Fachpresse  |  17. Juni 2019
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BASF erhält Auszeichnung für ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit

  • Medaille des Pierre-Potier-Preises für die Premiummarke R-M®  
  • Lackreihe eSense basiert auf dem Biomassenbilanzverfahren der BASF
  • Innovative Entwicklung verkürzt die Trockenzeiten im Reparaturprozess

Der Unternehmensbereich Coatings der BASF wurde für die Autolackreihe R-M® eSense, die den gesamten Reparaturlackierbereich abdeckt, mit der Medaille des Pierre-Potier-Preises in der Kategorie Umweltschonende Verfahren ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Beisein von Agnès Pannier-Runacher, Staatssekretärin im Wirtschafts- und Finanzministerium in Frankreich, statt. Der Pierre-Potier-Preis zeichnet innovative Chemieunternehmen aus, die ihre Produkte und Verfahren laufend verbessern, um die Umwelt zu schützen, und damit Lösungen für die Herausforderungen des ökologischen Wandels bieten. Der Pierre-Potier-Preis fördert zudem die Entwicklung von umweltbewusstem Handeln in der Chemiebranche.

Die Innovation der eSense-Reihe basiert auf dem Biomassenbilanzansatz von BASF, der in Zusammenarbeit mit dem TÜV SÜD entwickelt wurde. Dieser Ansatz beinhaltet den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen, um den Anteil der fossilen Rohstoffe in den Ausgangsstoffen gleich zu Beginn des Herstellungsprozesses der Lacke zu verringern. Danach wird der als Ausgangsstoff verwendete Anteil an nachwachsenden Rohstoffen einer Auswahl an Endprodukten zugeordnet. Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, in diesem Fall Biogas oder Bionaphtha, macht die eSense-Reihe zu einem Teil der Ökowirtschaft. Seit 2018 hat BASF die Zertifizierung auf den neuen europäischen REDcert2-Standard für die chemische Industrie umgestellt.

eSense: gut für die Fahrzeuge, gut für die Umwelt

Die bedeutend kürzeren Trockenzeiten der Produkte im Reparaturprozess führen darüber hinaus zu einer drastischen Reduzierung des Energieverbrauchs sowie der Treibhausgasemissionen. „Die Herausforderung, der sich unsere Teams gestellt haben, besteht darin, technische Lösungen für die Reparaturverfahren zu finden, die ebenso leistungsfähig sind wie die herkömmlichen Systeme, aber gleichzeitig die Umweltverträglichkeit deutlich erhöhen. Diese Besonderheit, die im Autolackbereich ganz neu ist, macht die eSense-Reihe zu einer nachhaltigen Lösung für die Fahrzeugreparatur. Zudem ist es ein schönes Geschenk, den Preis genau zum 100-jährigen Bestehen von R-M zu erhalten“, sagt Fabien Boschetti, Geschäftsführer von BASF Coatings Services France.

Konkret spart ein Reparaturlackierer durch die Verwendung der eSense-Produkte bei einer Reparatur, deren Umfang 2,5 Karosserieteilen entspricht, 550g CO2. Im Vergleich zu herkömmlichen Produkten kann der Reparaturlackierer dank eSense jetzt Produkte mit gleichwertiger oder höherer Leistungsfähigkeit verwenden, deren Umweltverträglichkeit aber höher ist. Außerdem entspricht diese Innovation dem Wunsch des Endverbrauchers, ein umweltbewussterer Autofahrer zu sein.

Verantwortungsvolle Innovationen für eine nachhaltige Zukunft

BASF bestärkt mit eSense auf wirtschaftlich und ökologisch effiziente Weise ihr Engagement für den Klimaschutz. „Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft und BASF zeigt sich in diesem Bereich schon seit Jahren innovativ. Energieeffizienz und die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen sind wichtige Ansatzpunkte, um Klimaschutz, Ressourcenschonung und wirtschaftliche Vorteile zu verbinden. Dieser Preis erkennt die Expertise von BASF in diesen Bereichen an. Somit bin ich sehr stolz auf diese Auszeichnung, die die Krönung für die Arbeit und das Engagement unserer Teams darstellt“, sagt Thierry Herning, Leiter von BASF France.

 

Über den Unternehmensbereich Coatings der BASF

Der Unternehmensbereich Coatings von BASF verfügt über eine globale Expertise in der Entwicklung, Produktion und Vermarktung innovativer Fahrzeug- und Autoreparaturlacke, Bautenanstrichmittel sowie angewandter Oberflächentechnik von Metall-, Plastik- und Glassubstraten für zahlreiche Industrien. Abgerundet wird das Portfolio durch das „Innovation Beyond Paint“-Programm, welches auf die Entwicklung neuer Märkte und Geschäftsmodelle abzielt. Wir schaffen zukunftsweisende Lösungen und fördern Innovation, Design und neue Anwendungsmöglichkeiten, um die Bedürfnisse unserer Partner weltweit zu erfüllen. Unsere Kunden profitieren von unseren Fachkenntnissen und den Ressourcen interdisziplinärer, global arbeitender Teams in Europa, Nordamerika, Südamerika und Asien-Pazifik. Im Jahr 2018 erzielte der Unternehmensbereich Coatings weltweit einen Umsatz von rund 3,86 Milliarden €.

Solutions beyond your imagination – Coatings by BASF. Mehr über den Unternehmensbereich Coatings von BASF und dessen Produkte finden Sie im Internet unter www.basf-coatings.com.

 

Über BASF

Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 122.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2018 weltweit einen Umsatz von rund 63 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

 

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Jörg Zumkley
Jörg Zumkley
Media Relations BASF Coatings
v.l.n.r.: Thierry Herning (Leiter BASF France SAS), Fabien Boschetti (Geschäftsführer BASF Coatings Services France), Yannick Pichot (Labor, Leiter Produktentwicklung, BASF Coatings Services France) und Bernard Meunier (ehemaliger Direktor des French Center for Scientific Research (CNRS), Leiter der French Academy des Sciences)
v.l.n.r.: Thierry Herning (Leiter BASF France SAS), Fabien Boschetti (Geschäftsführer BASF Coatings Services France), Yannick Pichot (Labor, Leiter Produktentwicklung, BASF Coatings Services France) und Bernard Meunier (ehemaliger Direktor des French Center for Scientific Research (CNRS), Leiter der French Academy des Sciences).
Letzte Aktualisierung 31. August 2020