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12. Februar 2020
Global
Medien

BASF stärkt mit weiterer Investition in Europa globale Führungsposition bei Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge

  • Schwarzheide/Deutschland wird Standort für die Produktion von Kathodenmaterialien in Europa
  • Branchenweit führender Energiemix der Anlagen in Deutschland und Finnland senkt CO2-Emissionen über die gesamte Wertschöpfungskette

BASF gibt Schwarzheide/Deutschland als neuen Produktionsstandort für Batteriematerialien bekannt. Dieser ist Teil eines mehrstufigen Investitionsplans zum Aufbau der europäischen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge. Die neue Anlage wird Kathodenmaterialien mit einer Anfangskapazität produzieren, die eine Ausstattung von rund 400.000 vollelektrischen Fahrzeugen pro Jahr mit BASF-Batteriematerialien ermöglicht. Innovative Kathodenmaterialien von BASF steigern die Leistung von Batterien und fördern somit den Erfolg einer klimafreundlichen Mobilität.

Ein modularer Aufbau und die Infrastruktur der Anlage in Schwarzheide erlauben einen schnellen Ausbau der Produktionskapazitäten und ermöglichen BASF, die steigende Kundennachfrage für den europäischen Markt für Elektrofahrzeuge zu decken. Die Anlage in Schwarzheide wird Vorprodukte aus der bereits angekündigten BASF-Anlage in Harjavalta/Finnland verwenden. Das Unternehmen plant, die beiden Anlagen im Jahr 2022 in Betrieb zu nehmen.

„Die Anlagen in Finnland und Deutschland werden unseren Kunden einen zuverlässigen Zugang zu maßgeschneiderten, hoch nickelhaltigen Kathodenmaterialien in der Nähe ihrer europäischen Produktionsstätten bieten“, sagt Dr. Peter Schuhmacher, Präsident, Unternehmensbereich Catalysts, BASF.

Mit den Investitionen in Finnland und Deutschland wird BASF der erste Lieferant von Kathodenmaterialien mit lokalen Produktionskapazitäten in den heutigen drei Hauptmärkten – Asien, USA und Europa. BASF wird zum führenden Anbieter mit einer zuverlässigen, nachhaltigen und europabasierten Lieferkette, die Basismetalle, insbesondere Nickel und Kobalt, die Produktion von Vorprodukten und Kathodenmaterialien innerhalb einer Region umfasst.

Der Standort in Schwarzheide nutzt ein energieeffizientes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk, das nach dem Prinzip der Kraft-Wärmekopplung arbeitet. Derzeit wird es modernisiert, um die Ökoeffizienz weiter zu steigern. Bis zur Inbetriebnahme der Anlage für Batteriematerialien ist zudem die Integration erneuerbarer Energien geplant. Die Anlage in Harjavalta wird erneuerbare Energien, einschließlich Wasser-, Wind- und Biomassekraft, nutzen. Dieser vorteilhafte Energiemix wird es ermöglichen, Kathodenmaterialien mit einem sehr niedrigen CO2-Fußabdruck anzubieten.

Mit den Investitionen in Harjavalta/Finnland und Schwarzheide/Deutschland bekräftigt BASF die Unterstützung für die Agenda der Europäischen Kommission in Richtung einer europäischen Wertschöpfungskette für die Batterieproduktion. Sie sind Teil des wichtigen Vorhabens von gemeinsamem europäischem Interesse („IPCEI“), das am 9. Dezember 2019 von der Europäischen Kommission gemäß den Beihilfevorschriften der Europäischen Union genehmigt wurde.

Um mehr über BASF Battery Materials und das Engagement der BASF für Elektromobilität zu erfahren, besuchen Sie unsere Website:

https://catalysts.basf.com/de/products-and-industries/battery-materials

TV-Filmmaterial und weiteres Fotomaterial zur BASF-Forschung und zu Produktionsstandorten der BASF im Bereich Batteriematerialien finden Sie in unserem TV-Service-Angebot und in unserer Bilddatenbank (bitte verwenden Sie den Suchbegriff „Batterie“).

Über den Unternehmensbereich Catalysts von BASF

Der Unternehmensbereich Catalysts von BASF ist der weltweit führende Anbieter von Umwelt- und Prozesskatalysatoren. Er bietet hervorragende Expertise bei der Entwicklung von Technologien zum Schutz der Luft, zur Produktion von Kraftstoffen und zur effizienten Herstellung einer Vielzahl von Chemikalien, Kunststoffen und anderen Produkten inklusive Batteriematerialien. Mit unserer branchenweit führenden F&E-Plattform, unserem leidenschaftlichen Streben nach Innovationen und unserem umfassenden Wissen über Edel- und Nichtedelmetalle entwickelt der Unternehmensbereich Catalysts von BASF eigene, einzigartige Katalysatoren und Adsorptionsmittel, die unseren Kunden helfen, noch erfolgreicher zu sein. Weitere Informationen über den Unternehmensbereich Catalysts von BASF sind online verfügbar unter www.catalysts.basf.com.

Über BASF

Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 122.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2018 weltweit einen Umsatz von rund 63 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter www.basf.com.

Über die BASF Schwarzheide GmbH

Der Lausitzer Produktionsstandort BASF Schwarzheide GmbH gehört zur BASF-Gruppe. Sein Portfolio umfasst Polyurethan-Grundprodukte und -Systeme, Pflanzenschutzmittel, Wasserbasislacke, Technische Kunststoffe, Schaumstoffe, Dispersionen und Laromere.

Ihren Kunden hilft die BASF Schwarzheide GmbH als zuverlässiger Partner mit intelligenten Systemlösungen und hochwertigen Produkten erfolgreich zu sein. Firmen, die von den vielseitigen Synergieeffekten eines fortschrittlichen Chemiestandortes profitieren wollen, werden durch die Erfahrungen und Kompetenzen der BASF unterstützt, was bereits ein Dutzend Ansiedler nutzen. Dienstleistungen oder komplette Servicepakete können in Anspruch genommen werden.

Die BASF Schwarzheide GmbH fördert die Region nachhaltig und übernimmt soziale Verantwortung. Von der Ausbildung bis zur Ansiedlung trägt sie als strukturbestimmendes Unternehmen zu einer positiven Entwicklung des Umfeldes bei.

Weitere Informationen im Internet unter www.basf-schwarzheide.de.

 

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Christine Haupt
Corporate Media Relations
Presse-Information

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BASF Schwarzheide GmbH

BASF Schwarzheide GmbH

Der BASF-Produktionsstandort Schwarzheide befindet sich in der Lausitz im Süden von Brandenburg und ist einer der größten Produktionsstandorte des Konzerns in Europa. Bis 2022 soll an diesem Standort eine moderne Anlage für die Herstellung von Kathodenmaterialien gebaut werden. Die Anlage wird anfangs mit Energie aus der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (links im Bild) betrieben und soll zukünftig auch erneuerbare Energie nutzen.

BASF Schwarzheide GmbH

BASF Schwarzheide GmbH

Instandhaltungsmeister Christian Kieweg (l.) und Anlagenfahrer Kevin Noack beim Rundgang in einer PBT-Anlage am BASF-Produktionsstandort Schwarzheide. Bis 2022 soll an diesem Standort eine moderne Anlage für die Herstellung von Kathodenmaterialien gebaut werden.

BASF Schwarzheide GmbH

BASF Schwarzheide GmbH

Blick auf BASF Schwarzheide von der Eindampfanlage (EDA). Im Hintergrund befindet sich das Blockfeld für die geplante Anlage für Kathodenmaterialien.

Antrieb für die Zukunft: Forschung an hochleistungsfähigen Batteriematerialien für Elektromobilität

Antrieb für die Zukunft: Forschung an hochleistungsfähigen Batteriematerialien für Elektromobilität

BASF forscht weltweit an innovativen Kathodenmaterialien für hochleistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien, die die Elektromobilität weiter voranbringen. Die Kathodenmaterialien bestehen in der Regel aus gemischten Metalloxiden. 

Dr. Peter Schuhmacher

Dr. Peter Schuhmacher ist Präsident des Bereichs Catalysts bei BASF SE.

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Letzte Aktualisierung 17. Februar 2020