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21. September 2017
Global
Medien

BASF investiert in dritte Produktionsanlage für Spezial-Zeolithe zur Abgaskatalysatoren-Herstellung

  • Neue Anlage in Ludwigshafen verdoppelt globale Produktionskapazitäten für Spezial-Zeolithe von BASF
  • Spezial-Zeolithe werden der Automobil- und Nutzfahrzeug-industrie helfen, Abgas­vorschriften weltweit einzuhalten

BASF investiert in eine weitere Produktionsanlage für Spezial-Zeolithe am Hauptsitz des Unternehmens in Ludwigshafen. Diese Spezial-Zeolithe werden zur Produktion von hochmodernen Abgaskatalysatoren für Nutzfahrzeuge und PKW mit Dieselmotoren eingesetzt. BASF investiert in diese neue Anlage aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage für diese Katalysatoren. Der Produktionsstart ist für das Jahr 2019 geplant. Eine weitere Anlage am Standort Ludwigshafen ist seit 2014 in Betrieb. Am 20. September fand das Richtfest der neuen Produktionsanlage statt. Sie macht BASF zu einem der größten Produzenten von Spezial-Zeolithen weltweit.

„Unsere neue Produktionsanlage für Spezial-Zeolithe ist ein Eckpfeiler der langfristigen Wachstumsstrategie unseres Abgaskatalysatorgeschäfts“, so Kenneth Lane, Leiter des Unternehmensbereichs Catalysts von BASF. Das Unternehmen ist ein weltweit führender Anbieter von Umwelt- und Prozesskatalysatoren. „Diese Investition wird die Lieferzuverlässigkeit für unsere Herstellung dieser führenden Diesel-Abgaskatalysator-Lösungen für unsere Kunden aus der Nutzfahrzeug- und Automobilindustrie stärken.“

Die neue Anlage wird mit einer Höhe von 83 Metern zu den höchsten Gebäuden am BASF-Standort Ludwigshafen zählen. „Diese Investition setzt den eingeschlagenen Weg der Stärkung und Erweiterung am Standort Ludwigshafen konsequent fort und zeigt ganz klar die Vorteile des Verbundstandortes auf,“ sagt Dr. Uwe Liebelt, Leiter des BASF-Werks in Ludwigshafen. Mit der Anlage werden rund 25 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Weltweit neue Vorschriften erfordern immer komplexere Abgaskatalysatorsysteme und sind der Haupttreiber des wachsenden Bedarfs. Daneben können Spezial-Zeolithe von BASF auch in Anwendungen in den Bereichen Chemie, Petrochemie und Raffinierung zum Einsatz kommen.

Zeolithe sind kristalline Aluminosilikate, die in der Natur in verschiedenen Molekularstrukturen vorkommen. Spezial-Zeolithe werden unter erhöhtem Druck mithilfe organischer Hilfsstoffe synthetisiert. BASF produziert Spezial-Zeolithe derzeit in Ludwigshafen und in Seneca im US-Bundesstaat South Carolina. Zusätzlich betreibt das Unternehmen Pilotanlagen in Ludwigshafen und an seinem Forschungs- und Entwicklungsstandort in Beachwood im US-Bundesstaat Ohio.

Über den Unternehmensbereich Catalysts der BASF
Der Unternehmensbereich Catalysts der BASF ist der weltweit führende Anbieter von Umwelt- und Prozesskatalysatoren. Er bietet hervorragende Expertise bei der Entwicklung von Technologien zum Schutz der Luft, zur Produktion von Kraftstoffen und zur effizienten Herstellung einer Vielzahl von Chemikalien, Kunststoffen und anderen Produkten inklusive Batteriematerialien. Mit unserer branchenweit führenden F&E-Plattform, unserem leidenschaftlichen Streben nach Innovationen und unserem umfassenden Wissen über Edel- und Nichtedelmetalle, entwickelt der Unternehmensbereich Catalysts der BASF eigene, einzigartige Katalysatoren und Adsorbentien, die unseren Kunden helfen, noch erfolgreicher zu sein. Weitere Informationen über den Unternehmensbereich Catalysts der BASF sind online verfügbar unter www.catalysts.basf.com.

Über BASF
BASF steht für Chemie, die verbindet – für eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 114.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in den Segmenten Chemicals, Performance Products, Functional Materials & Solutions, Agricultural Solutions und Oil & Gas zusammengefasst. BASF erzielte 2016 weltweit einen Umsatz von rund 58 Milliarden €. BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (BAS). Weitere Informationen unter www.basf.com.

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Letzte Aktualisierung 21. September 2017