materials verbesserten ihr EBITDA vor Sondereinflüssen. Bei Industrial Solutions lag das Ergebnis auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis von Sonstige sank im ersten Quartal deutlich unter den Vorjahreswert. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen sank auf 14,7 Prozent nach 15,1 Prozent im Vorjahresquartal. Das EBITDA betrug 2.186 Millionen Euro nach 2.070 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Sondereinflüsse im EBITDA beliefen sich im ersten Quartal 2026 auf minus 170 Millionen Euro. Sonderaufwendungen ergaben sich im Wesentlichen aus den laufenden Kosteneinsparprogrammen, vor allem für das Programm mit Fokus auf den Standort Ludwigshafen.
Wie haben sich die Kennzahlen EBIT und Ergebnis je Aktie der BASF-Gruppe im 1. Quartal 2026 entwickelt?
Das EBIT lag mit 1.261 Millionen Euro um 102 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahresquartals. Die im EBIT enthaltenen Abschreibungen betrugen 925 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 910 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen belief sich auf 927 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 808 Millionen Euro). Im ersten Quartal 2026 betrug das Ergebnis je Aktie somit 1,06 Euro (Vorjahresquartal: 0,91 Euro).
Wie war die Cashflow-Entwicklung der BASF-Gruppe im 1. Quartal 2026?
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit verbesserte sich im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 185 Millionen Euro auf minus 797 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen erhöhte sich gegenüber dem Wert des Vorjahresquartals um 119 Millionen Euro. Es beinhaltete nicht zahlungswirksame Ergebnisse aus at Equity bilanzierten Beteiligungen, die um 316 Millionen Euro über der Vorjahresperiode lagen. Positiv wirkten die deutlich höheren erhaltenen Dividenden von Equity-Beteiligungen, insbesondere von Wintershall Dea GmbH.
Der Free Cashflow verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 423 Millionen Euro auf minus 1.375 Millionen Euro, unter anderem aufgrund geringerer Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Der Free Cashflow von BASF fällt im ersten Quartal üblicherweise negativ aus und verbessert sich im Laufe des Jahres. Dies ist im Wesentlichen auf die Saisonalität des Agricultural-Solutions-Geschäfts zurückzuführen.